Platz 1 bei Amazon und zum Prime Day günstiger: Warum kaufen so viele diese Smartwatch? Mein Fazit nach 5 Monaten

Wer nach einer smarten Laufuhr zum schmalen Preis sucht, sollte sich die Garmin Forerunner 55 genauer ansehen.

Man sieht es zwar nicht, aber die Uhr ist auch auf diesem Bild an meinem Handgelenk. (Bild: Garmin) Man sieht es zwar nicht, aber die Uhr ist auch auf diesem Bild an meinem Handgelenk. (Bild: Garmin)

Lange Zeit habe ich nicht viel von Smartwatches gehalten, da ich lieber »normale« Uhren trage und auf die meisten Funktionen solcher Geräte verzichten kann. Zur Marathon-Vorbereitung habe ich mir dann im Mai 2025 aber trotzdem die Garmin Forerunner 55 zugelegt.

Die Smartwatch kostet aktuell bei Amazon zum Prime Day nur 142,49 Euro und führt zudem die Bestseller-Liste im Bereich »Running GPS-Geräte« an. Ob der Deal auch für euch der richtige ist, könnt ihr nach meinem Fazit hoffentlich besser einschätzen.

Video starten 1:14 Garmin Forerunner 55: Das kann die GPS-Laufuhr

Zum Laufen gekauft

Wie gesagt, standen für mich von Anfang an die Sport-Funktionen im Vordergrund, weshalb ich mich mit der Forerunner 55 auch für eines der günstigsten Modelle von Garmin entschieden habe. Ich gehe regelmäßig laufen und trainiere aktuell für den Marathon in München am 12. Oktober.

Die wichtigsten Features: Für das Training wollte ich eine Uhr, die über GPS verfügt, um meine Wege und Geschwindigkeiten präzise aufzuzeichnen. Zudem sollte auch eine Herzfrequenzmessung an Bord sein, da ich mit Herzfrequenzbereichen trainiere.

Nice to have: Daneben wäre es auch noch gut, wenn die Uhr nicht ständig aufgeladen werden müsste, nicht zu klobig ist und in ein gutes Ökosystem eingebunden ist. Diese Punkte waren aber gewissermaßen verhandelbar.

Alles erfüllt: Die Garmin Forerunner 55 erfüllt tatsächlich all meine Wünsche. Die Herzfrequenzmessung ist mir ausreichend genau, das GPS ist stabil und verbindet sich schnell, zudem gibt es in der Garmin-App auch ohne Premium-Abo viele Funktionen. Ich kann etwa meine Trainings vorab anlegen und die Smartwatch sagt mir dann unterwegs, ob ich schneller oder langsamer laufen soll.

Die Bedienung, die voll auf die fünf Knöpfe setzt, gefällt mir ebenfalls sehr gut, da sie auch mit verschwitzten Fingern und bei hohem Tempo super funktioniert. Das Always-On-Display lässt sich auch bei starker Sonneneinstrahlung gut ablesen.

Das Display ist stets gut ablesbar. (Bildquelle: Jonas HermannGameStar Tech) Das Display ist stets gut ablesbar. (Bildquelle: Jonas Hermann/GameStar Tech)

Weshalb ich die Forerunner 55 trotzdem kaum noch ablege

Kleiner Alltagshelfer: Daneben habe ich aber auch ein paar andere Funktionen der Uhr, die nichts mit Sport zu tun haben, lieben gelernt. Die Uhr ist mit meinem Handy verbunden, weshalb ich kleine Benachrichtigungen bekomme, etwa, wenn mir jemand eine Nachricht schreibt.

Vorher hatte ich die Sorge, dass mich das ständige Vibrieren nerven würde, aber da ich kaum Benachrichtigungen auf meinem Handy erlaube, bekomme ich auch auf der Uhr nur selten und auch nur die wichtige »Post«.

Dafür verpasse ich aber auch keine Anrufe oder Nachrichten mehr, auch wenn das Handy in einem anderen Raum liegt oder in der Tasche steckt. Die »Angst« vor ständiger Beschallung hat sich so tatsächlich in ein Plus an Freiheit entwickelt.

Darüber hinaus kann ich auf der Uhr ganz einfach Timer und Wecker stellen, meine Schritte über den Tag zählen und meinen Schlaf aufzeichnen.

Alles keine »Gamechanger«, aber nette Zusatzfunktionen, die mir »normale« Uhren eben nicht bieten (abgesehen vom Timer und Wecker).

Auch bei schmaleren Handgelenken trägt die Uhr nicht allzu sehr auf. (Bildquelle: Jonas HermannGameStar Tech) Auch bei schmaleren Handgelenken trägt die Uhr nicht allzu sehr auf. (Bildquelle: Jonas Hermann/GameStar Tech)

Für wen die Uhr zu wenig bietet

Für mich ist die Garmin Forerunner 55 also tatsächlich ein ziemlich perfektes Paket. Das liegt aber auch daran, dass ich die Funktionen, die der Uhr im Vergleich zu vielen anderen Smartwatches fehlen, nicht vermisse:

  • Kein Touchscreen
  • Keine Bezahlmöglichkeiten
  • Keine Nachrichten/Telefonate

Gerade bei den »smarten« Funktionen muss die Forerunner 55 also oft passen. Es handelt sich eben in erster Linie um eine Laufuhr. Die ist dafür aber sehr gut verarbeitet, hält lange durch und ist zudem aus Preis-Leistungs-Sicht fast nicht zu schlagen.

Mein Fazit nach fünf Monaten

Die Garmin Forerunner 55 ist eine tolle Laufuhr zum vergleichsweise kleinen Preis, die mit stabilem GPS, einer guten Herzfrequenzmessung und dem Garmin-Ökosystem punkten kann. Für mich ist sie darüber hinaus schnell zum kleinen Alltagshelfer geworden, ohne dabei mein Smartphone zu ersetzen.

Wer Nachrichten nicht nur lesen, sondern auch beantworten und unterwegs mit der Uhr zahlen möchte, wird mit der Forerunner 55 hingegen nicht glücklich.

Wer darauf verzichten kann, kann sich mit dem Modell hingegen eine Menge Geld sparen.

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