Alle paar Jahre schaue ich mir mit großer Freude »Casino Royale« an. Ich hab den den ersten Craig-Bond sogar auf Amazon in meinen Kauffilmen - so gut finde ich den! Alle Nachfolger finde ich leider entsprechend schlecht. Auch und nicht zuletzt, weil niemand, wirklich niemand an Vesper Lynd beziehungsweise an Eva Green herankommt. Musste die denn unbedingt am Ende von »Casino Royale« ... ne, ich schreib's nicht, vielleicht möchte der eine oder die andere den Film noch nachholen.
Jetzt sparen und keine Ausgabe verpassen!Nun also Bond als Jungspund. Von IO Interactive. Als unsere Titelstory. Eigentlich hatten wir mit dem Gothic Remake geplant, aber da hat sich das Testmuster derart verzögert, dass wir erst vor zwei Tagen die Wertung auf der Website vergeben konnten. Und hey, das war ein wilder Ritt. Da lief 007: First Light wesentlich eleganter durch den Testprozess.
Weil IO Interactive das Rad nicht neu erfunden hat. Man hat zwar nicht einfach einen Bond-Skin über den Hitman gestülpt, aber die Anleihen an die große Reihe der Dänen sind schon klar ersichtlich. Und das ist auch gut so. So funktionieren Gadget-Action und elegante Auftritte im Smoking auf Galas gleichermaßen gut. 007: First Light ist auch ohne Bond-Bonus ein sehr, sehr gutes Action-Adventure. Wir hoffen jedenfalls auf einen Nachfolger. Der besser ist als »Ein Quantum Trost«.
Wundervoll altmodisch
Wer die Heroes-of-Might-&-Magic-Reihe bis jetzt links hat liegen lassen, wird vermutlich auch mit Olden Era nicht bekehrt werden, aber ganz viele, die sich schon in den Early Access getraut haben, sind regelrecht begeistert. Obwohl oder gerade weil Olden Era nicht nur spielerisch sehr an den dritten Serienteil erinnert. Sondern weil Olden Era auch darauf verzichtet, uns mit maximal aktueller Grafik einzulullen. Vielmehr bleibt man auch bei der Optik dem Namen treu: Olden Era.
Aber gerade das auch den Charme aus. Und es erleichtert erstaunlicherweise zumindest für mich die Lesbarkeit des Spiels. So kann ich mich wesentlich besser auf das konzentrieren, was wirklich wichtig an einem Heroes ist: die spannenden Rundenschlachten auf den herrlich altmodischen Hexfeldern.
Die drei Vollversionen
Weitere Highlights
- Der Test Forza Horizon 6, das uns endlich nach Japan entführt.
- Der Test von Zero Parades, das nur ein Problem hat: Disco Elysium.
- Der Kontrollbesuch von Civ 7, das sich mächtig gemausert hat.
- Die Preview zu Subnautica 2, das für unseren Geschmack zu sehr auf Nummer sicher taucht.
Was Handfestes!
Wir haben uns nicht nur den neuen Steam Controller angeschaut, sondern auch zwei potente Konkurrenzprodukte. Aber der Steam-Controller ragt schon ziemlich hervor. Im Grunde ist er das ultimative Eingabegerät - wenn man seine Spiele über Steam startet. Denn das ist der Pferdefuß. Steam und der Controller, die zwei gehören zusammen wie Atlas und P-Body, Chell und der Companion Cube, wie Gordon und die Brechstange. Und ja, er kostet 100 Euro, aber ich hab für den Elite 2 mehr ausgegeben - und der hat keine Trackpads.
Im Grunde finde ich 100 Euro tatsächlich erstaunlich günstig für einen guten Controller. Ich kenne Menschen, die haben für ein Scuf-Modell über 200 Euro ausgegeben. Und dann spielen die damit nur Call of Duty, höhö! Wen die Trackpads aber nicht locken und wer auch mal ohne Steam spielen möchte, findet im Heft außerdem die Test zu den Alternativen Asus ROG Raikiri II und GameSir G7 Pro.
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