2013 erschien der erste Chromecast, der als reiner Dongle am Fernseher fungierte. 2020 kam das Streaming-Gerät mit integriertem Google TV auf den Markt, mit dem das Unternehmen wohl die größten Erfolge feierte.
Seit Kurzem ist der Verkauf des Chromecasts wohl offiziell eingestellt: Sowohl die 4K- als auch die HD-Variante des Streaming-Dongles ist im Google Store nicht mehr verfügbar.
Auch ein Blick in die Preisvergleichssuchmaschine Geizhals zeigt, dass hierzulande nur wenige Händler den Chromecast überhaupt noch führen – und wenn, dann zu erhöhten Preisen.
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Der Verkaufsstopp kommt nicht überraschend: Bereits bei der Vorstellung des Nachfolgers »Google TV Streamer« im August 2024 kündigte das Unternehmen an, die Chromecast-Produktion einzustellen und nur noch Restbestände abzuverkaufen.
- Als Hauptgrund für die Einstellung des Chromecasts und die Einführung der neuen Set-Top-Box nennt Google die nachlassende Nachfrage nach günstigen Streaming-Geräten.
- »Moderne Fernseher ab 300 Euro bieten bereits integrierte Smart-Funktionen«, sodass Google keinen Markt mehr für den kleinen Dongle sieht – stattdessen tritt der genannte Google TV Streamer an dessen Stelle. Dieses kostet mit einer UVP von 120 Euro allerdings auch wesentlich mehr.
- Der Hersteller rechtfertigt den höheren Preis mit mehreren neuen Features. So unterstützt die Set-Top-Box unter anderem Dolby Atmos und kann als dank Matter- und Thread-Support mitsamt eigenem Gigabit-Anschluss auch als Smart-Home-Hub fungieren.
Chromecast-Besitzer werden indes noch eine Weile unterstützt. Google kündigte unter anderem an, dass der ältere Dongle noch ein Update auf Android TV 14 erhalten wird, das weiter auf sich warten lässt. Auch die Sicherheitspatches sollen noch bis September 2025 (4K-Version) bzw. 2027 (HD-Version). Der Weiterbetrieb ist zudem auch ohne Aktualisierungen möglich.
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