Google I/O: Alle Neuigkeiten zu Android XR, Gemini, Google-Suche und mehr in unter 5 Minuten

Google hat auf der Entwicklerkonferenz 2025 spannende KI-Neuerungen präsentiert. Von Android XR bis zur überarbeiteten Google Suche mit KI.

Video starten 15:45 Google I/O 2025: Die wichtigsten Neuerungen & erste Einschätzung

Die diesjährige Keynote begann mit der Anekdote, dass Gemini das Spiel Pokémon Blau erfolgreich meisterte. Google hat seine Entwicklerkonferenz 2025 nun abgehalten und abseits von Pokemon einige KI-Neuerungen und -Entwicklungen präsentiert, darunter Android XR.

Was es unter anderem damit auf sich hat, erfahrt ihr in unserer kompakten Zusammenfassung der Keynote.

Google I/O: Das wurde vorgestellt

Android XR

Google hat Android XR näher vorgestellt, das früher oder später in smarte Brillen Einzug halten wird. Damit hat der Suchmaschinenriese nach Samsungs Project Moohan offiziell das zweite Gerät vorgestellt, das unter diesem Betriebssystem laufen wird.

Allerdings befindet sich die gezeigte Brille noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Grundsätzlich soll die Brille wie Project Astra funktionieren: Man kann mit dem Gadget sprechen, während es mit Gemini die Umgebung scannt. In der Brille sind dafür Mikrofon, Kamera und Bedienelemente in Form von Knöpfen verbaut. Zudem werden Informationen ins Sichtfeld projiziert.

Offenbar scheint Google die Brille allerdings nicht selbst zu produzieren und ähnlich wie bei Wear OS vorzugehen. Das Unternehmen holt Hersteller an Bord, die bereit sind, die Hardware für die Software zu stemmen. Bis Google irgendwann selbst ein Produkt auf den Markt bringt.

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Google Beam

Mit »Google Beam« wurde auch eine Neuerung für Videoanrufe angekündigt. Bei dieser neuen Chat-Methode filmen sechs Kameras jede Person aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Eine KI setzt diese Bilder zu einem 3D-Abbild zusammen, das dem Chatpartner angezeigt wird. Dadurch entsteht der Eindruck eines echten Treffens, so das Unternehmen.

Hierfür ist spezielle Hardware zur 3D-Aufnahme und -Darstellung notwendig. HP will ein solches Gerät auf den Markt bringen, zunächst mit Fokus auf Unternehmen.

Übersetzungen in Google Meet

Googles Konferenztool Google Meet erhält eine Live-Übersetzungsfunktion. Zunächst sind allerdings nur die Sprachen Englisch und Spanisch verfügbar. Das Gesagte wird demnach automatisch für sein Gegenüber in die ausgewählte Sprache übersetzt. Laut Google werden Stimme, Tonfall und Ausdruck des Sprechenden dabei akkurat übernommen.

Gemini Live

Ab heute können sowohl iOS- als auch Android-Nutzer ihre Kamera oder ihren Bildschirm in Gemini Live kostenlos teilen.

Persönlicher Kontext in Gemini

Gmail bietet künftig wahlweise personalisierte, intelligente Antworten auf E-Mails. Dazu durchsucht Gemini E-Mails, Notizen und Drive, um auf der Grundlage der bisherigen Korrespondenz passende Antworten zu finden.

Project Astra (Konzept-Video)

Google hat ein Konzept-Video vorgestellt, das zeigt, wie Gemini dabei hilft, ein Fahrrad zu reparieren. Dazu hat das KI-Modell zunächst eine passende Anleitung im Internet gesucht und vorgelesen. Anschließend hat es ein YouTube-Video herausgesucht und schließlich eine E-Mail an einen Fahrradladen geschickt, um Ersatzteile zu bestellen. Das große Ziel: Multitasking der KI.

Project Mariner und Agents

Project Mariner ist im Grunde ein KI-Agent, der im Internet für euch sucht und bis zu zehn Aufgaben gleichzeitig im Blick behalten kann, so Google. Mithilfe der neuen Funktion »Teach and Repeat« kann das Programm zudem Aufgaben lernen, indem man ihm eine Aufgabe einmal zeigt, damit es ähnliche ToDos zukünftig selbst erledigt. Project Mariner soll diesen Sommer einer breiteren Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden.

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Die sogenannten KI-Agents können verschiedene Aufgaben erledigen. Als Beispiel wurde genannt, dass der Agent bei der Wohnungssuche Angebote auf Webseiten findet und dabei auch Project Mariner für spezielle Filteranpassungen nutzen kann. Eine experimentelle Version dieses Agentenmodus soll bald für Abonnenten verfügbar sein.

AI Mode (Google-Suche)

Derzeit ist der AI-Mode zwar auf die USA beschränkt, allerdings gibt uns Google einen weiteren Vorgeschmack darauf, wie dieser Modus die Google-Suche (optional) verändern wird. AI Mode soll in der Lage sein, auf lange und komplexe Fragen umfangreich zu antworten.

AI Mode umfasst ausführlichere Antworten mit Grafiken, Beschreibungen, Bildern, Weblinks und mehr. Im Grunde erhält man einen Rundumschlag zur gestellten Frage. Laut dem Unternehmen werden leistungsstarke KI-Modelle herangezogen, um unter anderem zu verhindern, dass die KI »halluziniert«.

Virtuelle Garderobe

Mit diesem Tool können Nutzer Kleidung aus Onlineshops digital anprobieren. Hierzu wird, so wie Google es vorstellte, ein Foto der Person hochgeladen, aus dem eine KI die Körperform und -größe ableitet und ein digitales Abbild erstellt.

Anhand der Materialeigenschaften des Kleidungsstücks berechnet die KI dessen Fall und passt es an die individuelle Körperform an – so zumindest die Vorstellung.

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In Zukunft soll die KI außerdem selbstständig shoppen können. Die User legen dabei eine Preisgrenze für ein Produkt fest. Wird diese Grenze unterschritten, ist für die Zahlung lediglich eine Authentifizierung erforderlich.

Canvas

Canvas erhält ein Update, das mehr Möglichkeiten zum Erstellen von Code bietet. In kürzester Zeit sollen »aus einfachen Beschreibungen komplette neue Anwendungen« erstellt werden können.

Gemini für Chrome-Browser

Die KI kommt für den Browser, zunächst in den USA. Der KI-Assistent hilft beim Verstehen von Web-Inhalten und beim Erledigen von Aufgaben.

Verbesserte Bild-KI

Googles neues KI-Modell »Imagen 4« zur Generierung von Bildern kann offenbar wesentlich besser mit Buchstaben umgehen und soll zudem schneller bei der Verarbeitung sein.

KI-Videogenerator: Veo 3

Das verbesserte Video-Tool lässt Personen, Tiere und mehr zum Leben erwecken, indem es ihnen eine passende Stimme verleiht und obendrein Dialoge ermöglicht. Auch Hintergrundgeräusche wie Waldgeräusche bei Nacht können generiert werden. Die Qualität der Videos soll ebenfalls laut Google verbessert worden sein.

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Mit »Flow« stellt Google obendrein ein neues Werkzeug für die Videoproduktion vor. Das Tool basiert auf den »fortschrittlichen KI-Modellen von Veo 3« und erlaubt die nahtlose Kombination mehrerer durch künstliche Intelligenz erzeugter Videoclips zu einem längeren Clip.

Google arbeitet außerdem mit den Filmemachern von »Primordial Soup Labs« zusammen, »um die Rolle der KI beim Filmemachen zu erforschen«.

Google AI Ultra

Neben Google AI Pro bietet Google ein neues Abo-Modell an: AI Ultra für stolze 250 US-Dollar pro Monat. Enthalten sind – wenig überraschend – sämtliche KI-Anwendungen, YouTube Premium sowie 30 TB Online-Speicher.

Habt ihr die Google-Keynote verfolgt? Was haltet ihr von den Entwicklungen im Bereich der KI? Was war euer persönliches Highlight? Schreibt es gerne unten in die Kommentare!

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