Erinnert ihr euch an den Moment, als ihr eure erste Anfrage in Googles Suchfeld eingegeben habt?
Wir auch nicht.
Dafür können wir uns Augenblicke ins Gedächtnis rufen, in denen uns jemand eine triviale Frage gestellt hat, deren persönliche Beantwortung länger dauert als die rasche Eingabe bei Google oder einer anderen Suchmaschine.
Beispielsweise die Antwort auf Fragen wie: »Wie heißt die Hauptstadt von Island?« Antwort: »Reykjavík«
Um solchen dezent unnötigen Fragestellern zu begegnen, gibt es die Let Me Google That For You.
Was die spaßige Website kann, erfahrt ihr in diesem Artikel.
Mit Vorsicht zu genießen: Let Me Google That For You
Eine Feststellung: Der Satz »Google es doch einfach!« hat vermutlich mehr Freundschaften zerschlagen, als wir wahrhaben wollen - oder hat zumindest für missmutige Blicke gesorgt.
Technologischer Fortschritt ist eine Sache, aber den Sozialkompetenzen ist es mitnichten zuträglich, wenn Google die Frage auf alles kennt und bewusst unbeholfene Fragen nach »Wo finde ich denn den nächsten Geldautomaten« oder »Wissen Sie, wo’s zum Schiller-Denkmal geht?« wegfallen.
Sicher, solchen Mitmenschen zu helfen, die vielleicht weniger versiert im Umgang mit dem Internet sind, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Oder die Frage nach der Hauptstadt von Island ist einfach der Versuch ins persönliche Gespräch zu kommen. Alles kein Drama.
Und trotzdem: Bei wem sich die Fragen mit leicht per Google beantwortbaren Fragen stapeln, der könnte die Webseite Let Me Google That for You verwenden.
Aber Vorsicht: Was ihr mit dieser Website machen könnt, ist dezent passiv-aggressiv. Ihr solltet Let Me Google That for You also nur nutzen, wenn ihr wisst, dass ihr damit den Humor des Adressaten trefft - und nicht unnötig auf dem Selbstwert eurer Mitmenschen rumtrampeln.
Pädagogischer Vorrede Ende: Nachstehend zeigen wir euch, wie Let Me Google That for You funktioniert.
Wie funktioniert Let Me Google That For You?
In vier einfachen Schritten bringt ihr das ulkige Let Me Google that for You zur Anwendung:
- Aufrufen: Den Webauftritt letmegooglethat.com aufrufen
- Suchanfrage eingeben: Jetzt gibt ihr die gewünschte Anfrage in die bekannte Suchmaske von Google ein. In unserem Beispiel lautet die Frage natürlich: »Wie heißt die Hauptstadt von Island?«
- Suche starten: Jetzt ist auf den Button »Google Search« zu klicken. Ganz so wie bei der handelsüblichen Google–Suche.
- Link wird erstellt: Nun wird euch ein Link generiert, den ihr kopieren und einer Person zuschicken könnt. Verwenden bitte auf eigene Gefahr. Nicht jeder wird auf diesen Scherz positiv reagieren.
Was sieht der Empfänger von Let Me Google That For You? Öffnet der Empfänger nun den Link, öffnet sich die bekannte Google-Seite - auf der plötzlich automatisch die von euch vorgegebene Frage eingegeben wird. Daraufhin schwirrt der Cursor zum Button »Google Search« und die passiv-aggressive Frage »War das wirklich so schwer?« ploppt auf. Zum Schluss öffnen sich ganz normal die Suchergebnisse.
Probiert es gerne mal mit unserer Frage aus, deren Antwort »Reykjavík« lautet.
Findet ihr LMGTFY lustig und hilfreich, oder machen solche Webseiten das Miteinander eher unnötig schwierig? Schließlich schnauzt euch auch nicht euer Zahnarzt an, wenn ihr ihn fragt, wie man eine Füllung in einen Zahn macht. Und überhaupt: Ist Google die Suchmaschine eurer Wahl, oder nutzt ihr Bing, Yahoo, Ecosia oder DuckDuckGo? Schreibt uns dazu gerne in die Kommentare.

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