Gibt es eigentlich noch gute GPUs für unter 250 Euro? Ja, und wir wissen wo!

PC-Gaming wird zum unerschwinglichen Luxus? Das muss nicht sein, es gibt nämlich tatsächlich noch günstige Grafikkarten. Sogar mit mehr als 8 Gigabyte Speicher.

Hardware ist zu teuer geworden, um noch einen bezahlbaren PC zusammenzustellen? Jein - mit dieser Grafikkarte könnt ihr zumindest bei der GPU kräftig sparen. Hardware ist zu teuer geworden, um noch einen bezahlbaren PC zusammenzustellen? Jein - mit dieser Grafikkarte könnt ihr zumindest bei der GPU kräftig sparen.

Als steinalter PC-Nerd mit traumatischen 386er-Kindheitserinnerungen (lange Geschichte) schockieren mich die Entwicklungen bei den GPU-Preisen dann doch ein wenig. Dass Highend schon immer teuer war - geschenkt. Dass aber Einstiegs-Grafikkarten mittlerweile fast unbezahlbar geworden sind, ist nicht nett.

Abseits der üblichen Verdächtigen von AMD und Nvidia gibt es aber noch eine oft übersehene Alternative, die tatsächlich hält, was sie verspricht.

Ganz unten in dieser News findet ihr noch ein PC-Build für unter 860 Euro und genug Leistung für FullHD bis WQHD!

Mit dieser günstigen aber flotten GPU wird Budget-Gaming wieder möglich

Es gibt sie doch noch: Grafikkarten für günstige PCs

Wer aktuell nach PC-Komponenten für einen Gaming-PC sucht, dabei aber nicht mehr als 1.000 Euro investieren kann, bekommt schnell dieses unangenehme Stress-Kribbeln in der Magengegend.

Wie soll das gehen, wenn RAM unerschwinglich geworden ist und halbwegs brauchbare Grafikkarten bei Nvidia und AMD mehr als 300, eher 400 Euro kosten? Vor allem wenn 8 Gigabyte Grafikspeicher für euch nicht in Frage kommen, wirds knifflig.

Meine Katze liebt den Platz oben auf dem PC, da ist es schön warm. Wenn die Katze könnte, würde sie aber eine GPU anschaffen, die mehr Abwärme erzeugt: Intels ARC ist recht sparsam. Meine Katze liebt den Platz oben auf dem PC, da ist es schön warm. Wenn die Katze könnte, würde sie aber eine GPU anschaffen, die mehr Abwärme erzeugt: Intels ARC ist recht sparsam.

Nicht, wenn ihr die GPU-Speisekarte ein wenig erweitert: Seit einiger Zeit gibt es schließlich wieder eine dritte Kraft auf dem GPU-Markt. Auch wenn Intel bislang die Finger vom Markt für Enthusiasten-GPUs gelassen hat, spielen die ARC-Grafikkarten in der Einstiegs- und Mittelklasse erstaunlich gut mit.

Die günstigste Variante mit aktueller Architektur gibt es als Intel ARC B570. Die Karten verfügen über immerhin 10 Gigabyte Grafikspeicher, statt sich auf nur 8 GB zu verlassen. Ein kleines, in einigen Spielen aber deutlich spürbares Speicherpolster extra, das tatsächlich den Unterschied machen kann.

Übrigens: Ganz unten in dieser News findet ihr noch ein PC-Build für unter 860 Euro und genug Leistung für FullHD bis WQHD!

Mit dieser günstigen aber flotten GPU wird Budget-Gaming wieder möglich

Ich nutze selbst eine Intel ARC-Karte und bin positiv überrascht

Ich selbst nutze seit geraumer Zeit eine Intel ARC B580, die über ein paar mehr Shadereinheiten und Raytracing-Cores sowie zwei Gigabyte mehr (und etwas schnelleren) Speicher verfügt.

Die Karte von Sparkle arbeitet angenehm leise, auch unter Last. Außer auf Lärm müsst ihr aber auf nichts verzichten, was man von aktuellen GPUs so erwartet. Die Karte von Sparkle arbeitet angenehm leise, auch unter Last. Außer auf Lärm müsst ihr aber auf nichts verzichten, was man von aktuellen GPUs so erwartet.

In Games liegt die Performance der ARC B570 knapp im Bereich einer Nvidia Geforce RTX 4060 oder AMD Radeon RX 7600 / 6700. Erstaunlich ist auch die Raytracing-Leistung, wo sie die ältere AMD-Architektur der 6000/7000er-Karten problemlos abhängt und sogar die RTX 4060 mitunter leicht schlagen kann.

Übrigens habe ich die ARC-Karte ursprünglich nur aus professioneller Neugierde in meinen PC gesteckt, einfach um zu schauen, ob sie tauglich für den Alltag ist.

Es stellte sich heraus: Ist sie, jedenfalls solange ich an dem PC keine VR-Games zocken möchte, da hakt es dann doch noch etwas mit der Kompatibilität zur Meta Quest 3. Und wenn die GPU da schon steckte, lässt sich ja auch darüber schreiben:

Mit dem aktuellsten Grafiktreiber von Intel unterstützt jetzt übrigens auch die kleine ARC-B-Karte Multi Frame Generation. Die Upsampling-Variante XeSS erzeugt zudem mit ARC-Karten ein besseres Bild als auf AMD- oder Nvidia-Hardware und sieht bei einigen Spielen besser aus als FSR. Beachtlich, irgendwie.

Zuschlagen, bevor auch bei dieser günstigen GPU der Preis steigt

So klappt es mit dem günstigen PC-Build

Natürlich eignet sich die Intel ARC B570 auch für Aufrüster, ihr solltet aber auf jeden Fall darauf achten, dass eure restliche Hardware reBAR unterstützt (und es auch aktiviert ist), da sonst die Performance heftig einbricht. Da die ARC-Karten nur 8x PCIe nutzen, solltet ihr auch mindestens PCIe Gen4 einsetzen, um keinen Flaschenhals zu erzeugen.

Baut ihr neu, ist das alles kein Problem. Und auf Basis von AM4 und DDR4-RAM lässt sich auch 2026 noch ein erstaunlich potenter und günstiger PC für FullHD und WQHD zusammenstellen. Wir haben da in der PC-Kaufberatung bereits viele Beispiele aus diversen Preisklassen zusammengestellt:

Wenn euch das aber immer noch zu teuer ist: Hier ist noch ein Beispiel für ein ultra-Budget-Build mit der Intel ARC B570:

Ergibt (ohne Versandkosten) einen Preis von unter 860 Euro für ein System, mit dem ihr erstaunlich smooth in Auflösungen bis WQHD zocken könnt. Hättet ihr das erwartet, angesichts der unzähligen Preis-Krisen im Hardwarebereich?

Die Intel ARC B570 bietet erstaunlich viel Leistung für nicht einmal 222 Euro
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