Dafür gibt es keine PlayStation 6: Eure Grenzen beim Kauf einer Grafikkarte verschieben sich immer weiter in eine klare Richtung

Wir wollten in einer aktuellen Umfrage wissen, wie viel Geld ihr für eine GPU höchstens ausgebt und vergleichen die Zahlen mit Daten von 2022.

Wer eine schnelle Gaming-Grafikkarten kaufen will, muss tendenziell immer tiefer in die Tasche greifen. Wer eine schnelle Gaming-Grafikkarten kaufen will, muss tendenziell immer tiefer in die Tasche greifen.

Wir lehnen uns mal etwas aus dem Fenster, indem wir sagen, dass die PlayStation 6 maximal 700 Euro kosten wird (und hoffentlich weniger). Eine Preisgrenze, die ihr beim Kauf einer Grafikkarte immer häufiger überschreitet, wie Ergebnisse einer neuen Umfrage von uns zeigen.

Um welche Zahlen geht es? Ende Juni haben wir euch nach der Schmerzgrenze beim Kauf einer neuen GPU gefragt. Im Vergleich zu Ergebnissen von August 2022 ist die Richtung eindeutig:

Die Teilnehmer an unseren Umfragen bezahlen immer mehr Geld für ihre Grafikkarten.

Wie viel Geld gibst du maximal für eine GPU aus?

  • Während vor zwei Jahren etwa ein Viertel von euch angegeben hat, mehr als 700 Euro für eine Grafikkarte zu bezahlen, sind es aktuell bereits deutlich mehr als ein Drittel (ca. 40 Prozent).
  • Es handelt sich zwar um keine repräsentative Datenerhebung, hohe Teilnehmerzahlen von über 3.800 (Juni 2024) beziehungsweise 7.500 (August 2022) geben den Zahlen aus unsere Sicht aber durchaus eine gewisse Relevanz.

Der Blick in die feinere Aufteilung zeigt gleichzeitig, dass auch immer mehr von euch bereit dazu sind, einen vierstelligen Betrag für eine Gaming-GPU zu zahlen:

Waren im Augst noch insgesamt 7,9 Prozent der Teilnehmer bereit dazu, über 1.000 Euro für eine neue Grafikkarte hinzulegen, sind es in der aktuellen Umfrage schon 18,5 Prozent.

Entscheidend ist dabei auch die Angebotslage, die sich inzwischen schon seit einer ganzen Weile grob folgendermaßen entwickelt:

  • Einerseits gibt es von den Herstellern tendenziell mehr und mehr GPUs, die vergleichsweise teuer ausfallen.
  • Andererseits kommen in den günstigen Preisbereichen unterhalb von 300 Euro immer weniger neue Angebote von AMD und Nvidia. Stattdessen werden eher alte GPUs nur leicht verändert wieder aufgelegt, um dieses Segment zu bedienen.

Nicht zu vergessen ist beim Blick auf die Ergebnisse zwar, dass wir die Angaben nicht überprüfen können und uns auf einer Gaming-Webseite befinden.

Insgesamt finden wir die Entwicklung in den vergangenen zwei Jahren aber dennoch bemerkenswert.

Wie geht es mit Grafikkarten weiter?

Für das Jahr 2024 sieht es momentan eher mau aus. Sowohl AMD als auch Nvidia könnten ihre neuen Modelle RX 8000 beziehungsweise RTX 5000 sogar erst im nächsten Jahr veröffentlichen.

Mehr dazu erfahrt ihr im folgenden Video-Podcast:

Nvidia RTX 5000 und die Zukunft: Hat AMD noch eine Chance? Video starten 52:12 Nvidia RTX 5000 und die Zukunft: Hat AMD noch eine Chance?

Mit Blick auf die Preise gilt unabhängig vom Release-Zeitraum, dass wir keine Entspannung der Lage erwarten.

Stattdessen rechnen wir eher damit, dass der Status quo der hohen Preise beibehalten wird - oder dass die Kosten noch weiter steigen, zumindest im Falle von Nvidias zukünftigen Top-Modell RTX 5090.

Die Preise von massenhaft identisch produzierten Konsolen und einzelnen PC-Komponenten lassen sich zwar nur bedingt vergleichen. Wir sind aber dennoch gespannt, wie viele PS6 man für den Preis einer RTX 5090 (oder RTX 6090, wenn es sie bis zum grob 2027 erwarteten Release der PS6 gibt) bekommen wird.

Lasst uns gerne in den Kommentaren wissen, ob ihr diese Einschätzung teilt und welche Ergebnisse ihr für eine neue Umfrage zur Schmerzgrenze beim GPU-Kauf vermutet, die wir im Jahr 2029 durchführen. Gibt dann schon die Mehrheit mehr als 1.000 Euro für eine neue GPU aus oder steigt die Grenze langsamer? Wir sind gespannt auf eure Meinung dazu!

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