Vor 27 Jahren habe ich zum ersten Mal ein Auto gestohlen.
Ok, es war nur in einem Videospiel, aber für mich fühlte sich dieser illegale Akt dennoch elektrisierend an. Dass ich später mit einem Flammenwerfer Hippies in Brand gesetzt und Yakuza-Bandenmitglieder mit Stromschocks gegrillt habe, war dann nur die logische Folge.
Ich rede natürlich von Grand Theft Auto 2. Der 2D-Vorläufer der weltweit bekanntesten Verbrecher-Sandbox erschien 1999 und ich blicke heute noch etwas wehmütig darauf zurück - erst recht, wenn ich gerade sehe, wie unfassbar realistisch und simulationsartig der neue Serienteil GTA 6 wird.
Vogelperspektive statt Raytracing-Realismus
Damals spielte GTA in einer dystopischen Metropole namens Anywhere City. Aus der klassischen Top-Down-Perspektive blickte man starr von oben auf ein Häusermeer aus zweidimensionalen Sprites. Im Vergleich zum Original hatte Entwickler DMA Design einige Neuerungen bei GTA 2 umgesetzt, etwa einen atmosphärischen Wechsel von Tag und Nacht.
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