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Rockstar-Entwickler haben für GTA 6 Jahre damit verbracht, Strip-Clubs zu besuchen und mit ehemaligen Polizisten Streife zu fahren

Die GTA-Entwickler nehmen ihren Realismus-Anspruch offenbar sehr ernst. Laut der jüngsten Game-Informer-Preview waren die Devs zu Recherchezwecken mehrfach im Stripclub und mit der Polizei unterwegs.

In GTA 6 gibts wie schon in den vorherigen Serienteilen Stripclubs. Damit die realistisch dargestellt werden, mussten sich die Entwickler dort umsehen. In GTA 6 gibt's wie schon in den vorherigen Serienteilen Stripclubs. Damit die realistisch dargestellt werden, mussten sich die Entwickler dort umsehen.

Schöner, größer, besser, weiter. Ungefähr so lassen sich die Ambitionen des Entwickler-Teams von Rockstar für ihr kommendes Open-World-Abenteuer GTA 6 grob zusammenfassen. Das Spiel soll nicht nur eine gewaltigere Spielwelt bieten, als alle bisherigen GTAs, sondern auch den Realismus-Faktor ordentlich raufschrauben. Autos müssen tanken, Beziehungen gepflegt werden; auch das Wetter wechselt dynamisch und kann sogar Wirbelstürme ausbilden.

Aber auch bei der Gestaltung der Spielwelt und deren Glaubwürdigkeit will Rockstar noch einmal ordentlich zulegen und hat sich deshalb offenbar bei der Recherche fürs Spiel richtig Mühe gegeben.

Bereits länger war bekannt, dass das Team in den Jahren der Vorproduktion von GTA 6 im realen Florida zahlreiche hochauflösende Fotos von Sehenswürdigkeiten, Gebäuden und Vegetation aufgenommen hat, um diese im Spiel überzeugend wiederzugeben. Die Spielwelt von GTA 6 - der fiktive Staat Leonida - basiert auf dem amerikanischen Küstenstaat.

Allerdings haben sich die Entwickler dort offenbar nicht nur bei Tag umgesehen, sondern auch ins Nachtleben reingeschnuppert ...

Video starten 9:25 Naturkatastrophen, Stadtteile & Tierwelt: So LEBENDIG wird die Open World von GTA 6!

»Wir versuchen, alles zu erleben«

In der umfangreichen Preview, die sich das amerikanische Magazin Game Informer kürzlich exklusiv geangelt hat, verrät Rockstars Narrativ-Chefentwickler Rupert Humphries, zu welchen Maßnahmen das Rockstar-Team griff, um die Gangster-Welt von GTA möglichst realitätsnah hinzubekommen. Dazu gehörten unter anderem dienstliche Besuche in Stripclubs. Zu Recherchezwecken, versteht sich, denn das Rotlicht-Business gehört zum Verbrecher-Leben einfach dazu.

[Bei Recherche] fahren wir hin und versuchen, alles zu erleben ... von nächtlichen Rundfahrten durch die Gegend mit ehemaligen Polizisten bis hin zu Besuchen in Stripclubs und Nachtclubs, Ausflügen an den Strand, in die Everglades, hinunter in die Keys und darüber hinaus.

Dabei ging es laut Humphries nicht nur darum, Fotos und Referenzberichte für die Leveldesigner zu sammeln. Das Team habe verstehen wollen, was Florida trotz seines teils zweifelhaften Rufs für viele Menschen so attraktiv macht. Zu diesem Zweck sprachen die Designer mit Einheimischen, um persönliche Einblicke in die Kultur, die Kriminalität und die Strafverfolgung zu gewinnen – und schauten sich eben auch die Innenräume bestimmter Etablissements an.

Wir wollen, dass die Leute so viel Zeit in der Welt verbringen, die wir erschaffen, daher müssen wir wirklich verstehen, was daran großartig ist, und dies dann in jeden Aspekt des Spiels einfließen lassen.

Zumindest nach allem, was wir bisher vom Spiel gesehen haben, scheint diese Rechnung aufzugehen. Leonida und Vice City gleichen ihren realen Vorbildern in Florida und Miami teils bis ins Detail. So konnten Fans nach der Enthüllung des Gameplay-Trailers Ende August binnen weniger Stunden identifizieren, welches Haus die Grundlage für Jason und Lucias Apartment-Gebäude darstellt. Mehr rund um GTA 6 erfahrt ihr in der obigen Linkbox.


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