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GTA 6 braucht wieder echte Mythen – und das Bermudadreieck wäre Rockstars Chance, sie zurückzubringen

Open Worlds sind heute zu transparent. Ein Bermudadreieck in GTA 6 könnte den verlorenen Mythos zurückbringen und Spieler wieder rätseln lassen.

Schon in GTA 5 ließen sich auf dem Meeresgrund einiges kuriose Dinge finden! Schon in GTA 5 ließen sich auf dem Meeresgrund einiges kuriose Dinge finden!

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Es gab eine Zeit, in der man in GTA nicht wusste, was am Rand der Karte auf einen wartet. Man hörte nur Gerüchte. Von Bigfoot in Grand Theft Auto: San Andreas. Von seltsamen Symbolen und UFOs auf dem Mount Chiliad in Grand Theft Auto 5. Von versteckten Räumen und Dingen, die vielleicht nie ganz erklärt werden sollten.

Ob all das wirklich existierte oder nur Projektion war, spielte kaum eine Rolle. Entscheidend war das Gefühl: Diese Welt hatte Lücken. Und in diesen Lücken entstanden Legenden. Legenden wurden schließlich zu Mythen.

Open Worlds sind heute zu transparent

Heute sind Open Worlds größer, dichter, technisch beeindruckender. Aber sie sind auch transparenter. Dataminer durchforsten Dateien, Achievement-Listen verraten Trigger, Wikis sind oft innerhalb weniger Tage vollständig. Geheimnisse existieren noch, aber sie bleiben selten lange geheim. Transparenz ist zur Standardeinstellung moderner Open Worlds geworden.

Das Problem ist nicht, dass Spiele keine Rätsel mehr haben. Das Problem ist, dass sie meist darauf ausgelegt sind, gelöst zu werden!

Patrik Hasberg
Patrik Hasberg

Aliens, Bigfoot oder der sagenumwobene Yeti: Ich liebe es, in Videospielen Geheimnisse zu entdecken und Mythen zu entzaubern. Dafür müssen Entwickler allerdings auch den Mut haben, solche Rätsel überhaupt einzubauen. Gerade diese Momente gehören für mich seit jeher zu den faszinierendsten Seiten der GTA-Reihe – und eigentlich von allen Videospielen. Rockstar versteht es wie kaum ein anderes Studio, bewusst Lücken zu lassen und manche Fragen der Community einfach unbeantwortet stehen zu lassen. Denn nichts ist spannender als ein Mythos, der sich nicht vollständig erklären lässt, oder?

Rockstar kann Mythos noch und RDR2 beweist es

Rockstar weiß eigentlich, wie man es anders macht. Ein Blick nach Westen reicht: Red Dead Redemption 2 ist bis heute voller ungelöster Fragen und ganz nebenbei eines der erfolgreichsten Videospiele überhaupt. UFO-Sichtungen, rätselhafte Figuren, mysteriöse Entführungen und Symbole ohne eindeutige Erklärung. Vieles davon wurde nie offiziell aufgelöst.

Und genau deshalb wird es noch immer diskutiert. Unvollständigkeit ist bei Red Dead 2 kein Fehler, ganz im Gegenteil, sie ist ein Design-Werkzeug der Entwickler. Ein bewusst gesetzter Raum für Interpretation seitens der Community.

Video starten 17:29 Das Rockstar-Erbe: Das muss GTA 6 erstmal schaffen!

GTA 5 lebt nicht nur wegen Online

Auch GTA 5 lebt nicht nur wegen seines Online-Modus. Natürlich hat GTA Online das Spiel wirtschaftlich und spielerisch deutlich verlängert. Aber das Mount-Chiliad-Mysterium hat dem Singleplayer eine zweite, kulturelle Lebensdauer gegeben. Denn Missionen werden irgendwann abgeschlossen. Mythen nicht.

Dass das Rätsel bis heute nicht eindeutig geklärt ist (oder doch?), wirkt weniger wie ein Versäumnis und mehr wie eine bewusste Entscheidung. Rockstar hat etwas offen gelassen. Und die Community hat diese Leerstelle gefüllt. Mit Theorien, Videos, Mods und immer neuen Interpretationen, teilweise eine wilder als die vorherige!

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