Ich kenne mich: Sobald mich GTA 6 nach dem Einstieg auf die offene Welt loslässt, werde ich wahrscheinlich erst mal völlig überfordert sein. So viel Freiheit, so viele Möglichkeiten. Wo fange ich an? Folge ich der Story? Schnappe ich mir ein Auto? Oder laufe ich einfach die nächste Straße entlang?
Wie viel von der Spielwelt zu diesem Zeitpunkt tatsächlich zugänglich sein wird, wissen wir noch nicht. Aber wenn Rockstar mir die Wahl lässt, dürfte die nächste Mission bei mir eine Weile warten müssen.
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Zerstören die GTA 6-Leaks unsere Vorfreude? | Radio Buschfunk
Die Story kann kurz warten
Dabei wäre es vermutlich sinnvoll, erst einmal weiterzuspielen. In Open Worlds erklären die ersten Missionen häufig wichtige Funktionen, führen neue Möglichkeiten ein und schalten Dinge frei, die ich später gebrauchen kann. Das weiß ich. Trotzdem zieht es mich meistens erst mal in die andere Richtung.
Ich laufe lieber ohne Ziel durch die Gegend und schaue, was mir auffällt. Eine Seitenstraße, ein Hinterhof, ein Gebäude, bei dem ich mich frage, ob ich hineinkomme. Dabei muss gar nichts Spektakuläres passieren. Mir reicht oft schon, dass ich etwas selbst entdeckt habe. Vielleicht sogar als einer der Ersten?
Gerade bei GTA 6 würde ich mir Zeit nehmen wollen, diese Welt auf mich wirken zu lassen. Was passiert auf der Straße? Wie reagieren die Leute auf mich? Und was finde ich, wenn ich irgendwo abbiege, wo mich gerade keine Mission hinschickt?
Wie weit komme ich schon?
Dann meldet sich allerdings ziemlich schnell mein zweiter Impuls: Grenzen austesten. Wo darf ich schon hin? Was hält mich auf? Komme ich über diesen Zaun? Und lässt sich irgendwo ein Weg finden, den Rockstar vielleicht gar nicht vorgesehen hat?
Ich mag solche Versuche, selbst wenn sie nichts bringen. Manchmal stehe ich nach zehn Minuten wieder am selben Zaun. Manchmal entdecke ich etwas, das ich sonst übersehen hätte. Beides gehört für mich zum Erkunden dazu.
Und irgendwann würde es vermutlich doch eskalieren. Falls ich früh an ein Flugzeug komme, möchte ich die Welt unbedingt von oben sehen. Bei einem Panzer wäre meine Neugier wahrscheinlich ebenfalls größer als meine Vernunft: Was lässt sich damit anstellen? Wie viel Chaos ist möglich? Und wie lange halte ich bei einer Verfolgungsjagd durch? Schließlich will auch das GTA-typische Fahndhungssystem direkt auf Herz und Nieren getestet werden.
Ob und wann GTA 6 mir diese Möglichkeiten gibt, bleibt abzuwarten. Mein Wunsch wäre jedenfalls, möglichst früh selbst herumprobieren zu können. Ich bin wohl der wahrgewordene Alptraum eines jeden Spieleentwicklers!
Wie sieht euer Plan aus?
Vielleicht spielt ihr deutlich zielstrebiger als ich und wollt sofort wissen, wie es mit Jason und Lucia weitergeht. Vielleicht sucht ihr euch aber auch erst mal ein Auto, schaltet das Radio ein und fahrt einfach drauf los?
Denkt an den Moment, in dem euch GTA 6 nach dem Einstieg erstmals frei entscheiden lässt: Was reizt euch dann wohl am meisten?
Habt ihr schon einen konkreten Plan? Erzählt uns sehr gerne in den Kommentaren davon, was ihr zuerst ausprobieren wollt und warum.
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