Persönliche Empfehlungen sind in der heutigen Zeit so wichtig wie selten zuvor. Es gibt einfach derart viele Möglichkeiten, seine Freizeit zu verbringen, und derart viele Formen von Medien, dass niemand jemals alles erleben kann.
Wenn also jemand, den wir kennen und dessen Geschmack wir vertrauen, uns leidenschaftlich von einem Spiel, einem Buch oder einer Serie vorschwärmt, dann wiegt diese Referenz oft schwerer als jeder objektive Test und jedes Vorurteil.
So geschehen neulich bei mir in der Familie. Aber die Empfehlung kam nicht von meinem Bruder, dem Schwager oder gar meinen Schwiegereltern. Nein, mein Neffe kam mit einem Spieletipp im Gepäck daher, von dem ich als erfahrener Redakteur noch nie gehört hatte.
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Wir erzählen euch, was uns gerade umtreibt, was wir gerade spielen, hören oder schauen und geben euch persönliche Leseempfehlungen
Klaus, zwölf Jahre alt, letztes Jahr ins Gymnasium gewechselt und passionierter Spieler von Nintendo Switch, Fußball und Age of Empires 2 (feines Näschen!), hat mich auf eine Open World aufmerksam gemacht, von der sich so manch großer GTA-Konkurrent eine Scheibe abschneiden könnte.
Im ersten Moment habe ich Wobbly Life dabei sträflich unterschätzt. Doch dann hat es mir einmal mehr bewiesen, dass man ein Spiel niemals nach seiner Fassade beurteilen sollte.
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Der Weltraum wartet: Wobbly Life weitet seine Open World auf den Kosmos aus
Der Einstieg in ein wunderbar chaotisches Leben
Erinnert ihr euch noch an Simpsons: Hit & Run? Wobbly Life erinnert mich an dieses legendäre Lizenzspiel mit Open World. Die Prämisse des Spiels ist dabei denkbar simpel und doch wunderbar charmant.
Die eigene Oma hat genug von unserem faulen Dasein vor dem Bildschirm und wirft uns kurzerhand aus dem Haus. Die Botschaft ist klar: Such dir einen Job, verdiene dein eigenes Geld und kauf dir gefälligst eine eigene Bude. Ab diesem Punkt lässt uns das Entwicklerstudio Rubberband Games völlig freie Hand auf Wobbly Island. Es gibt keinen aufgezwungenen Story-Zwang, keinen Timer und keine Schlauchlevel.
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