PXN P5 Pink
PXN ist ein bekannter Hersteller von Gaming-Lenkrädern, hat aber auch einige Gamepads im Portfolio. Der PXN P5 Pink ist für unter 30 Euro erhältlich, sieht schick aus und ist üppig ausgestattet.
Was mir am PXN P5 Pink gefällt:
Vertrautes Xbox-Design: Designtechnisch orientiert sich PXN sehr stark am Xbox-One-Controller. Wenn euch dieser gut in der Hand liegt, wird auch der P5 Pink bequem für euch sein. Dazu kommt ein schönes Design in hellem Pink und weißen Bedienelementen.
Auch mit Nintendo Switch kompatibel: Auf der Rückseite gibt es einen Schalter mit dem ihr die verschiedenen Modi umschalten könnt:
- 2,4-GHz-Empfänger (Windows und Linux)
- Android und iOS
- Nintendo Switch (2)
Vier Back-Buttons: Auf der Rückseite befinden sich gleich vier zusätzliche Tasten, die ihr frei belegen könnt. Das ist in diesem Preisbereich durchaus unüblich. Zwei Tasten liegen direkt unterhalb des Mittelfingers und sind leicht erreichbar, aber es besteht auch ein Risiko für unbeabsichtigte Eingaben; bei den zwei inneren Tasten nicht.
Instant-Trigger: Diese Funktion ist ebenfalls außergewöhnlich in diesem Preisbereich. Mit Schaltern auf der Rückseite verkürzt ihr den Aktivierungsweg der Trigger. Sie schalten dann von analoger auf digitale Funktionsweise um. Das ist besonders nützlich für Shooter, Fighting Games und andere Action-Spiele, bei denen schnelle Eingaben wichtig sind.
Hall-Effekt-Sticks: Die Sticks sind nicht nur pink, sie sollten langfristig gegen Drift resistent sein.
Kabellos und schnell: Auch dieser Controller verfügt über 1.000 Hz und ist beim Spielen besonders reaktiv und schnell.
6-Achsen-Gyroskop: Es ist sogar ein Gyroskop eingebaut. Die Sticks sind allerdings nicht kapazitiv, wie beim Steam Deck. Außerdem funktioniert das Feature nur, wenn ihr den Nintendo-Switch-Modus verwendet.
Was euch nicht gefallen könnte:
Verarbeitung: Der Controller fühlt sich etwas billig verarbeitet an. Bei diesem Preis ist das allerdings verschmerzbar.
Pairing: Das ging mir persönlich am meisten auf die Nerven. Immer wieder war es notwendig, den Controller aufs Neue mit dem Dongle zu koppeln. Dafür muss man die Taste auf dem Dongle gedrückt halten, bis er blinkt, und dann den Controller einschalten. Da ich nur vom Sofa aus spiele, war das immer etwas umständlich, da mein PC immer mehrere Meter entfernt stand.
Reichweite: Ich sitze etwa 4 Meter vom PC entfernt und es kam in unregelmäßigen Abständen zu kurzen Aussetzern in der Verbindung. Bei drei Metern Entfernung blieben sie aus.
D-Pad: Das D-Pad ist relativ hart und eher ungeeignet für präzise Eingaben. Für das Spielen von Fighting Games oder schweren Plattformern griff ich lieber zu anderen Gamepads.
Der dritte und letzte Controller in diesem kleinen Vergleich, ist ein echter Steam-Controller!

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