Ein echter Steam-Controller – aber nicht von Valve

Der Horipad-Steam-Controller hat einige Features, die wir vom Steam Deck kennen.

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Das Horipad ist ein echter Steam-Controller, der aber nicht von Valve stammt. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Das Horipad ist ein echter Steam-Controller, der aber nicht von Valve stammt. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

Horipad Steam Controller

Das ist der einzige offizielle Steam-Controller, der nicht von Valve selbst stammt. Mit einem Preis von 60 Euro ist er zwar doppelt so teuer wie die anderen beiden Optionen, aber immer noch relativ erschwinglich in der Welt der Controller. 

Was mir am Horipad Steam Controller gefällt:

Echter Steam-Controller: Dieses Gamepad wurde speziell für die Nutzung mit Steam entwickelt. Genau wie auf dem Steam Deck gibt es hier eine dedizierte Steam-Taste und den Drei-Punkt-Button für Schnelleinstellungen.

6-Achsen-Gyroskop: Das Horipad ist meine Top-Empfehlung für Steam Deck und Linux, wenn ihr die Bewegungssteuerung in Steam-Spielen feiert. Es ist präzise und vor allem sehr leicht, was das Spielen über einen längeren Zeitraum komfortabler macht. 

Kapazitive Analog-Sticks: Genau wie beim Steam Deck, könnt ihr das Gyroskop aktivieren, indem ihr den Daumen auf den rechten Analog-Stick legt. Mir gefiel außerdem, dass die Sticks einen etwas höheren Widerstand haben, was mir persönlich das Zielen vereinfacht.

Zwei Back-Buttons: Auf der Rückseite befinden sich zwei leicht erreichbare Zusatztasten, die frei belegt werden können. 

Trigger mit Analog- und Digital-Modus: Die Trigger sind ganz anders, als ich es von anderen Controllern gewohnt bin. Bei den meisten Gamepads mit Instant-Trigger-Funktion lässt sich der Aktivierungsweg physisch mit einem Schalter auf der Rückseite verkürzen. 

  • Das Horipad hat zwar auch so einen Schalter, aber er verändert diesen nicht – der Aktivierungsweg ist auch im Analog-Modus extrem kurz. 
  • Stattdessen erkennen die Trigger verschiedene Aktivierungs-Stufen, je nach Druckstärke. 
  • Im digitalen Modus lösen die Tasten sofort mit voller Stärke aus.

Solltet ihr viele Rennspiele spielen, halte ich klassische Analog-Trigger dennoch für sinnvoller, da sie am ehesten das Drücken eines Gaspedals simulieren. 

Sehr gutes D-Pad: Das D-Pad gehört zu meinen Favoriten unter den Gamepads. Es ist besonders präzise, kreuzförmig und unbeabsichtigte Eingaben kommen nur sehr selten vor. Es ist außerdem an den Kanten abgerundet, sodass lange Spiele-Sessions in Tekken 8 nicht schmerzhaft werden. 

Video starten 6:01 Unboxing und erster Eindruck: Ein neuer Steam-Controller, aber nicht von Valve

Was mir am Horipad Steam Controller nicht gefällt:

Kabellos nur über Bluetooth: Der Controller ist zwar kabellos verwendbar, aber nur per Bluetooth. Im Lieferumfang befindet sich zwar ein USB-Empfänger, aber dabei handelt es sich nur um einen Bluetooth-Dongle. Für kompetitives Spielen eignet er sich daher nur bedingt oder auch gar nicht, wenn euch die Reduzierung von Eingabeverzögerungen besonders wichtig ist.

Zwei eher nutzlose Zusatztasten: Auf der Vorderseite, direkt unter dem rechten Stick und dem D-Pad befinden sich zwei weitere Tasten, die ihr frei belegen könnt. Ein Nutzen dieser erschließt mir nicht so richtig. Der größte Vorteil von zusätzlichen Tasten ist meiner Ansicht nach, bestimmte Aktionen ausführen zu können, ohne die Daumen von den Sticks nehmen zu müssen. Das ist beim Verwenden dieser Zusatztasten nicht möglich.

Verarbeitung: Der Controller wirkt hohl und nicht besonders hochwertig. Das leichte Gewicht ist zwar praktisch für die Gyro-Steuerung, aber bei einem Preis von 60 Euro erwarte ich mehr. 

Kein Rumble: Die anderen beiden Optionen in diesem Artikel verfügen über Vibrationsmotoren, doch beim Horipad müsst ihr darauf verzichten.

Keine Hall-Effekt-Sticks: Beim Horipad Steam Controller besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für verschleißbedingten Stick Drift. Mein Modell ist jetzt etwa ein Jahr alt und funktioniert noch einwandfrei.


Auf der letzten Seite findet ihr mein abschließendes Fazit.

4 von 5

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