Obacht, es folgt ein »Früher war alles besser«-Artikel! Nein, Quatsch, natürlich nicht.
Wer mich kennt, weiß, dass ich nun wirklich kein Nostalgiker bin. Allerdings schadet es hin und wieder nicht, in die Vergangenheit zu schauen, um daraus für die Zukunft zu lernen. Schließlich dreht die Geschichte bekanntlich Möbiusschleifen, oder so ähnlich.
Der Grund für meine Rückschau sind die Preisentwicklungen auf dem Hardware-Markt, ganz aktuell die teils drastisch verteuerten Xbox-Konsolen. Stolze 200 Euro mehr als die ursprünglichen 599 Euro will Microsoft für die Xbox Series X mit 1 TByte RAM und Laufwerk haben, eine Steigerung von über 30 Prozent.
Und das dicke Modell mit 2 TByte gibt es in Zukunft gar nicht mehr – es wäre schlicht zu teuer und würde vermutlich keine Käufer finden. Damit reiht sich Microsoft in den Reigen der mehr verlangenden Konsolenhersteller ein: Nintendo hatte den Preis der Switch 2 im April angehoben, Sony den der PlayStation 5 kurz darauf.
Wobei PC-Spieler da ohnehin nur müde schluchzen können, die für eine Highend-Grafikkarte auch mal über 4.000 Tacken hinblättern dürfen – dafür bekommt man auch einen gebrauchten Kleinwagen!
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Die fetten Jahre sind vorbei
Wer die Preise für Elektronik im Allgemeinen und Spiele-Hardware im Besonderen über die letzten 30 Jahre verfolgt hat, weiß: Im Verhältnis zur Leistung wurden die Geräte immer billiger. Dabei ist es fast egal, ob wir von Fernsehern, Kaffeemaschinen oder eben Computerkomponenten sprechen.
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