Helldivers 2 war ja nie weg vom Fenster – die Spielerzahlen sind (im Rahmen der normalen Schwankungen) so gesund wie eh und je. Aber wenn Helldivers 2 je ein Comeback nötig gehabt hätte (oder euer Team inzwischen zu Arc Raiders und Co. abgewandert sein sollte), dann ist das neue riesige Update zum zweiten Geburtstag des Koop-Shooters der perfekte Grund für eine Rückkehr an die Front. Die Bot-Front, um genau zu sein!
Im Rahmen eines digitalen Anspiel-Events konnte ich die neuen Inhalte von Machinery of Oppression vor dem Launch am 10. Februar 2026 bereits ausprobieren – und war absolut hin und weg von der fantastischen Schlachtfeldstimmung, die Entwickler Arrowhead hier auf den Bildschirm zaubert.
Helldivers 2 ist ja ohnehin bekannt für seine dichte Atmosphäre, aber jetzt eskaliert der Konflikt gegen die Automatons auf ein ganz neues Niveau.
Hier seht ihr unsere erste Runde in der neuen Umgebung:
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Helldivers 2: GameStar ist ganz vorn beim Vorstoß auf Cyberstan dabei und trifft die neuen Cyborg-Gegner & Killer-Mechs
Wie in der Terminator-Endzeit
Helldivers 2 eröffnet einen Schauplatz, der Kennern des ersten Teils ein Begriff ist: Der galaktische Konflikt erreicht jetzt Cyberstan, die Heimatwelt der Roboter-Fraktion. Dort haben die bekannten Automatons eine fürchterliche Bedrohung wieder zum Leben erweckt: Die Cyborgs sind wieder da
Die waren in Helldivers 1 neben Illuminates und Bugs eine der primären Feindfraktionen, bevor sie in Helldivers 2 von den Automatons abgelöst wurden. Jetzt sind die schaurigen Hybriden aus organischen Lebensformen und Robotern zurück und verstärken die Reihen der Bots mit zahlreichen neuen Einheitentypen.
Ihr Planet Cyberstan ist eine düstere Festungswelt, die wie die Zukunft aus der Terminator-Reihe wirkt: Riesige Fabriken, Bunker und Betontürme prägen das brutalistische Bild dieser neuen spielbaren Gebiete.
Rauchschwaden steigen aus geisterhaft rot leuchtenden Industriebollwerken auf und vermitteln mir in jeder Sekunde das Gefühl: Wir stoßen hier wirklich in das eiserne Herz der gefürchteten Bot-Zivilisation vor.
Die Kämpfe in dieser dystopischen Umgebung fühlen sich an, als wäre ich aus der Matrix entkoppelt und stünde nun den Maschinen im finalen Kampf um Zion gegenüber. Die Soundkulisse untermalt dieses Bild prächtig: Das Ächzen von riesigen Kränen, das metallisches Stampfen von Bot-Patrouillen und das Blubbern von geschmolzenem Stahl in den Schmieden heben die Atmosphäre von Helldivers 2 auf ein neues Level.
Neue Feinde, neue Taktiken
Die grausigen neuen Cyborg-Feinde passen zu dieser neuen Kulisse wie die Faust der Demokratie aufs kybernetische Auge: Die Bots haben ihre Infanterie jetzt mit den reanimierten Körpern gefallener Helldivers verstärkt, deren entstellte Körper teilweise durch Maschinenteile ersetzt wurden und zum Beispiel anstelle des rechten Arms jetzt eine Kanone aus dem Torso ragen haben. Igitt, wie undemokratisch!
Aber als ich den größten neuen Gegner erspähe, stockt mir für einen Moment tatsächlich der Atem: Während ich noch die albtraumhafte neue Levelumgebung bewundere, wirft ein Luftschiff der Bots plötzlich einen etwa sechs Meter hohen Kampf-Mech direkt vor meinem Squad ab! Alle halten kurz inne. »Was zur Hölle ist das?!«, schallt es durch den Voice Chat.
Das Ungetüm fährt auf zwei Ketten wie ein Panzer, verfügt aber über einen drehbaren Oberkörper mit mehreren Geschützen und Maschinengewehren. Mein Team eröffnet sofort das Feuer aus allen Rohren, der Mech antwortet mit einer explosiven Überraschung: Dutzende zielsuchende Mini-Raketen schießen nach oben und bahnen sich ihren Weg in Richtung der Teamkollegen. Mit mit (ebenfalls neuen) EAT-411 Leveller Raketenwerfer und einem Orbital-Laser bekommen wir den Giganten schließlich zu Fall.
Aber für mich steht in diesem Augenblick fest: Dieser neue Feind dürfte vor allem auf den hohen Schwierigkeitsgraden dafür sorgen, dass sich selbst eingespielte Team ganz neue Taktiken überlegen müssen, wenn mehrere dieser fiesen Dinger gleichzeitig auftauchen.
Panzer an die Front
Das Helldivers-Arsenal wurde angesichts der neuen Bedrohung aber natürlich ebenfalls erweitert und der große Neuzugang im Fuhrpark ist dabei für mich das größte Highlight des gesamten Updates: Endlich gibt es Kampfpanzer in Helldivers 2:
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Japp, ihr könnt in Helldivers 2 jetzt einen Kampfpanzer fahren und die Community ist so aufgeregt wie lange nicht mehr
Der Bastion Tank aus dem Vorgänger ist schon seit dem 3. Februar 2026 zurück und liefert mit dicker Panzerung und mächtig Feuerkraft die ideale Antwort auf die Cyborgs und ihre fiesen Killer-Mechs.
Damit der Bastion sein volles Potenzial entfaltet, braucht es mindestens zwei Spieler: Einer fährt, einer bedient die Hauptkanone und das koaxiale MG. Daneben bleibt noch Raum für Passagiere. Ein schöner Nebeneffekt: Das neue Fahrzeug fördert Teamwork und taugt nicht für Spieler, die auf ihre Kameraden pfeifen und einfach im Alleingang losrollen.
Ebenfalls cool: Der Panzer verkraftet mehrere frontale Treffer recht problemlos, seine Rückseite ist aber verwundbar. Cleveres Manövrieren und Begleitschutz mit Absprache sind also von großer Wichtigkeit, wenn ich nicht nach wenigen Metern bereits die Abwrackprämie für meinen Panzer kassieren will.
Das neue Gefährt lässt endlich einen lang gehegten Traum von mechanisierten Kampfverbänden wahr werden: Wenn mein voll besetzter Kampfpanzer flankiert von zwei Exo-Suits auf eine Gruppe Automaton-Panzer trifft, entbrennen dramatische Fahrzeugschlachten, wie sie sonst höchstens die Battlefield-Reihe zu ihren besten Zeiten abliefern konnte.
Die Evolution von Helldivers 2
Nein, Machinery of Oppression erfindet Helldivers 2 nicht neu. Aber das Update baut ganz klar auf den bereits vorhanden Stärken des Shooters auf. Es vertieft vorhandene Systeme, macht mächtig Stimmung, gibt uns mächtige neue Spielzeuge gegen neue Schurken an die Hand und sorgt mit den neuen Fabrikwelten auf Cyberstan für grafische Abwechslung.
Die neuen Maps sehen absolut fantastisch aus und zaubern eine Lichtstimmung auf den Bildschirm, bei der automatisch der Terminator-Soundtrack in meinem Kopf anspringt. Das Panzerfahren mit einem eingespielten Team macht unglaublich viel Laune und eröffnet neue strategische Optionen für koordinierte Angriffe.
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