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Seite 6: High-End im Härtetest: Geforce GTX 295 - 500 Euro teuer, extrem schnell und stromhungrig

Spieleleistung

Wo schnell und viel gespielt wird, da lacht der Stromversorger: Unter Volllast zieht die GTX 295 fast 300 Watt. Wo schnell und viel gespielt wird, da lacht der Stromversorger: Unter Volllast zieht die GTX 295 fast 300 Watt.

Wie nicht anders zu erwarten war, rechnet die Geforce GTX 295 so schnell, dass sie die bisherige Leistungsreferenz Radeon HD 4870 X2 mühelos überholt. Ein einzelner GT200 arbeitet einfach schneller als ein RV770, und das setzt sich im SLI- oder Crossfire-Modus fort. In den meisten Spielen merken Sie davon aber nichts -- bis zu der für 22-Zoll-Monitore typischen Auflösung von 1680x1050 beschleunigt beispielsweise eine Geforce GTX 280 ebenfalls jedes Spiel flüssig. Erst ab 1920x1200 mit aktivierter Kantenglättung, also auf einem 24-Zoll-TFT, wird der Unterschied so groß, dass er den Ausschlag zwischen flüssig spielbar und ruckelig geben kann. Ausnahmen sind Crysis und Far Cry 2, wo die Geforce GTX 295 der versammelten Konkurrenz in jeder Einstellung deutlich enteilt. Crysis läuft sogar so schnell, dass wir das bis heute grafisch aufregendste PC-Spiel erstmals in hohen Auflösungen mit Kantenglättung und maximalen Details im DirectX-10-Modus flüssig spielen können - allerdings stürzte der Benchmark bei uns mit dem Testreiber 181.20 reproduzierbar in 2560x1600 ab.

So oder so: Angesichts der Leistungsverhältnisse genügt selbst für anspruchsvolle Spiele eine Geforce GTX 280 vollkommen. Spürbare Mikroruckler zeigt die GTX 295 aufgrund der hohen Bildwiederholraten zwar nicht, die Geräuschkulisse ist aber zu jeder Zeit präsent. Nur für Besitzer eines 30-Zoll-Monitors kann sich die Anschaffung lohnen: Ausschließlich auf diesem Format kann die GTX 295 ihr Potenzial voll ausspielen, hat dabei aber noch reichlich Leistungsreserven. Wer bereits eine Radeon HD 4870 X2 besitzt, sollte ebenfalls von einem Kauf absehen. Wie die Benchmarks zeigen, ist AMD bis auf Far Cry 2 so konkurrenzfähig, dass Sie zum jetzigen Zeitpunkt keinen Vorteil aus der theoretischen Mehrleistung ziehen.

Neue Leistungsreferenz

Die GTX 295 unterstützt im SLI-Betrieb mit den 180er-Forceware-Treiber bis zu zwei Monitore mit maximal 2560x1600 Pixeln. Wer SLI deaktiviert und damit aber nur einen der zwei Grafikprozessoren zur 3D-Beschleunigung heranzieht, kann drei Displays gleichzeitig ansteuern. Die GTX 295 unterstützt im SLI-Betrieb mit den 180er-Forceware-Treiber bis zu zwei Monitore mit maximal 2560x1600 Pixeln. Wer SLI deaktiviert und damit aber nur einen der zwei Grafikprozessoren zur 3D-Beschleunigung heranzieht, kann drei Displays gleichzeitig ansteuern.

Ohne Zweifel ist die Geforce GTX 295 die mit Abstand schnellste Grafikkarte derzeit. Der bisherige Klassenprimus Radeon HD 4870 X2 hat in keinem Benchmark den Hauch einer Chance. Nicht unwahrscheinlich, dass AMD bald seine Preise an das neue Leistungsgefüge anpassen wird. Einen anderen Konter hat AMD jedenfalls kurzfristig nicht im Petto.

Trotzdem lohnt ein Upgrade höchstens für absolute Framerate-Jäger. Einzig wer in 1920x1200 oder 2560x1600 mit achtfacher Kantenglättung und höchsten Spieledetails flüssig spielen will, braucht dieses Luxusobjekt - insofern die allzeit präsente Geräuschkulisse nicht stört.

Für alle anderen ist Nvidias Platine reine Geld- und Stromverschwendung und die am 15. Januar folgende Geforce GTX 285 die bessere Wahl. Auf 24-Zoll-Monitoren hält sie problemlos Schritt; als Ein-Chip-Karte kommt sie außerdem ohne die für SLI- oder Crossfire-Systeme charakteristischen Mängel aus wie Mikroruckler oder Spiele, die ohne passenden Treiber lediglich einen Grafikprozessor nutzen. Für 22-Zoll-Monitore bilden Radeon HD 4870 und die Geforce GTX 260 mit 216 Shadern aber nach wie vor den besten Kompromiss aus Spieleleistung, Lautstärke und Preis-Leistungs-Verhältnis.

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