Gerade bei alten und traditionsreichen Franchises wie dem Highlander kann eine Änderung schon mal schmerzen. Immerhin verbinden viele so Einiges mit den Figuren und den mit ihnen verknüpften Erinnerungen.
Allerdings ergibt die große, geplante Änderung für das Reboot vom Highlander durchaus Sinn. Die soll es den Zuschauern nämlich leichter machen, sich in die Welt der Unsterblichen einzufühlen (via Cinemablend).
Ein Anker für die Zuschauer
Im Reboot zum Highlander verkörpert Henry Cavill (The Witcher, Man of Steel) die Hauptfigur Connor. An seiner Seite wird unter anderem auch Siobhán Cullen (Babies) als Brenda spielen. Und während der Highlander dem Original wohl weitesgehend treu bleiben wird, soll der weibliche Charakter eine neue Richtung bekommen.
Im Original von 1986 wird Brenda Wyatt von Roxanne Hart verkörpert. Sie trifft damals in New York als Gerichtsmedizinerin und Metallurgie-Expertin auf Connor (Christopher Lambert) und wird in seinen Konflikt mit dem Kurgan (Clancy Brown) hineingezogen.
Die Wissenschaftlerin ist schon damals kompetent und willensstark. Sie lässt sich nicht einschüchtern, widerspricht Connor und hinterfragt ihn regelmäßig. Hinzu kommt, dass sie durch ihre Arbeit eine sehr rationale Sicht auf alles mitbringt und selbst hartnäckig Spuren verfolgt.
Sie verkörpert die Gegenwart für den Highlander und ein normales Leben mit einer innigen Beziehung, das er so vermutlich nie führen kann. Daran soll wohl auch das Reboot nichts ändern, denn Cullen stellt klar, dass sie sich stark von Harts Brenda inspirieren lässt. Trotzdem wird sie eine andere Version der weiblichen Hauptfigur spielen, die den Zuschauern noch mehr Anknüpfungspunkte bietet:
Wir treffen in einer anderen Phase ihres Lebens auf sie. Wir sehen, wie sie in Schwierigkeiten gerät. Als sie in einer entscheidenden Nacht Connor als Sterbliche begegnet, wird sie in die Welt der Unsterblichen hineingezogen.
Da sie in diesem Werk über Unsterbliche eine Sterbliche ist, fungiert sie gewissermaßen als Augen des Publikums, denn sie wird in diese völlig neue Welt eingeführt, die ihr gesamtes Verständnis von Menschlichkeit, Zeit und dem, was möglich ist, auf den Kopf stellt.
Die neue Brenda soll insgesamt also noch etwas unbedarfter und unfertiger
sein, damit wir vor dem Bildschirm mit ihr und ihrem Verständnis für die übernatürliche Welt wachsen können. Um Spoiler zu vermeiden, geht die Schauspielerin verständlicherweise nicht ins Detail, aber das könnte nahelegen, dass der Charakter eher zufällig auf Connor trifft und nicht im Rahmen einer Ermittlung wie im Original.
Einen Trailer zum Reboot gibt es bisher nicht. Habt ihr den Film von damals noch nicht gesehen, könnt ihr euch hier aber ein Bild davon machen.
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Es kann nur Einen geben! Highlander im Trailer zum Fantasy-Klassiker von 1986
Womöglich entscheidet sie sich also erst später dazu, den Pfad als Forensikerin einzuschlagen und dient anfangs ohne all ihr Fachwissen vor allem als Sprachrohr für die Zuschauer, während wir gemeinsam mehr über den Highlander und seine Welt lernen.
Wie gut das funktioniert, wissen wir aber wohl erst irgendwann 2027, wenn das Highlander-Reboot an den Start geht. Die Dreharbeiten haben erst kürzlich im Januar offiziell begonnen.
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