Nach Star Trek: Enterprise folgte eine zwölfjährige Serien-Pause, bis 2017 endlich Discovery auf CBS All Access – heute Paramount Plus – erschien. Seither liefen durchgehend verschiedene Star-Trek-Serien auf dem Streaming-Dienst.
Zu so einer kleinen Auszeit könnte es im Star-Trek-Universum aber jetzt wieder kommen, denn 2027 enden die verbliebenen Shows Strange New Worlds und Starfleet Academy.
Doch die Verantwortlichen von Paramount Plus sitzen nicht einfach nur herum und drehen Däumchen: Es wird bereits aktiv nach neuen Ansätzen gesucht.
Star Trek ist »unglaublich wichtig« für Paramount
Die Leiterin des Bereichs für die originalen Filme und Serien bei Paramount Plus, Jane Wiseman, ist sich der Wichtigkeit von Star Trek mehr als bewusst. Demnach versucht der Streaming-Dienst gerade herauszufinden, wie es im Universum weitergehen könnte (via Deadline):
Es ist unser Ziel und unsere Aufgabe, herauszufinden, wie es mit Star Trek weitergeht. Wir sprechen mit vielen Autoren und wir stützen uns auf CBS Studios. Es ist unerlässlich, dass wir herausfinden, wie die nächste Phase dieser Reihe aussehen wird, denn sie ist einfach unglaublich wichtig.
Wir stehen auch in Kontakt mit Paramount Pictures, die einen Star-Trek-Film in Entwicklung haben.
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Strange New Worlds: Hier ein kleiner Vorgeschmack, was noch alles in Staffel 4 der Star-Trek-Serie passieren wird
Aktuell ist tatsächlich nur ein neuer Film von den Dungeons-&-Dragons-Regisseuren Jonathan Goldstein und John Francis Daley in Arbeit. Der soll aber etwas ganz Neues
machen und mit keinem vorherigen Projekt – egal, ob Film oder Serie – zusammenhängen.
Mit Executive Vice President Chris Parnell soll Paramount Plus allerdings genau die richtige Person für die Wegfindung bereitstehen haben, denn Parnell ist »einer der größten Star-Trek-Fans.« Und das ist unter anderem einer der Gründe, warum sich das Unternehmen den ehemaligen Co-Präsidenten von Sony Pictures TV Studios geschnappt hat.
Warum Paramount aktuell so Schwierigkeiten hat einen Weg für Star Trek zu finden: In den vergangenen Monaten kamen viele verschiedene Faktoren zusammen. Demnach spielen vermutlich die Neuausrichtung des Unternehmens nach der Fusion mit Skydance, eine mögliche Franchise-Müdigkeit, allgemeine Zweifel an der Zuschauerresonanz neuer Serien (bestes Beispiel: Starfleet Academy) oder auch ein generelles Umdenken bezüglich der Zukunft von Star Trek eine wichtige Rolle.
Ein paar Ideen gibt’s schon
In den letzten Jahren äußerten bereits diverse Star-Trek-Produzenten und -Showrunner, dass sie bereits weitere Serienkonzepte in der Hinterhand haben. Bis jetzt scheint Paramount aber noch nicht endgültig überzeugt zu sein.
- Star Trek: United – Captain Archers vier erwachsene Kinder wollen sein Leben als Präsident der Föderation dokumentieren. Zuletzt gab es hier allerdings ein sehr niederschmetterndes Update: Archer-Darsteller Scott Bakula ist nicht aktiv in das Spin-Off von Enterprise involviert – nicht, dass es überhaupt schon in Produktion sei.
- Star Trek: Year One – James T. Kirk (Paul Wesley) geht auf seine Fünf-Jahres-Mission. Das Spin-Off soll direkt an das kommende Ende von Strange New Worlds anschließen.
- Star Trek: Legacy – Im Fokus steht hier die neue Führungscrew der Enterprise-G unter der Leitung von Captain Seven (Jeri Ryan). Dieses Spin-off schließt demnach an den Abschluss von Picard an.
All diese Ideen liegen schon jahrelang in den Köpfen der jeweiligen Produzenten herum. Zumindest bei der Kirk-Serie hieß es, dass Paramount bereits einen ersten Pitch gesehen hat. Aktuell können Fans wohl nur abwarten und darauf hoffen, dass es bald endlich neue Infos gibt – sei es zum neuen Film oder einer weiteren Serie.
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