Der Traum vom PC-Upgrade könnte sich für viele Spieler gerade wieder einmal in Luft auflösen. Erst vor wenigen Tagen legten Berichte aus Asien nahe, dass Nvidia die Preise seiner Grafikkarten um bis zu 30 Prozent erhöhen würde.
Nun zeigen sich in zwei asiatischen Ländern bereits die ersten handfesten Auswirkungen: In Südkorea und Japan sind die Preise für verschiedene Grafikkarten-Modelle von Nvidia innerhalb weniger Tage stark nach oben geschnellt.
Wie das Hardware-Magazin VideoCardz berichtet, verzeichnen Preisvergleich-Portale in Südkorea Preissprünge von bis zu 50 Prozent für RTX-5060-Ti-Karten zwischen Ende Juli und Anfang August.
Gleichzeitig hat ein großer Hardware-Distributor in Japan laut VideoCardz Preiserhöhungen von 20 bis 40 Prozent ab dem 1. August 2026 angekündigt – und warnt sogar davor, dass bestehende, aber noch ungesendete Bestellungen möglicherweise storniert werden müssen.
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Endlich Schluss mit Hardware-Dürre! Das steckt hinter den neuen Grafikkarten, Handhelds und der Nvidia-CPU
Die Ursache: Der KI-Boom lässt Preise weiter steigen
Hauptverantwortlich für die aktuelle Lage ist die anhaltend hohe Nachfrage nach Hardware für Künstliche Intelligenz. Grafikkarten-Hersteller konkurrieren momentan direkt mit KI-Rechenzentren um begrenzte Produktionskapazitäten.
Speicherhersteller wie Samsung haben die Preise für DRAM im dritten Quartal erneut um etwa 20 Prozent angehoben. Das betrifft sowohl den älteren GDDR6-Speicher der RTX-4000-Karten als auch den modernen GDDR7-Speicher, der auf der neuen RTX-50-Serie zum Einsatz kommt.
Hersteller wie Nvidia reichen diese Mehrkosten nun direkt an die Partner und Händler weiter, die daraufhin die Preise erhöhen müssen.
Die Lage in Fernost: Stornierungen und bis zu 50 Prozent Aufschlag
Die Auswirkungen der Speicherkrise zeigen sich auf dem asiatischen Markt bereits deutlich. Aktuelle Berichte von VideoCardz zeichnen ein düsteres Bild für Käufer in Südkorea und Japan.
- Preisanstieg in Südkorea: Laut Preisvergleichen des Portals Danawa betrifft die neueste Preiswelle längst nicht mehr nur Flaggschiff-Karten. Besonders hart trifft es die Mittelklasse: Modelle wie die Gigabyte RTX 5060 Ti (+49,4 %) oder die MSI RTX 5060 Ti (+49,7 %) verteuerten sich zwischen Ende Juli und Anfang August um fast die Hälfte. Auch Karten wie die RTX 5080 stiegen um rund 30 Prozent im Preis.
- Stornierungsgefahr in Japan: Der Großhändler CFD Sales informierte seine Geschäftskunden darüber, dass Produkte von Gigabyte ab dem 1. August 2026 zwischen 20 und 40 Prozent teurer werden. Besonders brisant: CFD schließt nicht aus, dass bereits getätigte, aber noch ungesendete Kundenbestellungen storniert werden müssen, falls die Ware nicht mehr zum alten Einkaufspreis beschafft werden kann.
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Ausblick: Was bedeutet das für den deutschen Markt?
Auch wenn es sich bei den großen Preissprüngen in Südkorea und Japan um erste Reaktionen lokaler Händler und Distributoren handelt, dürfte die Welle mit großer Wahrscheinlichkeit mit etwas Verzögerung auch Europa erreichen.
Sobald bestehende Lagerbestände hierzulande abverkauft sind und Ware teurer neu eingekauft werden muss, ist auch in Europa mit Preisanpassungen zu rechnen.
Nun ist eure Meinung gefragt. Sitzt ihr bereits wie auf Kohlen, um bei passender Gelegenheit neue Hardware zu kaufen, oder plant ihr, erst zuzuschlagen, sobald sich die Preise auf einem niedrigeren Niveau eingependelt haben? Schreibt uns dazu gerne unten einen Kommentar.



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