Die Speicherkrise kennt weiterhin nur eine Richtung: Nvidia-Spieler erwartet die nächste Hiobs-Botschaft

Der nächste Preisschock ist da: Wegen der Speicherkrise steigen die Preise für Nvidia GeForce Grafikkarten um bis zu 30 Prozent.

Neben dem Flaggschiff-Modell RTX 5090 sollen auch alle anderen Nvidia-Grafikkarten im Preis weiter steigen. (Bildquelle: MSI) Neben dem Flaggschiff-Modell RTX 5090 sollen auch alle anderen Nvidia-Grafikkarten im Preis weiter steigen. (Bildquelle: MSI)

Für PC-Spieler wird der Traum vom bezahlbaren Spiele-PC oder Gaming-Upgrade wie im Film »Und täglich grüßt das Murmeltier« zum immer wiederkehrenden Albtraum.

Wie aus einem aktuellen Bericht der asiatischen Finanzpublikation United Daily News hervorgeht, steht Nvidia offenbar kurz davor, die Preise aktueller GeForce-Grafikkarten, um bis zu 30 Prozent anzuheben.

Noch im Mai hatte Nvidia die Preise des GeForce RTX-5090-Flaggschiff-Modells um 300 Dollar angehoben. Nur zwei Monate später gibt es die Bestätigung, dass auch andere GeForce-Grafikkarten im Preis weiter steigen werden.

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Vom Flaggschiff zur breiten Masse: Die nächste Preis-Welle rollt an

Galt der Speichermangel anfangs nur als Begründung für die Anhebung des Preises der RTX 5090, zeigt der Blick auf die Lieferketten in Asien nun ein weitaus dramatischeres Bild.

Die Engpässe beschränken sich laut dem Bericht nicht nur auf den 32 GB GDDR7-RAM des Topmodels, sondern auch auf andere RTX-5000-Modelle, die mit weniger GDDR7-Speicher auskommen, sowie RTX-4000-Grafikkarten.

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Auslöser für die Preiserhöhung ist erneut die weltweite Speicherkrise. Samsung soll die Preise für DRAM im dritten Quartal um rund 20 Prozent erhöht haben. Damit steigt sowohl der Preis des modernen GDDR7-Speichers als auch des GDDR6-Speichers.

Hauptursache für den Versorgungsengpass bei Speichermodulen ist der anhaltende Boom bei künstlicher Intelligenz. Der klassische PC-Markt konkurriert mit KI-Rechenzentren um Produktionskapazitäten, was die Einkaufspreise dank der gestiegenen Nachfrage nach oben treibt.

Die Preiserhöhung liegt mit 20 bis 30 Prozent, je nach Modell, deutlich über der bereits im Januar 2026 erfolgten Preiserhöhung. Damals sprang der Preis von Nvidia und AMD-Grafikkarten um bis zu 15 Prozent nach oben. Im Mai erfolgte dann die Erhöhung des Preises des Flaggschiffmodels.

Das bedeutet für Spieler: Wer gehofft hatte, zumindest in der Mittelklasse noch ein bezahlbares Upgrade abzugreifen, wird voraussichtlich enttäuscht. Schon bald ist mit einem Anziehen der Preise auch hierzulande zu rechnen. Dabei werden aller Voraussicht nach die Preise der jetzigen Generation und auch die Straßenpreise der RTX-4000-Modelle spürbar anziehen.

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Wer derzeit mit der Anschaffung einer neuen Grafikkarte liebäugelt, steht vor einer schweren Entscheidung. Eine schnelle Erholung des Speicher-Marktes scheint vorerst nicht in Sicht, was Spieler in eine Zwickmühle bringt: Aussitzen und möglicherweise Monate oder sogar Jahre abwarten, bis der Markt sich beruhigt, oder schnell kaufen, bevor die Preise noch weiter steigen?

Wie seht ihr das Ganze? Plant ihr bald den Kauf einer Grafikkarte oder eines Spiele-PCs? Oder seid ihr mit eurem jetzigen zufrieden und wartet erst einmal ab? Schreibt uns dazu gerne unten einen Kommentar.


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