Ich teste seit über 10 Jahren Laptops: Das sind meine aktuellen 3 Favoriten

Ich habe 20 Notebooks getestet und präsentiere euch meine Top 3. Sie sind leistungsstark, schön und haben dennoch ihre Macken.

Mittlerweile konnte ich bereits 20 Notebooks für Gamestar-Tech testen. Darunter waren viele gute und natürlich auch einige weniger gute Geräte. Wirklich begeistern konnten mich aber nur die wenigsten. Ich habe für euch meine drei persönlichen Favoriten herausgesucht und erkläre euch hier, warum ihr mit diesen Geräten nichts falsch machen könnt.

Sven Scharpe
Sven Scharpe

Sven ist seit Oktober 2024 Teil der GameStar-Tech Redaktion. Er ist ausgebildeter Fachinformatiker und war unter anderem bei Heise und ComputerBase als Redakteur tätig. Neben Musik der etwas härteren Art hat er auch privat ein ausgeprägtes Faible für technische Geräte, egal ob Laptop, Smartphone oder ganz normale PC-Hardware.

Alienware Area 51 18

Den Anfang meiner persönlichen Top-3 macht das Alienware Area 51 mit 18-Zoll-Display. Eigentlich bin ich ja nicht wirklich ein Fan von RGB-Beleuchtung, aber Alienware hat es mit dem neuen Area 51 geschafft, dass ich nicht sofort die Option zum Deaktivieren suche. Der Hersteller hat sich sichtlich Mühe gegeben, die Beleuchtung sinnvoll und vor allen Dingen stimmig zu integrieren. Sie ist nicht nur einfach Mittel zum Zweck, sondern integraler Bestandteil des Designkonzepts. 

Alienware Area 51 18
Alienware Area 51 18
Das Alienware Area 51 18 ist grundsätzlich ein fantastisches Gaming-Notebook. Neben einer sehr hohen Leistung und den wirklich guten Temperaturen, haben mich speziell die Eingabegeräte begeistert. Das Design ist absolut gelungen, durch das verwendete Metall und die hervorragende Verarbeitung wird das Gehäuse zu einem echten Handschmeichler, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte. 

Dem entgegen steht ein Display, das ich in dieser Form bei einem Gerät der unteren Mittelklasse erwartet hätte, nicht aber bei einem 5.000 Euro Gaming-Boliden! Warum sich der Hersteller dazu entschieden hat, ein solch durchschnittliches Panel zu verbauen, ist für mich absolut nicht nachvollziehbar.
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Sehr hohe Leistung
  • Herausragende Eingabegeräte
  • Für diese Preisklasse enttäuschendes IPS-Display
  • Tastatur mit CherryMX-Switches nicht im QWERTZ-Layout verfügbar
  • Extrem teure Testkonfiguration
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Davon abgesehen ist das Gerät auch einfach schön anzusehen, für mich ist es definitiv einer der schönsten Gaming-Laptops seit vielen Jahren. Aber das Notebook sieht nicht nur schön aus, es gehört auch zu den schnellsten Gaming-Laptops, die ihr aktuell kaufen könnt.  Dazu kommen mit die besten Eingabegeräte, die der Markt so hergibt. Warum ich dann keinen Award vergeben habe?

Die Frage ist natürlich berechtigt, der Grund liegt in erster Linie am verbauten Display. Das ist grundsätzlich nicht mal schlecht, einem so teuren Gerät aber nicht würdig. Im Preisbereich von rund 5.000 Euro (mit RTX 5090 und 64-GB-RAM) erwarte ich ein herausragendes Mini-LED- oder OLED-Panel und keinen schnöden IPS-Bildschirm. Das hat dem Area 51 dann bei der Bewertung einen Stern und einen Award gekostet. Von diesem großen Fauxpas abgesehen, kommt das Area 51 mit 18-Zoll-Display aber schon sehr nahe an das perfekte Gaming-Notebook heran.

Asus Strix Scar 18

Nicht wirklich schlechter als das Alienware Area 51 ist das aktuelle Strix Scar 18 von Asus. Rein optisch ist es halt ein klassischer Gamer mit viel RGB, das muss man mögen oder halt abschalten. Davon abgesehen leistet sich auch das Strix Scar kaum Schwächen. Beim Display bekommt ihr ein tolles Mini-LED-Panel, das auch die anspruchsvollen Naturen unter euch zufriedenstellen dürfte. 

Herausragend
Asus Strix Scar 18
Asus Strix Scar 18
Mit dem Asus Strix Scar 18 (2025) bekommt ihr ein tolles Gaming-Notebook. Neben der guten Leistung weiß für ein Gerät dieser Kategorie auch die Lautstärke noch zu überzeugen Dabei bleiben sogar die Temperaturen in einem wirklich guten Rahmen.

Der einzige echte Haken bei diesem eigentlich rundherum gelungenen Paket ist der Preis: Rund 5.000 Euro möchte Asus für das Gerät haben. Das ist sehr viel Geld, für viele dürfte der gewünschte Betrag zu viel des Guten sein. Ich selbst schließe mich da nicht aus.
  • Hohe Gaming-Leistung
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Kann ohne Werkzeug geöffnet werden
  • Tolles Mini-LED-Display
  • Niedrige Hardware & Oberflächen Temperaturen
  • Extrem teuer
  • Maue Akkulaufzeit
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Bei der Leistung macht das Gerät keine Kompromisse, eine RTX 5090 sorgt für mehr als genug FPS in allen Lebenslagen. Besonders gut gefällt mir allerdings eine Kleinigkeit, die so genial ist, dass sie eigentlich jeder Laptop haben sollte. Die Bodenplatte lässt sich ganz einfach ohne Werkzeug entfernen. Das Reinigen der Lüfter wird so zu einem Kinderspiel.

Auch die Temperaturen und die Lautstärke stellen keinen Stolperstein beim Kauf dar, das passt soweit alles. Was allerdings durchaus ein Hinderungsgrund für den Erwerb dieses Notebooks sein könnte, ist der Preis. Für die Testkonfiguration werden gut 5.000 Euro fällig.

Apple MacBook 16 M4

Ebenfalls einen Platz auf dem Siegertreppchen hat sich das MacBook Pro mit 16-Zoll-Bildschirm verdient. Egal ob Bildschirm, Eingabegeräte oder die Leistung des M4-Prozessors geben Anlass zur Kritik. Dazu kommt dann noch eine Akkulaufzeit, von der selbst die besten Windows-Laptops nur träumen können.

Herausragend
Apple MacBook Pro 16 M4 (2024)
Apple MacBook Pro 16 M4 (2024)
Im Test zeigt das MacBook Pro in der 2024er Ausführung eine überzeugende Vorstellung. Egal ob Verarbeitung, Display oder Eingabegeräte, Apple liefert und wie! Die Akkulaufzeit ist grandios und liegt bei mehr als 24 Stunden. 

Ebenfalls absolut überzeugend ist die Leistung des M4 Pro Prozessors. In meinem Test deklassiert Apples Chip den 14900HX von Intel regelrecht. Bei der integrierten Grafik rückt der Hersteller immer mehr dedizierten Mittelklasse-Grafikkarten auf den Pelz. Noch wird das Niveau einer RTX 4060m nicht erreicht, ich bin aber zuversichtlich, dass es das nächste Modell schaffen wird. 

Dank der hohen Effizienz des M4 Prozessors, bleiben die Oberflächen des MacBook Pros angenehm kühl und die Lautstärke selbst unter Last niedrig. Was will man mehr? Na zum Beispiel WiFi 7 oder eine größere SSD. 

Die  512 GB des Basismodells sind für ein Gerät, das sich primär an Profis richtet, einfach zu wenig. Natürlich könnt ihr im Apple Store für schon lächerlich hohe Aufpreise eine größere SSD ordern. Aber wer will schon 750 Euro Aufpreis für 2 TB bezahlen? 
  • Perfekte Verarbeitung
  • Hohe Leistung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Leise & kühle Oberflächen
  • Schönes Mini-LED-Display
  • Sehr gute Eingabegeräte
  • Kein WiFi 7
  • Nur 512-GB-SDD ab Werk
  • Absurd hohe Upgrade-Preise
2.495 Euro bei Notebooksbilliger
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Dann wäre noch die schiere Qualität zu nennen, die das Apple Notebook bietet. Das Chassis lässt Apple aus einem Block Aluminium fräsen. Ein Aufwand, den man bei der Stabilität ebenso merkt wie bei der hochwertigen Haptik. Es gibt nur sehr wenige Geräte, die eine so hohe Verarbeitungsqualität erreichen. 

Zum Spielen ist das Modell mit M4-Pro-Chip durchaus auch geeignet, auch wenn die Leistung nicht mit waschechten Gaming-Laptops konkurrieren kann. Dafür bleibt das MacBook Pro kühl und selbst unter Last angenehm leise. Als nachteilig erweisen sich die zum Teil absurd hohen Upgradepreise, ganze 750 Euro Aufpreis für eine 2-TB-SSD sind einfach ein schlechter Scherz. 

Der Hersteller widersteht der Verlockung, jedes Jahr ein neues Design zu bringen, sondern verbessert und optimiert das MacBook Pro kontinuierlich und das merkt man als Kunde sehr deutlich. Das MacBook Pro ist für mich ein perfekter Allrounder, der mit seinem ikonischen Design wohl auch in 20 Jahren noch gut aussehen wird.

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