Ich denke, ich bin nicht allein mit dem Gedanken, dass das ein oder andere Gebirge in Deutschland einfach zum Campen einlädt.
Mit dem Jedermannsrecht ist das Wildcampen unter bestimmten Auflagen in Schweden erlaubt, und ihr dürft euer Zelt fast überall in der Wildnis aufbauen. In Deutschland ist das allerdings gleich aus mehreren Gründen nicht möglich.
Je nach Bundesland, Campingort und der Art, wie ihr im Freien übernachtet, kann euch das bei einem Verstoß bis zu 5.000 Euro Strafe kosten.
Ihr solltet also lieber darauf verzichten und auf mögliche Alternativen zurückgreifen – wie etwa Alpaca Camping.
Eine legale Alternative zum Zelten in der freien Natur
Hinter Alpaca Camping steckt ein kleines Team an Camping-Fans aus Deutschland, das lange nach einer Alternative zu überfüllten Stell- und Campingplätzen gesucht hat.
Ihre Lösung nach vergebener Suche: eine eigene Plattform, die privaten Anbietern ermöglicht, ihre Wiesen, Gärten und Stellplätze günstig für Urlauber anzubieten – ähnlich wie bei Airbnb mit Ferienwohnungen.
Auf der Plattform des Campinganbieters findet ihr über 4.000 buchbare Angebote in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
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Diese reichen von Einträgen von Bauernhöfen und Winzern bis hin zu zahlreichen Privatpersonen, die euch verschiedene Angebote für Wohnwagen, Camper und Zelte anbieten.
Je nachdem, welchen Platz ihr bucht, bekommt ihr auch ein unterschiedliches Vor-Ort-Angebot, das mal luxuriöser und mal minimalistischer ausfallen kann.
So haben einige eher teurere Plätze unter anderem kostenlosen Strom und eine private Sanitäranlage, während ihr bei anderen Angeboten allein und mitten im Wald übernachtet.
So bietet das Angebot eigentlich für jeden etwas, der von den üblichen großen Campingplätzen weg möchte und nicht gerade einen Naturpark mit legalen Übernachtungsangeboten – wie ausgewiesenen Campinghütten – vor der Tür hat.
Spontane Übernachtungen: Warum ich auf die App setze
In der Vergangenheit hatte ich schon die ein oder andere Situation, in der ich spontan nach einem Campingplatz gesucht und mit der App des Anbieters nach passenden Plätzen Ausschau gehalten habe.
Sei es auf der Heimfahrt von einem Urlaub, bei dem ich spontan doch noch etwas länger bleiben möchte, oder durch einen Wetterumschwung und die Lust, mal wieder einen Kurzurlaub zu machen.
Aber auch ohne spontane Pläne lohnt sich der Blick auf die interaktive Karte des Campingplatz-Anbieters.
In der Anwendung findet ihr alle eingetragenen Stellplätze und könnt gezielt nach Zeltmöglichkeiten sowie Wohnmobil- und Wohnwagen-Plätzen suchen.
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Ich selbst bin altmodisch mit dem Zelt unterwegs, kenne aber auch einige Leute, die bereits mit dem Wohnwagen über die App gebucht haben.
Die Möglichkeit, nach den jeweiligen Plätzen zu suchen, ist besonders wichtig, da es sich bei den Angeboten eben um private Orte handelt.
Ihr könnt beispielsweise nicht einfach mit einem tonnenschweren Fahrzeug durch einen Vorgarten brettern, weshalb die genauen Angaben in der App Gold wert sind.
Detailreiche Filter runden die Suche ab
Neben der Art des Campens könnt ihr in der App auch nach bestimmten Ausstattungen filtern.
So suche ich beispielsweise gerne nach Plätzen, die eine Dusche, ein WC oder ein Gewässer in der Nähe haben – ja, ich mag den Komfort.
Für das echte Glamping-Erlebnis (Luxus-Camping) gibt es auch die Möglichkeit, nach Orten mit Hofladen, Küche und kostenlosem WLAN zu suchen.
Eine lustige Einstellung, die bei einer App mit dem Namen Alpaca Camping nicht fehlen darf, ist die Option, nach Alpakas vor Ort zu filtern.
Diese befinden sich meistens auf Höfen, die regulär Alpaka-Wanderungen anbieten und sich gut mit einem Natururlaub kombinieren lassen.
Alle wichtigen Details auf einen Blick: Die Infokarten
Habe ich ein passendes Angebot gefunden, kann ich es einfach in der App öffnen und mir Bilder zum Platz ansehen.
In der Infokarte eines jeden Stellplatzes finde ich zudem, wie viel eine Nacht an dem Ort kostet, welche Ausstattung enthalten ist sowie die wichtigsten Infos zur Buchung und Stornierung.
Zudem gibt es die Möglichkeit für die Anbieter, einen kurzen Infotext da zulassen. Dieser enthält meistens Empfehlungen, was in der Umgebung alles gemacht werden kann, und nützliche Informationen zum Stellplatz.
Hier erfahrt ihr beispielsweise auch, ob sich dieser in der Nähe eines Naturschutzgebietes befindet und es deshalb besondere Auflagen gibt.
Auch die Bewertungen anderer Camper kann ich mir in der Karte anzeigen lassen und sehen, welche Erfahrungen sie mit den Betreibern gemacht haben.
Die Preise variieren je nach Campingplatz und Angebot, wobei die günstigste Übernachtungsorte meistens ab 12,50 Euro pro Nacht anfangen und die teuersten Angebote bis zu 35 Euro pro Nacht gehen – unabhängig von der Personenzahl.
Was aus meiner Sicht fair gestaltet ist, besonders wenn die Anlagen mit einer umfangreichen Ausstattung kommen. Zumal ich den Preis gerne zahle, wenn ich damit von überfüllten und teuren Campingplätzen wegkomme und meine Ruhe habe.
Das Gerücht der kostenpflichtigen Mitgliedschaft
Bei den Rezensionen der App finde ich vereinzelte Kritik, dass manche Plätze vor Ort eine »Alpaca-Camping-Mitgliedschaft« verlangen – ohne dass dies vorher angegeben war.
Die Mitgliedschaft dient als reines Sparangebot mit exklusiven Vorteilen und sollte kein Muss für die Buchung sein.
Zumindest habe ich diese Erfahrung noch nicht gemacht, und das Team hinter Alpaca Camping stellt auf seiner Seite klar, dass kein zusätzliches Abo zum Campen notwendig ist.
- Passend zum Thema:
In der Vergangenheit habe ich immer wieder Campingplätze gesehen und gebucht, die komplett ohne Website auskommen, sodass eine Reservierung nur per Telefon klappt.
Bei Alpaca Camping reicht dagegen einfach die App, um unkompliziert und schnell freie Stellplätze zu buchen. Das macht die mobile Anwendung für mich zu einem extrem praktischen Begleiter auf meinen Reisen durch Deutschland.



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