Intel stellt pünktlich zur Computex 2026 die »Arc G-Series« vor – eine Prozessorfamilie, die sich ausschließlich an Gaming-Handhelds richtet.
Statt wie zuvor also (teils heruntergestutzte) Laptop-APUs herzunehmen und sich deshalb teils auf Kompromisse einlassen musste, will Intel mit dem Arc G3 und dem Arc G3 Extreme für Furore sorgen.
Beide basieren auf der Xe3-Architektur, mit der Intel bereits im Rahmen der »Panther Lake«-Generation vielversprechende Ergebnisse lieferte.
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2026: Das Schicksalsjahr für Gaming-Handhelds
Intels erster dedizierter Handheld-Chip
Das CPU-Layout ist mit 14 Kernen in beiden Modellen identisch:
- So finden sich hier 2 Performance-Kerne, 8 Effizienz-Kerne und 4 LP-E-Cores (Low-Power-Kerne) wieder.
- Der Arc G3 taktet den P-Core auf bis zu 4,6 GHz, beim G3 Extreme sind es hingegen mit bis zu 4,7 GHz etwas mehr.
Der konfigurierbare TDP-Bereich liegt beim G3 zwischen 8 und 30 Watt; beim G3 Extreme zwischen 8 und 35 Watt – ein für Handheld-Verhältnisse vergleichsweise breites Fenster. Das Speicher-Interface unterstützt in jedem Fall den klassischen Low-Profile-RAM mit bis zu 8.533 MT/s bei maximal 96 GByte Kapazität.
Arc G3 und G3 Extreme: Grafik und KI im Fokus
Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Varianten liegt in der GPU.
- Der Arc G3 setzt auf die Intel Arc B370 mit 10 Xe-Kernen bei maximal 2,2 GHz. Intel beziffert die Rechenleistung auf bis zu 90 PTOPS (Peak Tera Operations Per Second).
- Der G3 Extreme erhält die Arc B390 mit 12 Xe-Kernen bei 2,3 GHz und kommt laut Hersteller auf bis zu 113 PTOPS.
Beide Varianten integrieren XMX-KI-Engines in jeden Xe-Kern – dabei handelt es sich um spezialisierte KI-Beschleunigerhardware, die auf Matrixoperationen ausgelegt ist und als Grundlage für XeSS 3 dient.
MFG und vorkompilierte Shader an Bord
Ob die in dieser Generation neu hinzugekommene Multi-Frame Generation in der Handheld-Praxis das hält, was Intel verspricht, werden unabhängige Tests zeigen müssen; wie immer sind Herstellerangaben zu Frameraten und Bildqualität stets mit Vorsicht zu genießen.
- Hinzu kommen »Precompiled Shaders«: Intel lädt dabei vorab kompilierte Shader-Dateien aus der eigenen Cloud, um Ladezeiten zu verkürzen und das typische Stottern bei Spielstarts zu reduzieren – zumindest für ausgewählte Titel.
- Abschließend nennt Intel zum Arc G3 die Unterstützung von Wi-Fi 7 R2, Bluetooth 6.0 und zweimal Thunderbolt 4 – letzteres auch mit »Thunderbolt Share« für schnelle PC-zu-PC-Transfers großer Spielebibliotheken.
Erste Geräte ab Juni 2026
Intel nennt zum Start drei OEM-Partner: Acer mit dem »Predator Atlas 8«, MSI mit dem »Claw 8 EX AI+« und OneXPlayer. Konkrete Preise und Verfügbarkeiten dieser Geräte sollen ebenfalls auf dem Computex 2026 folgen.
Der Marktstart der ersten Arc-G3-Handhelds ist für Juni 2026 geplant, weitere Modelle sollen im Laufe des Jahres nachziehen.
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