Intel Core i5 11600K im Test - Trotz Ryzen 5000 eine sinnvolle Option für Spieler?
Der neue Core i5 11600K von Intel ist nicht allzu teuer und gut verfügbar, aber lohnt sich die CPU wirklich für Spieler? Unsere Benchmarks geben Aufschluss.
AMDs Ryzen-5000-Prozessoren erfreuen sich großer Beliebtheit, das günstigste Modell Ryzen 5 5600X mit sechs Kernen kostet aber über 300 Euro. Intels neuer Core i5 11600K aus diesem Test mit gleicher Kernzahl fällt immerhin knapp 50 Euro günstiger aus, aber stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis?
Genau dieser Frage gehen wir mit Benchmarks nach. In unserem frisch aktualisierten Testsystem sind dabei noch relativ wenig CPUs enthalten, es kommen aber nach und nach neue Modelle hinzu. Schreibt gerne in die Kommentare, welchen Prozessor ihr in Zukunft in den Benchmarks sehen wollt.
Technisch setzt der Core i5 11600K genau wie der Core i9 11900K und die Vorgänger der Core-i-10000-Reihe auf Mainboards mit dem Sockel 1200. Wie sich teure Modelle von günstigeren unterscheiden und ob sich der Kauf eines hochpreisigen Mainboards lohnt, erfahrt ihr bei GameStar-Plus:
Spielen wir in niedriger 720p-Auflösung mit einer RTX 3080, damit die Grafikkarte möglichst spät zum Flaschenhals wird, fällt der Core i5 11600K nur leicht hinter Intels aktuellen Top-Modellen der Core-i9-Reihe und AMDs Ryzen 9 5900X zurück, obwohl sie zwischen zwei und sechs Kernen mehr besitzen.
Bei den für ein rundes Spielgefühl wichtigen minimalen FPS ist der Abstand zwar etwas größer, da die Werte aber immer noch im dreistelligen Bereich liegen, bereitet der 11600K auch hier keine Probleme.
Die Taktraten der bislang getesteten Prozessoren liegen dabei unter Spielelast in einem relativ ähnlichen Bereich zwischen 4,6 und 4,9 GHz. Nur der etwa vier Jahre alte Ryzen 5 1600 fällt mit 3,4 GHz klar zurück.
Um zu veranschaulichen, dass in Spielen oft die Grafikkarte der limitierende Faktor ist, führen wir zusätzliche Messungen von Full HD bis 4K mit der Mittelklasse-Grafikkarte Radeon RX 5700 XT durch.
Vom bereits in 720p nur geringen Unterschied zwischen den High-End-Prozessoren und dem Core i5 11600K bleibt in dieser Konstellation kaum noch etwas übrig: Mit Ausnahme des Ryzen 5 1600 erreichen alle bislang getesteten CPUs fast die identische Leistung.
In 4K fällt dann auch der Ryzen 5 1600 kaum noch hinter den anderen CPUs zurück. Das unterstreicht einmal mehr, dass die CPU in Spielen immer unwichtiger wird, je höher die Auflösung und je langsamer die Grafikkarte ist.
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