Core Ultra 400: Intels Antwort auf AMD wird konkreter – neuer Leak spricht erneut von bis zu 52 Kernen

Eine geleakte Intel-Roadmap soll konkrete Details zu Nova Lake-S liefern – und nennt 13 Prozessoren, die mit bis zu 52 Kernen arbeiten sollen.

Das Flaggschiff der Nova Lake-S-Generation soll bis zu 52 Kerne aufweisen. Das Flaggschiff der Nova Lake-S-Generation soll bis zu 52 Kerne aufweisen.

Ein geleaktes internes Dokument soll erstmals die vorläufige Liste an Prozessoren von Intels nächster Desktop-Generation offenbaren: Das Portal Videocardz will das gesamte SKU-Line-up der »Nova Lake-S« genannten Serie in Erfahrung gebracht haben.

Einige der bereits bestehenden Gerüchte greift der Leak erneut auf: So sollen bis zu 52 Kerne im Spitzenmodell auf uns warten.

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Fünf Die-Varianten von 8 bis 52 Kernen ...

Die geleakte Videocardz-Tabelle zeigt insgesamt fünf verschiedene Desktop-Die-Pakete, die sich wiederum in mehrere CPUs aufteilen. Jedes einzelne Paket wird mit 4 »Low Power Efficiency«-Kernen bestückt; darüber hinaus tauchen dann die Unterschiede bei der Anzahl an P(erformance)- und E(ffizienz)-Kernen auf.

Kurz gefasst: Mit dem »Die« ist im Grunde der eigentliche Siliziumchip gemeint – auf diesem Halbleiter sind alle Transistoren, Kerne und Schaltkreise angebracht.

  • Die Einstiegsmodelle sollen mit 6 bis 8 Kernen in einer 2P+0E- oder 4P+0E-Konfiguration auskommen; darüber folgen 16-Kern- (4P+8E) und 28-Kern-Varianten (8P+16E) als Single-Die-Designs.
  • Zwei Dual-Die-Pakete (DS) schließen die Reihe ab – darunter das Spitzenmodell mit 52 Kernen in einer Konfiguration aus zwei Tiles à 8P+16E.

Ein einheitlicher Grafikblock mitsamt 2 Xe3-Kernen ist laut dem Leak über alle Pakete hinweg fixiert – und die Xe3-Kerne machen schon seit Wochen auf sich aufmerksam.

... und (aktuell) 13 Prozessoren

Die vorläufige CPU-Liste umfasst 13 Modelle, die sich auf die Serien Core Ultra 9, Core Ultra 7, Core Ultra 5 und Core Ultra 3 verteilen.

  • Der große Knackpunkt zwischen den jeweiligen Chips sind die TDP-Werte, die sich zwischen 35 und 125 Watt bewegen.
  • An der Spitze stehen allerdings zwei Modelle mit jeweils 175 Watt Leistungsaufnahme, deren tatsächliche Bezeichnung noch unbekannt ist.

Mindestens eine CPU der Core-Ultra-5-Reihe trägt indes den Code »MS2KF«, was auf ein potenzielles Modell ohne integrierte Grafik hinweist und analog zu Intels bisherigen Prozessoren mit F-Suffix stehen soll.

Diese 13 Prozessoren soll Intel für Core Ultra 400 geplant haben. (© Videocardz) Diese 13 Prozessoren soll Intel für Core Ultra 400 geplant haben. (© Videocardz)

Nova Lake-S: Vom Kojoten bis zum Wolf

Der Leak nennt als Kernarchitekturen »Coyote Cove« sowie »Arctic Wolf« – beides sind neue Microarchitekturen, die Intels bisherige »Lion Cove«- und »Skymont«-Kombination aus der Arrow-Lake-Generation ablösen sollen.

  • Fester Bestandteil aller kommenden Prozessoren ist laut Videocardz eine Speicherunterstützung von bis zu 8.000 MT/s, 24 PCIe-Gen5-Lanes sowie zwei Thunderbolt-5-Anschlüsse.
  • Aktuelle CPU-Kühler sollen dem Videocardz-Leak zufolge dank einer gegebenen »Vorwärtssockelkompatibilität« zumindest teilweise weiterverwendbar sein.

Eine Sache wird im Leak indes nicht genauer ausgeführt: Zur mutmaßlichen Antwort auf AMDs X3D-Dominanz namens »big Last Level Cache« (bLLC) fällt in den Videocardz-Ausführungen kein Wort.


Bereits bekannt ist, dass Nova Lake-S auch einen neuen Sprung beim Sockel darstellt: Von 1.851 geht es hoch auf 1.954 Pins; daraus folgt der Wechsel von der LGA1851- auf die LGA1954-Plattform.

Ein neues Mainboard dürfte damit also von Nöten sein, wenn Core Ultra 400 wie von Intel geplant zum Ende des Jahres 2026 auf den Markt kommt. Intel selbst äußert sich bisher nicht zum Leak.

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