Totgesagte leben länger – das gilt offenbar auch für Intels Ambitionen im Markt der PC-Grafikkarten. Nachdem in den vergangenen Monaten immer wieder Gerüchte über ein mögliches Ende der Arc-Serie für Heimanwender kursierten, gibt es nun das erlösende Signal für alle Hardware-Fans.
Wie aus einem aktuellen Bericht von Golem hervorgeht, plant Intel, auf der morgen offiziell beginnenden Technikmesse Computex 2026 in Taiwan zu bestätigen, dass die kommende GPU-Architektur Xe3P auch einen Ableger für klassische Desktop-PCs erhalten wird.
Die Keynote von Intel ist für den 2. Juni um 7:30 Uhr angesetzt und kann unter anderem auf YouTube verfolgt werden.
Neben den professionellen Rechenzentrum-Lösungen und Notebook-CPUs mit Xe3-GPU-Recheneinheiten ist auf einer Roadmap-Grafik von Intel auch die Rede von neuen Modellen für Next Gen PCs
auf Basis der Architektur Xe3P, die bald
erscheinen soll.
0:52
Acer Predator Atlas 8: So sieht der erste Handheld mit dem neuen Intel-Chip aus
»Crescent Island« soll bis zu 480 GB Speicher bieten
Während Details zu den Gaming-Grafikkarten noch auf sich warten lassen, hat Intel Details zu den professionellen Varianten bereits verraten. Die neue Flaggschiff-Grafikkarte für Rechenzentren heißt »Crescent Island« und soll vor allem beim Speicher neue Maßstäbe setzen.
Intel schafft dies auch durch einen Wechsel des Speichertyps. Anstatt auf die üblichen Speichervarianten zu setzen, hat Intel sich für den kostengünstigeren LPDDR5X-Speicher entschieden, der vor allem in Smartphones Einsatz findet.
Das Referenzdesign soll mit 160 GB Speicher ausgestattet sein. Partner können aber Grafikkarten herstellen, die das Maximum von 480 GB bieten.
Beim Chip verzichtet Intel komplett auf Monitoranschlüsse, da es sich bei den professionellen Varianten um reine KI-Beschleuniger handelt.
Ein weiterer Vorteil soll die direkte Anbindung an Nvidias-Ökosystem sein. Damit sollen Betreiber die neuen Intel-Grafikkarten zu bereits bestehenden Nvidia-Systemen zuschalten.
Wie geht es weiter?
Auch wenn Intel außer der Bestätigung, dass neue Grafikkarten für den Desktop-Markt kommen werden, noch keine Informationen preisgegeben hat, ist es die Bestätigung, auf die PC-Spieler gewartet haben: Neben Nvidia und AMD wird auch Intel weiterhin Grafikkarten für den PC herstellen.
Wann genau die Gaming-Ableger zu welchem Preis auf den Markt kommen und mit wie viel Speicher sie bestückt sein werden, bleibt allerdings noch abzuwarten.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.