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»Hätte nie passieren dürfen« - Emilia Clarke nimmt es nicht persönlich, dass niemand ihre Star-Wars-, Marvel- und Terminator-Projekte mag

Nach Game of Thrones hat sich Emilia Clarke drei große Franchises geschnappt, aber die positive Resonanz blieb überschaubar. Heute nimmt sie es mit viel Humor.

Ob wir Emilia Clarke als Giah im Marvel Cinematic Universe nach der vernichtenden Resonanz gegenüber Secret Invasion jemals wiedersehen? Man darf guten Gewissens daran zweifeln. Bildquelle: DisneyMarvel Studios Ob wir Emilia Clarke als G'iah im Marvel Cinematic Universe nach der vernichtenden Resonanz gegenüber Secret Invasion jemals wiedersehen? Man darf guten Gewissens daran zweifeln. Bildquelle: Disney/Marvel Studios

Jeder kennt Emilia Clarke als Daenerys aus dem Hause Targaryen, die Erste ihres Namens, Königin der Andalen, der Rhoynar und der Ersten Menschen. Auch bekannt als Königin der Sieben Königslande, Beschützerin des Reiches, und von Meeren. Als die Khaleesi des großen Grasmeeres, die Unverbrannte, Sprengerin der Ketten und Mutter der Drachen.

Emilia Clarke hat mittlerweile aber auch das Herz von Han Solo erobert, wurde zur vielleicht mächtigsten Superheldin des MCUs und hat den Anführer des Widerstands gegen Skynet in die Welt gesetzt. Doch all ihre Projekte zu Star Wars, Marvel und Terminator stießen auf wenig Gegenliebe und ebenso hielt sich der kommerzielle Erfolg in Grenzen:

  • Solo: A Star Wars Story gilt bei einem Budget von um die 275 Millionen US-Dollar und einem Einspielergebnis von 392,9 Millionen als erster großer Kinoflop des Sternenkrieg-Franchises. 
  • Die Marvel-Serie Secret Invasion soll insgesamt 212 Millionen US-Dollar gekostet haben und gilt in den Augen zahlreicher Kritiker sowie Fans als eine der größten Enttäuschungen des MCUs.
  • Das Budget von Terminator: Genisys beläuft sich auf 155 Millionen US-Dollar. Ein überschaubares Einspielergebnis von 440 Millionen und die durchwachsene bis vernichtende Resonanz begruben schnell ambitionierte Sequel-Pläne.

Der Tatsache, dass es sich dabei um keine allzu rosige Bilanz handelt, ist sich auch Emilia Clarke bewusst. Im Gespräch mit Variety zieht die 39-jährige Schauspielerin ein erfrischend ehrliches Fazit.

Video starten 2:22 Der offizielle Trailer zu Solo: A Star Wars Story

Emilia Clarke weiß, dass ihre großen Franchise-Auftritte nicht zündeten

Im Interview nimmt Clarke zuerst auf das kontroverse Finale von Game of Thrones Bezug und dass sie selbst nicht allzu glücklich war, welche Richtung die Geschichte von Daenerys einschlug. Nur um später ihre großen Rollen nach dem Ende der TV-Serie zu thematisieren:

Bis auf das, was ich als Schauspielerin mit an den Tisch gebracht habe, hatte ich [bei Game of Thrones] nicht viel mitzureden, ich wollte das aber auch nicht. Ich bekam die Staffeln und wollte alles tun, was in meiner Macht lag, um mich in die Entscheidungen einzufühlen und diese zu verstehen. In meinen Augen war das meine Aufgabe.

Die Daenerys-Darstellerin beschreibt, dass bei ihrer Arbeit an Game of Thrones ein Maß an Sorgfalt stattfand, das sie bei anderen Filmen oder TV-Serien vermisste:

Ich will nicht sagen, wo genau es dazu kam. Es gab nur immer wieder mal Vorfälle, bei denen ich mir gedacht habe Das ist nicht richtig so. Und damit meine ich nicht, dass dabei jemand seine Macht missbraucht hätte. Sondern, dass sich jemand nicht genügend Gedanken darüber gemacht hätte oder sorgfältig genug vorangegangen wäre.

In Bezug auf ihre Rollen bei Star Wars, Marvel und Terminator meint Emilia Clarke dann konkret:

Leute, ich glaube nicht, dass irgendjemandem die Serie [Secret Invasion] gefallen hat. [Mit einer albernen Stimme] Tut mir leid! Und Star Wars? Die Zuschauer waren auch hier nicht begeistert.

Terminator? Das hätte niemals passieren dürfen. Aber das waren nun mal Jobs, zu denen ich Ja gesagt habe – versteht ihr, was ich meine?

Ich bin großen Franchises beigetreten, die bereits groß und etabliert waren. Daher nehme ich es nicht persönlich, wenn es nicht klappt.

Der Flop von Solo: A Star Wars Story und auch die durchwachsene Resonanz gegenüber Episode 9 - Der Aufstieg Skywalkers sorgten dafür, dass der Sternenkrieg eine knapp siebenjährige Kinopause einlegte. Die wurde im Mai 2026 mit The Mandalorian & Grogu beendet.

Was sonst bei Marvel oder Terminator passiert, erfahrt ihr unter den Links oben.

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