In einigen Wochen könnten die ersten Intel-Handhelds mit Panther-Lake-CPUs angekündigt werden

Bisher ist Intels vielversprechende Panther-Lake-Generation nur in Notebooks zu finden - zur Computex 2026 sollen auch Handhelds mit den neuen Mobilchips vorgestellt werden.

Intel Panther Lake ziert sich noch mit seinem Handheld-Debüt, was sich aber bald ändern soll. (© Intel) Intel Panther Lake ziert sich noch mit seinem Handheld-Debüt, was sich aber bald ändern soll. (© Intel)

Zur CES 2026 hatte Intel einen neuen Chip auf Basis der Panther-Lake-Architektur in Aussicht gestellt, der spezifisch auf Gaming-Handhelds ausgelegt ist.

Seitdem halten sich Informationen über konkrete Spezifikationen oder ein Release-Datum rar, doch das Portal Videocardz will nun Genaueres erfahren haben: Das Debüt des »Arc G3« sowie einer zugehörigen »Extreme«-Variante soll auf der Computex 2026 erfolgen, die vom 2. bis 5. Juni abgehalten wird.

Video starten 41:38 2026: Das Schicksalsjahr für Gaming-Handhelds

Ankündigung ist nicht gleich Launch

Den nicht näher spezifizierten Videocardz-Quellen zufolge soll »aktuelles Roadmap-Material diese Chips auf ein [Ankündigungs]-Fenster im zweiten Quartal 2026« ziehen. Der Lebenszyklus der Panther-Lake-Chips laufe bis zum Ende des zweiten Quartals 2027.

Daraus sollen sich wiederum zwei Punkte ergeben:

  • Damit stehe nicht fest, dass fertige Handhelds mit dem G3 (Extreme) noch bis Ende Juni 2026 in den Regalen stehen; vielmehr passe spezifisch die Computex als Termin für eine reine Ankündigung.
  • Die Klarstellung eines Produktzyklusses von einem Jahr deute zudem darauf hin, dass Intel schon in einem Jahr mit einem Handheld-spezifischen Nachfolger anrückt.

Zwei Chips mit vielversprechenden iGPUs

Zu den mutmaßlichen technischen Daten müssen wir uns auf früheren Videocardz-Leak vom Februar 2026 beziehen, der noch immer den aktuellen Stand darstellt.

Demnach werden sowohl der G3 als auch der G3 Extreme mit einer (konfigurierbaren) Basis-TDP von 25 Watt auf den Markt kommen; die maximalen Werte liegen bei 65 Watt für den regulären G3 sowie 80 Watt für die Extreme-Variante.

  • Im Kontext der Konfiguration setzen beide Chips auf jeweils 14 Kerne, die sich in 2 Performance, 8 Effizienz- und 4 Low-Power-Kerne aufteilen. Als maximaler Takt sollen 4,6 bzw. 4,7 GHz zur Verfügung stehen.
  • Die Grafikeinheit besteht indes aus der Arc B370 mit ihren 10 Xe3-Kernen beim »normalen« G3; der Extreme-Chip erhält mit der Arc B390 und ihren 12 Xe3-Kernen den »Vollausbau«.

Die Angabe der Arc B390 sollte Handheld-Fans zumindest im Hinblick auf die Performance Hoffnung machen, denn im Rahmen des Panther-Lake-Debüts begeisterte gerade die Grafikeinheit die ersten Tester.


Grundsätzlich soll die Handheld-spezifische Version von Panther Lake laut Videocardz nahezu bereit für den Release sein: »Das Silizium ist bereit und ist schon durch interne Tests gelaufen«, heißt es im Bericht.

Zu den ersten Herstellern, die auf den G3 (Extreme) setzen werden, sollen demnach MSI und OneXPlayer gehören – weitere Unternehmen haben zumindest keine öffentlichen Versprechen dahingehend gemacht.

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