iPad mini 7 vs. iPad mini 6: Das sind die Unterschiede

Alle Neuerungen des neuen iPad mini in der Übersicht.

Das neue Apple iPad mini unterstützt jetzt den Apple Pencil Pro. (Bild: Apple) Das neue Apple iPad mini unterstützt jetzt den Apple Pencil Pro. (Bild: Apple)

Apple hat gestern überraschenderweise ein neues iPad mini vorgestellt, das ihr schon für 600 Euro vorbestellen könnt. Die Auslieferung erfolgt schon ab nächste Woche, am 23. Oktober. Wir haben für euch die Unterschiede zum iPad mini 6, das vor drei Jahren erschien, im Überblick.

iPad mini 7 vs. iPad mini 6: Die Unterschiede auf einen Blick

SpezifikationiPad mini 6iPad mini 7
ChipA15 Bionic (mit iPhone 13 vorgestellt, 5 nm)A17 Pro (mit iPhone 15 Pro vorgestellt, 3 nm)
CPU6 Kerne6 Kerne (30 Prozent schneller)
GPU5 Kerne5 Kerne (25 Prozent schneller)
Neural Engine16 Kerne16 Kerne (100 Prozent schneller)
RAM4,0 GByteNicht bestätigt. Wahrscheinlich 8,0 GByte
Speicher64 oder 256 GByte 128, 256 oder 512 GByte
Display8,3 Zoll, 2266x1488, 500 Nits, 60 Hz8,3 Zoll, 2266x1488, 500 Nits, 60 Hz
Kamera12 MP (F/1.8-Blende, Smart HDR 3, True Tone Flash)12 MP (F/2.4-Blende, Smart HDR 4, True Tone Flash)
KonnektivitätBluetooth 5.0, Wi-Fi 6Bluetooth 5.3, Wi-Fi 6E
SimkarteNano-Sim oder eSIMeSIM
USB-C3.1 Gen 1 (bis zu 5 Gbps)3.1 Gen 2 (bis zu 10 Gbps)
StiftunterstützungApple Pencil (USB-C)Apple Pencil (USB-C) und Apple Pencil Pro; mit Hover-Funktion
FarbenRosé, Violett, Polarstern, Space GrauBlau, Violett, Polarstern, Space Grau

Nennenswerte Neuerungen

Mehr Power für KI: Die größte Neuerung beim neuen iPad mini ist der A17 Pro-Chip, der auch im iPhone 15 Pro steckt. Dank der deutlich leistungsfähigeren Neural Engine habt ihr zudem Zugriff auf die neuen Apple Intelligence-Funktionen, wenn sie jemals in Deutschland verfügbar sein werden.

Weil alle iPhones mit Apple Intelligence-Unterstützung 8 GByte RAM besitzen, gehen wir davon aus, dass auch das neue iPad mini diese Menge an Arbeitsspeicher besitzt. Eine offizielle Angabe seitens Apple gibt es hierzu nicht. 

Auch bei der Gaming-Leistung gibt es ein nennenswertes Upgrade: Mit dem neuen iPad mini könnt ihr die neuen AAA-Spiele spielen, wie zum Beispiel Resident Evil 4 oder Death Stranding. 

Video starten 6:30 So spielt sich Resident Evil Village auf dem iPhone 15 Pro

Mehr Speicher bei gleichem Preis: Die günstigste Variante des iPad mini 7 kommt jetzt mit 128 GByte Speicher ohne Preiserhöhung. Eine Version mit 64 GByte gibt es hingegen nicht mehr.

Kamera mit nur wenigen Upgrades – und einem Downgrade: Die Auflösung von 12 Megapixel bleibt erhalten, jedoch ist die Blende mit F/2.4 etwas kleiner. In der Praxis sollte der Unterschied jedoch zu vernachlässigen sein. Dafür unterstützt das iPad mini 7 jetzt Smart HDR 4 für Fotos. 

Keinen Steckplatz für eine physische SIM-Karte: Wenn ihr auch unterwegs mit dem neuen iPad mini 7 online sein wollt, müsst ihr auf eine eSIM setzen. Physische SIM-Karten können nicht mehr eingesteckt werden. 

Apple Pencil Pro-Unterstützung: Das neue iPad mini unterstützt den Apple Pencil Pro. Dieser bietet euch gegenüber den Non-Pro-Modellen einen Gyro-Sensor, Druckgesten, haptisches Feedback und »Wo ist?«-Unterstützung. Auch die Hover-Funktion wird jetzt vom iPad mini 7 unterstützt.

Keine Änderungen beim Display: Die technischen Daten des Bildschirms sind identisch geblieben. Das bedeutet auch weiterhin kein ProMotion-Support für eine hohe Bildschirmwiederholrate. Das neue iPad mini 7 wird also weiterhin nur 60 Hertz haben. 

Was haltet ihr vom neuen iPad mini 7? Werdet ihr euch das neue Tablet kaufen? Oder habt ihr auf mehr Verbesserungen gehofft? Teilt uns eure Meinung dazu gerne in den Kommentaren! 

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