Mit dem iPhone 16e bringt Apple am 28. Februar den lang erwarteten Quasi-Nachfolger des letzten iPhone SE aus dem Jahr 2022 auf den Markt. Das »Einsteiger-iPhone« erbt viele Funktionen der aktuellen Generation, kommt aber natürlich auch mit ein paar Einschränkungen.
Vor dem Release sind jetzt schon die ersten Tests und Reviews zum neuen Handy erschienen. Die ganz große Begeisterung bleibt dabei aus, gute Nachrichten gibt es trotzdem.
Die Vor- und Nachteile auf einen Blick:
- Starke Performance
- Gute Akku-Laufzeit
- Brauchbare Kamera
- Apple Intelligence
- Kein MagSafe
- Kein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Display nur mit 60Hz
- Nur eine Hauptkamera
iPhone 16e: Das sagen die Tests
Die guten Nachrichten: In einem sind sich die Tester ziemlich einig. Die Performance des iPhone 16e ist richtig gut. Apple setzt hier auf den A18-Chip, der auch im »normalen« iPhone 16 werkelt, wenn auch mit einem Kern weniger.
Das fällt allerdings kaum ins Gewicht, die Bedienung des Handys und Spiele laufen offenbar wunderbar flüssig. Dank der 8 GB RAM ist das 16e zudem stark genug für Apple Intelligence, ein großer Vorteil im Vergleich zum iPhone 15.
Unterschiede in der Leistung fallen laut CNET erst in Benchmark-Tests wirklich auf. Da das 16e aber sowieso eher für Alltags-Nutzer gedacht ist, sollte das im regulären Gebrauch kaum auffallen.
Hervorgehoben wird auch die Apple-typisch gute Kamera, die wohl schöne Schnappschüsse ermöglicht. Das Fehlen einer Ultraweit- oder Makro-Funktion wird aber auch kritisiert. Hier kommt es offenbar ganz darauf an, wie wichtig einem die Foto-Funktion ist.
9:16
5 Monate mit dem iPhone 16 PRO MAX - Langzeitreview
Das wird kritisiert: Die ganz großen Jubel-Arien bleiben allerdings aus und das hat seine Gründe. Neben den Kameraeinschränkungen wird zudem wiederholt das Fehlen von MagSafe bemängelt.
Das System hat sich in den vergangenen Jahren als sehr nützlich erwiesen. Jetzt darauf zu verzichten, fühlt sich laut den Testern demnach wie ein großer Rückschritt an.
Dass das Display nur 60 Hz hat, ist ebenfalls eine vertane Chance. Bei anderen Herstellern sind mittlerweile auch bei deutlich günstigeren Modellen 120Hz der Standard. Das zeigt das eigentliche Problem des Handys.
Für wen ist das iPhone 16e geeignet? Genau diese Frage scheint nicht ganz einfach zu beantworten zu sein. Sowohl Wired als auch The Verge weisen etwa darauf hin, dass sich das neue Handy im Grunde wie ein kleines Upgrade für Leute anfühlt, die noch ein iPhone 8, iPhone X oder iPhone XR haben.
Apple-Fans und Tech-Enthusiasten greifen aber lieber zu den »normalen« Modellen des iPhone 16. Die sind nämlich mittlerweile auch beim Preis nicht mehr allzu weit entfernt.
700 Euro verlangt Apple für die günstigste Version des 16e. Von Budget ist für Tester kaum noch die Rede. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt dadurch wohl nur für die wenigsten.
Zum Vergleich: Gerüchten zufolge bringt Google das Pixel 9a Ende März ab 550 Euro auf den Markt. Mit 120-Hz-Display, Ultraweitwinkel und ebenfalls guter Performance. Das Pixel 8a, das das ebenfalls bietet, gibt es mittlerweile schon für 400 Euro. Ähnlich sieht es bei Samsung und Co. aus.
Wer also »nur« ein günstiges Smartphone sucht und nicht zwingend iOS braucht, findet viel Konkurrenz zum iPhone 16e, das gemäß der Quellen damit gewissermaßen zwischen den Stühlen sitzt.
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