3 Punkte nerven mich am iPhone Air immens

Die folgenden drei negativen Punkte des iPhone Air sind nach ihrem Störfaktor sortiert. Dies ist natürlich subjektiv und kann von Person zu Person unterschiedlich sein.

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Punkt #1: Die Mono-Lautsprecher

Das iPhone Air verfügt nicht über Stereo-Lautsprecher. Wenn ihr euch fragt, wie schlimm das wirklich ist, habe ich zwei einfache Worte als Antwort parat:

Sehr schlimm.

Seit ich 2010 mein erstes Smartphone in den Händen gehalten habe, konsumiere ich übermäßig viele Videos auf den kleinen Geräten. Wie sehr die Integration von Stereo-Lautsprechern das Videoerlebnis verbessert hat, wird mir aktuell schmerzhaft bewusst.

Kein satter und gleichmäßiger Sound dröhnt mir aus dem iPhone entgegen, während ich beim Frühstück meine liebsten Satireshows schaue. Der Klang an der Oberseite des Geräts ist hingegen sehr flach. Obendrein wirkt der Lautsprecher leise.

Error 404: Lautsprecher auf der Unterseite not found. Error 404: Lautsprecher auf der Unterseite not found.

Während bei mir der Lautstärkeregler bei vielen anderen Smartphones im mittleren Bereich endet, drehe ich beim Air noch ordentlich auf. Logisch: weniger Lautsprecher, weniger Wumms.

Ich könnte mir natürlich ein paar In-Ears ins Ohr stecken, aber dafür bin ich schlicht nicht der Typ.

Punkt #2: Weniger Kameras und Optionen

Mir reicht eine Linse am Smartphone tatsächlich vollkommen aus. An meiner »richtigen« Kamera ist zu 90 Prozent das gleiche Objektiv verschraubt. Bei meiner Zweitkamera ist gar kein Objektivwechsel möglich.

Objektiv betrachtet, kritisiere ich das Fehlen von zusätzlichen Linsen aber genauso wie beim S25 Edge. Warum? Ihr erhaltet für deutlich mehr Geld weniger Kameras und weniger Optionen.

Legt ihr hingegen 100 Euro mehr für das iPhone 17 Pro auf die Ladentheke, erhaltet ihr im Vergleich zum Air eine ganze Wagenladung voller Kamera-Features, was besonders einen Blick auf Apples Vergleichstabelle verdeutlicht.

Nicht einmal einen Makromodus hat die Kamera. Nicht einmal einen Makromodus hat die Kamera.

Besonders übel nehme ich Apple das Fehlen des RAW-Formats. Das hat keine Hardware-Hintergründe und wird lediglich softwareseitig limitiert. Bei rund 1200 Euro muss das drin sein.

Schade! So bleibt nur das Fotografieren mit den bestehenden fotografischen Stilen und letztlich im JPEG-Format.

Das macht Samsung deutlich besser. Mit dem S25 Edge kann ich RAW-Bilder aufnehmen und habe eine Videokamera mit Top-Ausstattung, die bis zu 4K in 120 FPS ermöglicht.

Punkt #3: Die Akkulaufzeit

Im Vorfeld habe ich mir einige Reviews zum iPhone Air angesehen. Während einige von der Akkulaufzeit positiv überrascht oder sogar begeistert sind, sehen andere darin einen wenig überraschenden Negativpunkt.

Bei mir ist es ähnlich.

Zwar kommt das iPhone Air in der Regel ohne Probleme durch den Tag, allerdings fällt die Akkulaufzeit im Vergleich zu anderen Geräten auf dem Markt unterdurchschnittlich aus.

Vor kurzem habe ich das Nothing Phone 3 als täglichen Begleiter verwendet. Das schmale iPhone kommt nicht im Ansatz an die üppige Laufzeit des Android-Handys heran.

Wenn ich es darauf anlege, wird es gegen Abend eng. In Zahlen ausgedrückt, habe ich nicht einmal knapp drei Stunden Displayzeit erreicht, bei einem Rest von 15 Prozent.

Aufladen Apples Angaben hinsichtlich des Ausladens kommen hin.

Akkulaufzeit #2 Im Vergleich zu anderen Smartphones schneidet das iPhone Air bei der Akkulaufzeit wenig überraschend schlechter ab.

Dazu sei erwähnt, dass ich das Gerät erst seit wenigen Tagen nutze und das Smartphone vor Kurzem aktualisiert wurde. Die Laufzeit pendelt sich also gegebenenfalls noch ein.

Geht dem iPhone Air der Saft aus, dann braucht es laut Apple etwa 30 Minuten für 50 Prozent. Das kann ich bestätigen, denn der Akkustand ist nach rund 28 Minuten von 15 Prozent auf 64 Prozent angestiegen (entsprechendes Netzteil vorausgesetzt).

Knapp eine Stunde später war der Akku wieder voll.

Was fällt mir außerdem am iPhone Air auf?

Zum Schluss möchte ich noch einige weitere Dinge erwähnen, die mir bei der Benutzung aufgefallen sind:

  • Das Smartphone wurde zu keinem Zeitpunkt unangenehm warm. Das gilt sowohl für das Filmen mit 4K und 60 FPS über einen Zeitraum von 45 Minuten als auch für das Zocken.
  • Das üppige Kameraelement auf der Rückseite stört bislang nicht. Mit einer entsprechenden Hülle liegt es sogar ohne zu wackeln auf dem Tisch.
  • Selbst mit Hülle wirkt das Gerät äußerst dünn. Die tut dem Air also keinen Abbruch.
  • Der Wechsel auf eSIM hat problemlos geklappt. Abhängig vom Mobilfunkanbieter fallen jedoch Gebühren an.
  • Das Smartphone ist nicht nur extrem dünn, sondern fühlt sich auch enorm stabil an.
  • Zwar fällt es in meinem Alltag nicht auf, aber Apple setzt beim Air (und beim Standardmodell) auf USB 2.0, was sich mir nicht erschließt.

Vorläufiges Fazit

Das iPhone Air ist ein echter Hingucker. Punkt. Abgesehen von seinem ansprechenden Design überzeugt das Smartphone zudem mit seinem ergonomischen Formfaktor.

Allerdings müsst ihr dafür einige Abstriche machen, die je nach Person unterschiedlich schwer wiegen: weniger Kameraoptionen und Objektive, keine Stereo-Lautsprecher, vergleichsweise geringe Akkulaufzeit, USB 2.0 und nur eSIM.

Der Großteil dieser Punkte ist objektiv betrachtet schlechter als bei vielen anderen Geräten. Trotzdem macht das iPhone Air (sowie das S25 Edge) auf mich den Eindruck, als spiele der persönliche Blick auf das Gerät mehr denn je die übergeordnete Rolle.

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