Apple steht vor einem Problem: Ihr neues Prestige-Produkt kann sich (noch) nicht genug von der etablierten Konkurrenz abheben, doch das soll sich ändern

Das »iPhone Fold« gerät ein wenig ins Stocken: Apple soll mit der bisherigen Entwicklung unzufrieden sein, da man sich nicht wirklich von der Android-Konkurrenz abheben kann.

Kann man genau einmal falten, dann ist es hinüber: Bisher hat Apple nur »reguläre« Handys gebracht. Das faltbare iPhone lässt hingegen noch auf sich warten. Kann man genau einmal falten, dann ist es hinüber: Bisher hat Apple nur »reguläre« Handys gebracht. Das faltbare iPhone lässt hingegen noch auf sich warten.

Das Apple-Entwicklungsteam durchlebt offenbar schwierige Zeiten beim lange erwarteten faltbaren iPhone. Mehrere unabhängige Quellen aus der Lieferkette berichten über Apples Unzufriedenheit mit den aktuellen Prototyp-Generationen (via wccftech).

Die Kritik richtet sich dabei nicht primär gegen technische Mängel, sondern gegen ein fundamentaleres Problem: Das geplante iPhone Fold würde sich kaum von bereits etablierten Android-Konkurrenten unterscheiden.

Bloomberg-Analyst Mark Gurman warnt bereits vor einem »nicht innovativen Durchbruch« und betont, dass das erste Apple-Foldable »ein ähnliches Design wie das Galaxy Z Fold« aufweisen könnte.

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Samsung als Vorbild und Problem zugleich

Ausgerechnet Samsung, Apples größter Smartphone-Konkurrent, fungiert als wichtigster Technologie-Lieferant für das »iPhone Fold«. Der südkoreanische Konzern wird die faltbaren OLED-Displays bereitstellen und hat bereits eine eigene Produktionslinie für Apple eingerichtet (via Business Korea).

Analysten wie Gurman sehen darin ein Dilemma: Samsung hat in sieben Jahren Foldable-Entwicklung »bereits viel der Schwerstarbeit geleistet«. Apple müsste nun mit denselben Grundkomponenten ein deutlich differenzierteres Produkt schaffen – eine Aufgabe, die sich als schwieriger erweist als erwartet.

Dennoch verfolgt Apple ambitionierte Pläne zur Abgrenzung von der Konkurrenz. Das zentrale Alleinstellungsmerkmal soll ein nahezu faltenfreies Display werden.

  • Apple plant ein hochwertigeres Scharnier aus Titan- und Edelstahl-Legierungen, das deutlich langlebiger sein soll als aktuelle Konkurrenzprodukte.
  • Face ID wird aufgrund der geringen Bauhöhe durch Touch ID ersetzt, das in den Powerbutton integriert wird (via Ming-Chi Kuo).

Paradoxerweise könnte Apples verspäteter Markteintritt auch Vorteile bringen. Der Foldable-Markt stagniert derzeit bei nur 1,5 Prozent aller Smartphone-Verkäufe in Europa (via Counterpoint).

Apple-Fans zeigen jedoch großes Interesse an Foldable-Technologie, scheuen aber den Wechsel zu Android-Geräten. »Diese aufgestaute Nachfrage ist real, und Apple weiß das«, schätzt Gurman ein. Mit einem ausgereiften Produkt könnte Apple daher durchaus erfolgreich in den Markt einsteigen – auch wenn es nicht der Pionier ist.

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