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Eine komplette Multiplayer-Schlacht aus Dawn of War 4: 15 Minuten gehen sich Orks und Space Marines an die Gurgel

Ein neues Video zu Dawn of War 4 zeigt erstmals viel Gameplay am Stück und zwar aus einer ganzen Multiplayer-Partie.

Im neuen Multiplayer-Gameplay heizen die Space Marines den Orks ganz schön ein. Im neuen Multiplayer-Gameplay heizen die Space Marines den Orks ganz schön ein.

Warhammer 40k: Dawn of War 4 erscheint am 17. September. Es gab dazu auch schon Gameplay zu sehen, allerdings noch nie wirklich am Stück. Das hat sich jetzt geändert, zum Wohlgefallen des Imperators. Denn das Entwicklerstudio King Art hat ein neues Video veröffentlicht, in dem ihr ganze 15 Minuten Gameplay zu sehen bekommt!

Das neue Video fokussiert sich zudem komplett auf den Multiplayer, der ebenfalls bislang nicht im Fokus der Berichterstattung stand. In dem Video tritt der Creative Director Jan Theysen gegen seinen Senior Game Designer Elliott Verbiest an.

Während Jan Theysen die guten alten Space Marines kommandiert, wirft sich Elliott Verbiest mit den Orks in die Schlacht. Ein klassisches Aufeinandertreffen, das hoffentlich die Stärken und Schwächen der beiden Fraktionen im Multiplayer gut präsentiert:

Video starten 15:00 Dawn of War 4: Die Entwickler bekriegen sich selbst und zeigen 15 Minuten lang den Multiplayer

Das ist spannend an dem Gefecht

Falls ihr nicht gespoilert werden wollt, schaut euch ruhig vorher oben das Video an und findet heraus, wer von den Entwicklern sein eigenes Spiel besser beherrscht. Danach könnt ihr hier weiterlesen.

Das Gefecht wird laut den Entwicklern auf einer kleinen Karte ausgetragen. Die besteht insgesamt aus neun Powerknoten, um die hier gekämpft wird. Die Knoten sind vor allem für Ressourcen relevant. Wer die Partie gewinnen will, muss alle Hauptquartiere der Gegner zerstören.

Im Verlauf der Partie sind ein paar Details sehr interessant. Wie erwartet müssen die Orks auf eine Überzahl setzen, um sich gegen die mächtigen Space Marines durchzusetzen. Im Eins-gegen-Eins sind die Orks zu schwach. Sie sollen im späteren Verlauf einer Partie aber immer mächtiger werden. Deshalb überlässt Verbiest den Space Marines auch zu Beginn ein wenig das Feld und stärkt eher seine Verteidigung.

Dabei hilft, dass bei den Orks alle Infanterieeinheiten Gebäude bauen können und die ziemlich günstig sind. Dadurch breiten sich die Orks relativ schnell auf der Karte aus und können ziemlich spontan überall kleine Basen entstehen lassen.

Auch die Space Marines sind gut in der Verteidigung, da sie einige Gebäude einfach aus dem Orbit auf die Planetenoberfläche schicken. Die Space Marines können Einheiten zudem als Reserve ausbilden und die dann sofort mittels Drop Pot quasi mitten im Gefecht aufploppen lassen. Das nutzt Theysen auch einige Male, um besonders mächtige Angriffe der Orks abzufedern.

Am Ende gelingt es den Orks nicht, doch noch aus der von Anfang an geschwächten Position aufzubegehren. Die Space Marines ziehen irgendwann die Schlinge zu und legen ihre Basen in Schutt und Asche. Da hilft auch nicht mehr, dass die Orks überraschend ein zweites Hauptquartier ausheben konnten.

Das sagen die Fans zum Gameplay

Abseits von der Freude darüber, dass es endlich so viel Gameplay am Stück zu sehen gibt, reden die Zuschauer in den Kommentaren vor allem über zwei Dinge:

  1. Viele freuen sich über die Art Video, da die Entwickler darin sehr authentisch wirken und nicht so gestellt wie in manch anderen Videos, die vor allem von großen Publishern stammen.
  2. Ein großer Kritikpunkt am Gezeigten hängt mit den gefallenen Soldaten zusammen. Einige finden es schade, dass sich die Leichen der Truppen im Verlauf einer Partie nicht so stapeln wie noch in den Vorgängern.

Natürlich gibt es noch jede Menge weiteres Feedback, zu einzelnen Mechaniken, der Grafik oder dem generellen Feeling von Dawn of War 4. Einige sind etwa der Meinung, dass die Orks zu schwach wirken im Gameplay. Allerdings kann das natürlich auch einfach daran liegen, dass Jan Theysen die Space Marines extrem gut im Griff hatte. Nur anhand des Gezeigten können wir die Balance also noch nicht realistisch einschätzen.


Kommentare(2)
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