Bei vielen Betrügereien sind Nutzer selbst die größte Schwachstelle – ein neues iPhone-Feature soll genau das verhindern

Das Sicherheitsfeature soll mit iOS 27 eingeführt werden und Betrugsversuche verhindern.

Wenn ein Betrugsversuch erkannt wurde, kann eine Nachricht direkt auf dem Gerät angezeigt werden. (Bildquelle: Apple) Wenn ein Betrugsversuch erkannt wurde, kann eine Nachricht direkt auf dem Gerät angezeigt werden. (Bildquelle: Apple)

Wenn es um Cybersicherheit geht, denken die meisten wohl zuerst an Themen wie sichere Passwörter und 2-Faktor-Authentifizierung. Das beste Passwort nützt aber nichts, wenn man es den falschen Leuten verrät.

Genau solche Betrugsmaschen führen oft zum Erfolg. Apple hat nun ein neues Feature vorgestellt, mit dem sie verhindert werden sollen.

iPhones sollen eigenständig Betrüger erkennen

Vom »Enkel-Trick« oder Anrufen von angeblichen IT-Experten haben die allermeisten wohl schon mal gehört. Solche Betrugsversuche werden unter dem Begriff »Social Engineering« zusammengefasst. Dabei werden die Nutzer selbst als Schwachstelle ausgemacht und attackiert.

Der Plan ist dabei so simpel wie leider auch effektiv: Man kann in jedes noch so gut gesicherte System eindringen, wenn man die Schlüssel dafür direkt in die Hand gedrückt bekommt. Sicherheitsmaßnahmen von Herstellern sind dabei in der Regel machtlos.

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Auf der WWDC26 hat Apple nun mit »Trust Insights« eine neue KI-Funktion für das iPhone vorgestellt, die mit iOS 27 ausgerollt werden soll.

»Trust Insights« läuft zu großen Teilen direkt auf dem Gerät und soll »Interaktionsmuster, Zeitablauf, Kontext und grundlegende Sensordaten« analysieren, um mögliche Betrugsversuche direkt zu erkennen. Bilder, Nachrichten oder Mails werden aber nicht gelesen.

Es können dann Warnungen direkt auf dem Handy angezeigt werden, aber auch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen in Kraft treten. Die Kommunikation mit den Servern wird dabei nur genutzt, um Auffälligkeiten etwa im Konto des Nutzers direkt zu erkennen.

Das Feature ist darauf trainiert, ungewollte Änderungen bei Zahlungen und Account-Informationen zu erkennen. Es kann zudem erkennen, wenn ein Nutzer aktiv dazu verleitet wird, das Feature selbst auszuschalten.


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Welche Modelle mit »Trust Insights« ausgestattet werden und wie übergreifend das System dann letztlich funktioniert, wurde noch nicht verraten. Schon jetzt können Entwickler es aber ausprobieren, um zu verstehen, wie sie in ihrer App »Social Engineering«-Betrugsversuche erkennen können. Das Feature könnte in Zukunft viele Scams deutlich ineffektiver machen und viele Leute aktiv vor Betrügern schützen.


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