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Die besten günstigen Smartphones für Einsteiger - bis 250 Euro

Zwar ziehen die teuren Topmodelle der Smartphonehersteller die meiste Aufmerksamkeit auf sich, das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis bieten aber meist die günstigen Geräte.

von Dennis Ziesecke,
10.09.2021 02:23 Uhr

Tolle Farben, schnelle Displays und starke Akkus für unter 300 Euro: Gute Smartphones müssen nicht teuer sein. Tolle Farben, schnelle Displays und starke Akkus für unter 300 Euro: Gute Smartphones müssen nicht teuer sein.

Dennis Ziesecke

Sparen ist einfach: Smartphones können inzwischen so viel, dass wir mitunter sogar vergessen, dass man damit auch telefonieren kann. Luxushardware reizt aber nicht nur die Grenzen des technisch Machbaren aus, sondern auch die des Bankkontos - dabei muss es nicht immer das teure Topmodell für vierstellige Eurobeträge sein. Wer das Smartphone eher als Alltagsbegleiter für (Text-)Nachrichten, Erreichbarkeit und Casualgames sowie als Gelegenheitskamera sieht, kann viel sparen.

Gut ausgestattete Smartphones für wenig Geld: Auch in den niedrigeren Preisbereichen tut sich einiges, die Ausstattung der preiswerteren Geräte ist in den letzten Jahren teils erstaunlich gut geworden. Bei einigen Features setzen die Hersteller - teils nicht einmal aus finanziellen Gründen, sondern um sich von teureren Modellen abzugrenzen - den Rotstift an. Dennoch bietet jede unserer Empfehlungen mindestens drei bis vier Gigabyte Arbeitsspeicher, ein brauchbares Display und einen ausreichend schnellen Prozessor für Messenger, Internetsurfen, Medienwiedergabe und Spiele wie Pokémon Go.

Die besten günstigen Smartphones 2021

Bis 250 Euro: In dieser Kaufberatung zeigen wir euch, welche Smartphones in der Preisklasse von etwas über 100 Euro bis ca. 250 Euro empfehlenswert sind. Teilweise bieten sie eine für ihren Preis erstaunliche Ausstattung, so dass die Differenzierung zur gehobenen Mittelklasse schon schwer fällt.

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Inhaltsverzeichnis

Auf Seite 1 präsentiere wir euch drei Smartphones aus verschiedenen Preisklassen, die wir aus verschiedenen Gründen für die Highlights der Testreihe halten - je nach euren Anforderungen sind sie entweder besonders preiswert, besonders gut ausgestattet oder mit anderen Vorteilen versehen. Seite 2 offeriert euch eine noch größere Auswahl an Einsteiger-Smartphones und ein paar Tipps worauf ihr beim Kauf achten solltet.

*Hinweis: Die hier dargestellten Empfehlungen sind mit so genannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links erhalten wir vom jeweiligen Anbieter eine kleine Provision. Auf den Preis oder unsere Wahl der Empfehlungen hat das keine Auswirkung.

OLED in günstig: Oppo A74

Oppo A74 Dank OLED-Display und modernem, leichten Gehäuse sieht man dem Oppo A74 seinen niedrigen Preis nicht an.

Preis: ca. 199 Euro

  • Display/Gewicht: 6,4 Zoll OLED 60 Hz 2.400x1.080 Pixel / 175 g
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 662, 8 Cores bis 2,20 GHz / Adreno
  • RAM/Festspeicher: 6 GByte / 128 GByte (erweiterbar via MicroSD)
  • Betriebssystem: Android 11

Oppo statt Samsung: Bislang galt unsere erste Empfehlung dem Samsung Galaxy A51, allerdings ist dieses im Preis gestiegen und damit dieser Kaufberatung entwachsen - zumal es zu Preisen von über 300 Euro weniger interessant als sein Nachfolger A52 ist. Das Oppo A74 ist vergleichbar ausgestattet, deutlich günstiger und bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Leistung vergleichbar: Snapdragon statt Exynos bedeutet hier etwas weniger Takt und daher minimal weniger Performance, dafür aber weniger Energieaufnahme (sprich: gute Akkulaufzeit) und Wärmeentwicklung. Der Arbeitsspeicher fällt bei Oppo mit 6 Gigabyte immerhin zwei GByte größer aus als bei Samsung. Beim Displays gibt es jeweils OLED. Angesichts des niedrigeren Preises bei Oppo ein guter Deal.

Kamera nur Durchschnitt: Wenn ihr öfter bei schlechten Lichtverhältnissen fotografiert, solltet ihr euch allerdings nach einem anderen Handy umschauen, hier patzt Oppos Triple-Cam ein wenig. Bei guten Lichtverhältnissen gelingen aber gute Fotos. Was ebenfalls fehlt: NFC und 5G gibt es nicht.

Pro
  • OLED
  • gute Performance
  • vergleichsweise hochauflösendes Display
  • geringes Gewicht
Contra
  • Kamera
  • Kein 5G/NFC

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Nur wenig Kompromisse

Konzentration auf das Wesentliche: Eingespart werden im Einstiegsbereich üblicherweise Funktionen wie kabelloses Laden, oft auch das zum kontaktlosen Zahlen beispielsweise mit Google Pay nötige NFC sowie Spritzwasser- und Staubschutz. Auch Displays mit 90 oder mehr Hz finden sich nur selten bei den preiswerten Modellen. Selten aber nicht nie, auch hier haben wir Empfehlungen.

Nicht mehr nur Noname: Es gab Zeiten, da boten die namhaften Hersteller wie Samsung im niedrigeren Preissegment nur teils lächerlich ausgestattete Telefone an, die sich primär über den Namen verkauften. Erst der Griff zu Nonames, oft direkt aus China importiert, sorgte für mehr Leistung und Features ohne den Geldbeutel zu sehr zu strapazieren. In dieser Kaufberatung finden sich zwar ebenfalls diverse chinesische Smartphones, Hersteller wie Xiaomi sind aber mittlerweile auch im europäischen Mainstream angekommen, ihre Telefone müssen nicht mehr unter Verzicht auf Garantie selbst importiert werden. Und auch Branchengrößen wie Samsung bieten interessant ausgestattete Handys zu bezahlbaren Preisen an.

Die meistverkauften Smartphones: Auch wenn sich Tests oft auf die Highendgeräte von Samsung, Apple und Co. konzentrieren, die bezahlbareren Modelle verkaufen sich deutlich besser. Ihr müsst aber natürlich selbst wissen, welche Funktionen euch wichtig sind - und ob sie euch den Aufpreis wert sind. Die besten Kameras finden sich eher selten bei Einstiegsgeräten, 5G ist ebenfalls noch eher selten anzutreffen und auch Wireless Charging ist eher teureren Modellen vorbehalten. Neigt ihr aber dazu, eure Telefone versehentlich zu vernichten oder zu verlieren, könnte ein günstigeres Modell dennoch eine Überlegung wert sein. Notfalls als Zweitgerät.

Günstiger geht es kaum: Poco M3

Poco M3 Das Xiaomi Poco M3 ist das (je nach Angebot) mit Abstand günstigste Smartphone dieser Kaufberatung, vereinzelt wurde es bereits für unter 80 Euro angeboten.

Preis: ca. 150 Euro

  • Display/Gewicht: 6,53 Zoll IPS 60 Hz 2.340x1.080 Pixel / 198 g
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 662, 8 Cores bis 2,00 GHz / Adreno 610
  • RAM/Festspeicher: 4 GByte / 64/128 GByte (erweiterbar via MicroSD)
  • Betriebssystem: Android 10 mit MiUI 12

Sparphone: Sicherlich gibt es noch preiswertere Smartphones, allerdings kommen die meisten noch günstigeren Geräte mit deutlichen Einschränkungen bei Rechenleistung, Display oder Speicher daher. Das Poco M3 ist keine Rennmaschine, bietet aber von allem genug um durch den Alltag zu kommen. Und das zu einem wirklich verlockenden Preis - zwischenzeitlich war es sogar für gerade einmal 79,90 Euro im Mi Store-Deal zu haben aber auch der reguläre Preis von 129 Euro ist in Ordnung.

Großer Akku: Mit 6.000 mAh fällt der Akku trotz vergleichsweise dünnen Ausmaßen des Telefons sehr groß aus. Zusammen mit den wenig stromhungrigen Komponenten reicht es bei normaler Alltagsnutzung mit Social Media, gelegentlichen Telefonaten, GPS, Musik und Bluetooth beim Joggen für eine Laufzeit von zwei bis drei Tagen. Ungewöhnlich: Das M3 lässt sich im Zweifel sogar als Powerbank nutzen um andere Geräte nachzuladen. Dank Quickcharge ist der Energiespender auch wieder recht schnell gefüllt.

Nur durchschnittliche Rechenleistung: Der Snapdragon 662 gehört zur unteren Mittelklasse und bietet vier 2,0 GHz schnelle Kryo-260-Kerne und vier Energiespar-Cores mit bis zu 1,8 GHz. Für 3D-Games eignet sich die Adreno-610-GPU nur bedingt, sonst läuft aber alles recht flüssig. Apps, vor allem die Kameraapp, starten mit minimaler Verzögerung. Sonst gibt es, auch dank 4 GByte LPDDR4X und per UFS angebundenem Flash nichts zu meckern. Achtung: Das Modell mit 64 GB nutzt langsameren UFS 2.1 Speicher, bei 128 GB gibt es UFS 2.2 mit ein wenig mehr Leistung. Erweiterbar ist der Speicher per MicroSD.

Nach Hause telefonieren: Natürlich könnt ihr mit dem Telefon, nun, telefonieren. Gemeint ist aber die fehlende Datensparsamkeit der Xiaomi-Anwendungen, die einen großen Drang zur Kommunikation haben. Abhilfe schafft beispielsweise ein CustomROM.

Pro
  • Preis
  • großer Akku
  • vergleichsweise hochauflösendes Display
Contra
  • Display etwas dunkel
  • Apps starten mit leichter Verzögerung
  • Xiaomi-Apps übermitteln mehr Daten als nötig

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Ausstattungs-Sieger: realme 7

realme 7 Es ist durchaus erstaunlich, wie gut die Ausstattung eines 200-Euro-Smartphones sein kann - das realme 7 beweist es.

Preis: ca. 200 Euro

  • Display/Gewicht: 6,5 Zoll IPS 90 Hz 2.400x1.080 Pixel / 197 g
  • Prozessor: Mediatek Helio G95, 8 Cores bis 2,05 GHz / Mali G76 MC4
  • RAM/Festspeicher: 8 GByte / 128 GByte (erweiterbar via MicroSD)
  • Betriebssystem: Android 10

Top-Ausstattung: Es ist durchaus erstaunlich, wie viel Ausstattung realme für nur 230 Euro anbietet. Schneller Prozessor, durchaus flotte GPU, extrem viel Arbeitsspeicher - Abstriche müsst ihr hier auch gegenüber deutlich teureren Telefonen kaum machen.

90 Hz IPS: Während Samsung auf 60 Hz und OLED setzt, versucht realme einen anderen Ansatz: Zwar kommt ein klassisches IPS-LCD zum Einsatz, das arbeitet auf Wunsch aber mit 90 Hz für flüssige Animationen und geschmeidiges Scrollen. Da 90 Hz mehr Strom benötigen als 60 Hz, könnt ihr hier aber auch den geringeren Wert nutzen - wenn ihr wisst, dass ihr so schnell nicht mehr zu einer Steckdose kommt beispielsweise.

Akkuleistung: Der 5.000 mAh-Akku ist zwar nicht klein, die Komponenten des realme 7 sind allerdings auch alles andere als energiesparend. Allen voran der G95, der zwar flott aber eben auch durstig ist. Mit einer Laufzeit von etwa 10 Stunden im PCmark Battery Test ordnet sich das Smartphone in der Mittelklasse ein, mit 60 Hz beim Display gewinnt ihr etwas mehr als eine Stunde Laufzeit. Praktisch: Der Akku ist dank 30-Watt-Quickcharge schnell geladen.

Flotter Prozessor: Mediatek hat nicht den besten Ruf unter den ARM-Lizenznehmern - das liegt zwar auch am oft recht großen Energiehunger, zumeist aber an der Masse möglichst preiswerter und eher langsamer SoCs. Der Helio G95 hingegen schluckt zwar viel Strom, bietet aber auch eine für die Preisklasse sehr gute Leistung mit vier Cortex A76-Kernen und bis zu 2,05 GHz. Ebenfalls schnell ist die GPU mit ihren vier hoch getakteten Recheneinheiten.

Speicherwunder: Während in dieser Preisklasse vier bis maximal sechs Gigabyte üblich sind, verbaut realme gleich 8 Gigabyte. Das sorgt für den Luxus, viele Apps im Speicher haben zu können, ohne dass diese sich beim Umschalten gleich wieder beenden und macht auch das generelle Bedienerlebnis angenehm smooth.

Pro
  • 90 Hz Display
  • sehr gute Performance
  • 8 Gigabyte LPDDR4X
  • NFC
Contra
  • Akkulaufzeit weil..
  • ..SoC etwas energiehungrig
  • Kamera nur Durchschnitt

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Displaykönig mit 120 Hz: Poco X3 NFC

Poco X3 NFC Satte 120 Hz bringt das Poco X3 NFC aufs Display - ein Feature, das nicht einmal alle Highendsmartphones deutlich höherer Preisklassen bieten.

Preis: ca. 229 Euro

  • Display/Gewicht: 6,67 Zoll IPS 120 Hz 2.400x1.080 Pixel / 215 g
  • Prozessor: Snapdragon 732G, 8 Cores bis 2,30 GHz / Adreno 618
  • RAM/Festspeicher: 6 GByte / 64/128 GByte (erweiterbar via MicroSD)
  • Betriebssystem: Android 9

Oberklasse-Display: Der Star des Poco X3 NFC ist eindeutig der Bildschirm. Mit 120 Hz arbeiten sonst teure Highend-Smartphones (und selbst diese nicht immer), dazu kommt eine Touch-Abtastrate von 240 Hz. Auch die Auflösung und Pixeldichte sind besser als in dieser Preisklasse gewohnt.

Schneller Snapdragon: Das G beim Qualcomm Snapdragon 732G steht für Gaming. Das bezieht sich auf die recht flotte Adreno 618 GPU, die gegenüber dem Snapdragon 732 (ohne G) gut 15 Prozent schneller arbeitet. Gut für Spiele wie Diablo Immortal! Aber auch die Rechenleistung der ARM-Cores kann sich sehen lassen: Vier mit 2,3 GHz sehr schnelle Kryo 470 Gold sorgen für eine sehr gute Performance für diese Preisklasse.

Viel RAM und NFC: Ein Feature, das bei Telefonen für weniger als 200 Euro gerne eingespart wird, ist NFC. Dieser Nahfunk wird nicht nur zum bequemen Koppeln von Bluetoothlautsprechern oder Druckern genutzt, sondern ist auch elementar für kontaktloses Bezahlen wie Google Pay. Das Poco X3 NFC trägt die Funktion bereits im Namen, es wäre wohl dusselig, sie dann nicht integriert zu finden. Mit 6 GByte RAM ist das Telefon zudem auch in diesem Punkt sehr gut ausgestattet.

Schwache Kamera: Solltet ihr euer neues Smartphone bevorzugt für Schnappschüsse nutzen wollen - schaut euch nach einen anderen Gerät um. Das P40 lite macht hier eine gute Figur. Das Poco X3 NFC eher nicht, vor allem nicht in dunkleren Umgebungen. Auch Portraitaufnahmen gelingen trotz passender Zusatzkameras nicht ansatzweise so gut wie bei der Konkurrenz.

Pro
  • 120 Hz Display
  • schneller Prozessor
  • NFC
  • 30 Watt Schnellladen
Contra
  • Gewicht und Haptik
  • Kamera
  • fehlende Datensparsamkeit der Xiaomi-Apps

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