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Die besten günstigen Smartphones für Einsteiger - bis 250 Euro

Zwar ziehen die teuren Topmodelle der Smartphonehersteller die meiste Aufmerksamkeit auf sich, das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis bieten aber meist die günstigen Geräte.

von Dennis Ziesecke,
29.01.2021 16:01 Uhr

Tolle Farben, schnelle Displays und starke Akkus für unter 300 Euro: Gute Smartphones müssen nicht teuer sein. Tolle Farben, schnelle Displays und starke Akkus für unter 300 Euro: Gute Smartphones müssen nicht teuer sein.

Dennis Ziesecke

Sparen ist einfach: Smartphones können inzwischen so viel, dass wir mitunter sogar vergessen, dass man damit auch telefonieren kann. Luxushardware reizt aber nicht nur die Grenzen des technisch Machbaren aus, sondern auch die des Bankkontos - dabei muss es nicht immer das teure Topmodell für vierstellige Eurobeträge sein. Wer das Smartphone eher als Alltagsbegleiter für (Text-)Nachrichten, Erreichbarkeit und Casualgames sowie als Gelegenheitskamera sieht, kann viel sparen.

Gut ausgestattete Smartphones für wenig Geld: Auch in den niedrigeren Preisbereichen tut sich einiges, die Ausstattung der preiswerteren Geräte ist in den letzten Jahren teils erstaunlich gut geworden. Bei einigen Features setzen die Hersteller - teils nicht einmal aus finanziellen Gründen, sondern um sich von teureren Modellen abzugrenzen - den Rotstift an. Dennoch bietet jede unserer Empfehlungen mindestens drei bis vier Gigabyte Arbeitsspeicher, ein brauchbares Display und einen ausreichend schnellen Prozessor für Messenger, Internetsurfen, Medienwiedergabe und Spiele wie Pokémon Go.

Die besten günstigen Smartphones 2021

Bis 250 Euro: In dieser Kaufberatung zeigen wir euch, welche Smartphones in der Preisklasse von etwas über 100 Euro bis ca. 250 Euro empfehlenswert sind. Teilweise bieten sie eine für ihren Preis erstaunliche Ausstattung, so dass die Differenzierung zur gehobenen Mittelklasse schon schwer fällt.

Die meistverkauften Smartphones: Auch wenn sich Tests oft auf die Highendgeräte von Samsung, Apple und Co. konzentrieren, die bezahlbareren Modelle verkaufen sich deutlich besser. Ihr müsst aber natürlich selbst wissen, welche Funktionen euch wichtig sind - und ob sie euch den Aufpreis wert sind. Die besten Kameras finden sich eher selten bei Einstiegsgeräten, 5G ist ebenfalls noch eher selten anzutreffen und auch Wireless Charging ist eher teureren Modellen vorbehalten. Neigt ihr aber dazu, eure Telefone versehentlich zu vernichten oder zu verlieren, könnte ein günstigeres Modell dennoch eine Überlegung wert sein. Notfalls als Zweitgerät.

Inhaltsverzeichnis

Auf Seite 1 präsentiere wir euch drei Smartphones aus verschiedenen Preisklassen, die wir aus verschiedenen Gründen für die Highlights der Testreihe halten - je nach euren Anforderungen sind sie entweder besonders preiswert, besonders gut ausgestattet oder mit anderen Vorteilen versehen. Seite 2 offeriert euch eine noch größere Auswahl an Einsteiger-Smartphones und ein paar Tipps worauf ihr beim Kauf achten solltet.

*Hinweis: Die hier dargestellten Empfehlungen sind mit so genannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links erhalten wir vom jeweiligen Anbieter eine kleine Provision. Auf den Preis oder unsere Wahl der Empfehlungen hat das keine Auswirkung.

OLED in günstig: Samsung Galaxy A51

samsung galaxy A51 Das Samsung Galaxy A51 richtet sich an Freunde hochwertiger Displays und bietet dank OLED ein überzeugendes Bild.

Preis: ca. 250 Euro

  • Display/Gewicht: 6,5 Zoll OLED 60 Hz 2.400x1.080 Pixel / 172 g
  • Prozessor: Samsung Exynos 9611, 8 Cores bis 2,30 GHz / Mali G72 MP3
  • RAM/Festspeicher: 4 GByte / 128 GByte (erweiterbar via MicroSD)
  • Betriebssystem: Android 10

Bestseller: Das Galaxy A51 ist nicht von ungefähr eines der am meisten verkauften Smartphones des vergangenen Jahres. Die Ausstattung kann sich durchaus sehen lassen, der bekannte Name Samsung zieht zusätzlich und dann ist da noch dieses OLED-Display.

Tolle Bidlqualität: Während in der Einstiegsklasse üblicherweise günstige LCDs genutzt werden, setzt Samsung auf hauseigene OLED-Bildschirme. Das ist nicht nur ungewöhnlich - zumal Samsung lange Zeit nicht dafür berühmt war, günstige Smartphones gut auszustatten - sondern sorgt auch für eine tolle Bildqualität und energiesparende Nachtmodi. Dazu kommt die mit 2.400x1.080 Pixeln angenehm hohe Auflösung.

Exynos-Mittelklasse: Mit vier Hochleistungskernen auf Basis von ARM Cortex A73 und bis zu 2,3 GHz Takt (sowie vier Energiesparkernen mit bis zu 1,7 GHz und A53) arbeitet der Exynos 9611 recht flott, die Mali G72 MP3 sorgt zudem für eine anständige 3D-Leistung. Zusammen mit dem schnell angebundenen Flash starten (und laufen) Apps mit dem A51 angenehm schnell. Einzig die 4 Gigabyte Arbeitsspeicher hätten etwas großzügiger ausfallen können.

Kamera ok: Dass ein 250-Euro-Telefon (das im Angebot sogar des Öfteren schon für unter 230 Euro gesichtet wurde) nicht an die Foto- und Videoqualität eines Galaxy S21 herankommt, dürfte jedem klar sein. Dennoch können sich die Bilder des A51 sehen lassen, die Quadcam mit ihrem 48 Megapixel Hauptobjektiv macht einen guten Job. Selfie-Fans freuen sich zudem über die 32 Megapixel der Frontkamera.

Pro:

  • OLED
  • gute Performance
  • vergleichsweise hochauflösendes Display
  • geringes Gewicht

Contra:

  • nur 4 Gigabyte in der Preisklasse etwas geizig
  • SoC etwas energiehungrig

Samsung Galaxy A51 bei Saturn kaufen*

Nur wenig Kompromisse

Konzentration auf das Wesentliche: Eingespart werden im Einstiegsbereich üblicherweise Funktionen wie kabelloses Laden, oft auch das zum kontaktlosen Zahlen beispielsweise mit Google Pay nötige NFC sowie Spritzwasser- und Staubschutz. Auch Displays mit 90 oder mehr Hz finden sich nur selten bei den preiswerten Modellen. Selten aber nicht nie, auch hier haben wir Empfehlungen.

Nicht mehr nur Noname: Es gab Zeiten, da boten die namhaften Hersteller wie Samsung im niedrigeren Preissegment nur teils lächerlich ausgestattete Telefone an, die sich primär über den Namen verkauften. Erst der Griff zu Nonames, oft direkt aus China importiert, sorgte für mehr Leistung und Features ohne den Geldbeutel zu sehr zu strapazieren. In dieser Kaufberatung finden sich zwar ebenfalls diverse chinesische Smartphones, Hersteller wie Xiaomi sind aber mittlerweile auch im europäischen Mainstream angekommen, ihre Telefone müssen nicht mehr unter Verzicht auf Garantie selbst importiert werden. Und auch Branchengrößen wie Samsung bieten interessant ausgestattete Handys zu bezahlbaren Preisen an.

Günstiger geht es kaum: Poco M3

Poco M3 Das Xiaomi Poco M3 ist das (je nach Angebot) mit Abstand günstigste Smartphone dieser Kaufberatung, vereinzelt wurde es bereits für unter 80 Euro angeboten.

Preis: ca. 130 Euro

  • Display/Gewicht: 6,53 Zoll IPS 60 Hz 2.340x1.080 Pixel / 198 g
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 662, 8 Cores bis 2,00 GHz / Adreno 610
  • RAM/Festspeicher: 4 GByte / 64/128 GByte (erweiterbar via MicroSD)
  • Betriebssystem: Android 10 mit MiUI 12

Sparphone: Sicherlich gibt es noch preiswertere Smartphones, allerdings kommen die meisten noch günstigeren Geräte mit deutlichen Einschränkungen bei Rechenleistung, Display oder Speicher daher. Das Poco M3 ist keine Rennmaschine, bietet aber von allem genug um durch den Alltag zu kommen. Und das zu einem wirklich verlockenden Preis - zwischenzeitlich war es sogar für gerade einmal 79,90 Euro im Mi Store-Deal zu haben aber auch der reguläre Preis von 129 Euro ist in Ordnung.

Großer Akku: Mit 6.000 mAh fällt der Akku trotz vergleichsweise dünnen Ausmaßen des Telefons sehr groß aus. Zusammen mit den wenig stromhungrigen Komponenten reicht es bei normaler Alltagsnutzung mit Social Media, gelegentlichen Telefonaten, GPS, Musik und Bluetooth beim Joggen für eine Laufzeit von zwei bis drei Tagen. Ungewöhnlich: Das M3 lässt sich im Zweifel sogar als Powerbank nutzen um andere Geräte nachzuladen. Dank Quickcharge ist der Energiespender auch wieder recht schnell gefüllt.

Nur durchschnittliche Rechenleistung: Der Snapdragon 662 gehört zur unteren Mittelklasse und bietet vier 2,0 GHz schnelle Kryo-260-Kerne und vier Energiespar-Cores mit bis zu 1,8 GHz. Für 3D-Games eignet sich die Adreno-610-GPU nur bedingt, sonst läuft aber alles recht flüssig. Apps, vor allem die Kameraapp, starten mit minimaler Verzögerung. Sonst gibt es, auch dank 4 GByte LPDDR4X und per UFS angebundenem Flash nichts zu meckern. Achtung: Das Modell mit 64 GB nutzt langsameren UFS 2.1 Speicher, bei 128 GB gibt es UFS 2.2 mit ein wenig mehr Leistung. Erweiterbar ist der Speicher per MicroSD.

Nach Hause telefonieren: Natürlich könnt ihr mit dem Telefon, nun, telefonieren. Gemeint ist aber die fehlende Datensparsamkeit der Xiaomi-Anwendungen, die einen großen Drang zur Kommunikation haben. Abhilfe schafft beispielsweise ein CustomROM.

Pro:

  • sehr niedriger Preis
  • großer Akku
  • vergleichsweise hochauflösendes Display
  • reicht für den Alltag

Contra:

  • Display etwas dunkel
  • Apps starten etwas verzögert
  • Xiaomi-Apps übermitteln mehr Daten als nötig

Poco M3 im Mi Store kaufen*

Ausstattungs-Sieger: realme 7

realme 7 Es ist durchaus erstaunlich, wie gut die Ausstattung eines 200-Euro-Smartphones sein kann - das realme 7 beweist es.

Preis: ca. 230 Euro

  • Display/Gewicht: 6,5 Zoll IPS 90 Hz 2.400x1.080 Pixel / 197 g
  • Prozessor: Mediatek Helio G95, 8 Cores bis 2,05 GHz / Mali G76 MC4
  • RAM/Festspeicher: 8 GByte / 128 GByte (erweiterbar via MicroSD)
  • Betriebssystem: Android 10

Top-Ausstattung: Es ist durchaus erstaunlich, wie viel Ausstattung realme für nur 230 Euro anbietet. Schneller Prozessor, durchaus flotte GPU, extrem viel Arbeitsspeicher - Abstriche müsst ihr hier auch gegenüber deutlich teureren Telefonen kaum machen.

90 Hz IPS: Während Samsung auf 60 Hz und OLED setzt, versucht realme einen anderen Ansatz: Zwar kommt ein klassisches IPS-LCD zum Einsatz, das arbeitet auf Wunsch aber mit 90 Hz für flüssige Animationen und geschmeidiges Scrollen. Da 90 Hz mehr Strom benötigen als 60 Hz, könnt ihr hier aber auch den geringeren Wert nutzen - wenn ihr wisst, dass ihr so schnell nicht mehr zu einer Steckdose kommt beispielsweise.

Akkuleistung: Der 5.000 mAh-Akku ist zwar nicht klein, die Komponenten des realme 7 sind allerdings auch alles andere als energiesparend. Allen voran der G95, der zwar flott aber eben auch durstig ist. Mit einer Laufzeit von etwa 10 Stunden im PCmark Battery Test ordnet sich das Smartphone in der Mittelklasse ein, mit 60 Hz beim Display gewinnt ihr etwas mehr als eine Stunde Laufzeit. Praktisch: Der Akku ist dank 30-Watt-Quickcharge schnell geladen.

Flotter Prozessor: Mediatek hat nicht den besten Ruf unter den ARM-Lizenznehmern - das liegt zwar auch am oft recht großen Energiehunger, zumeist aber an der Masse möglichst preiswerter und eher langsamer SoCs. Der Helio G95 hingegen schluckt zwar viel Strom, bietet aber auch eine für die Preisklasse sehr gute Leistung mit vier Cortex A76-Kernen und bis zu 2,05 GHz. Ebenfalls schnell ist die GPU mit ihren vier hoch getakteten Recheneinheiten.

Speicherwunder: Während in dieser Preisklasse vier bis maximal sechs Gigabyte üblich sind, verbaut realme gleich 8 Gigabyte. Das sorgt für den Luxus, viele Apps im Speicher haben zu können, ohne dass diese sich beim Umschalten gleich wieder beenden und macht auch das generelle Bedienerlebnis angenehm smooth.

Pro:

  • 90 Hz-Display
  • sehr gute Performance
  • 8 Gigabyte LPDDR4X
  • NFC

Contra:

  • Akkulaufzeit weil...
  • ...SoC etwas energiehungrig
  • Kamera bestenfalls Durchschnitt

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