Star Wars muss endlich wieder knallen!

Das Star-Wars-Universum produziert gerade jede Menge coole Geschichten. Aber die reichen schon lange nicht mehr, behauptet GameStar-Redaktionsleiter Dimi.

Die neue Maul-Serie sieht klasse aus, ist aber kein Schritt nach vorne. Die neue Maul-Serie sieht klasse aus, ist aber kein Schritt nach vorne.

Ich schaue gerade Maul: Shadow Lord, Disneys neue Animationsserie rund um – haltet euch fest – Darth Maul, der nach dem Aufstieg des Imperiums in Episode 3 seine eigene kleine Gangster-Organisation aufbaut. Die Serie ist cool, es geht um ein Wettrennen zwischen Polizei und Mauls Schergen, die Animationen sehen zum Anbeißen aus, Mauls Sprecher Sam Witwer macht wie immer einen phänomenalen Job. Maul spendiert Star Wars mit der Cop-Dynamik eine Perspektive, die es so noch nicht gab.

Und trotzdem schaue ich nebenbei immer wieder gelangweilt auf mein Handy. Denn die Maul-Serie ist auch Inbegriff all dessen, was bei Star Wars in den letzten Jahren schief läuft. 

Was auch immer in dieser Serie passiert: Ich weiß ja eh schon, wie es mit Mauls Schattenorganisation (und mit ihm selbst) in Rebels zu Ende geht. Das Internet klammert sich verzweifelt an die zwei, drei kleinen Fan-Theorien, die jede neue Star-Wars-Serie mit dem größeren Ganzen verbinden. Ist Devon Izara nicht nur die millionste überlebende Jedi der Order 66, sondern auch die spätere Sith-Kriegerin Darth Talon aus dem alten Kanon? Ist Mauls Gefährtin Rook Kast die Schmiedin aus der Mandalorian-Serie?

Aber machen wir uns doch nichts vor: Wie auch immer diese zwei Fragen zu beantworten sind, Maul: Shadow Lord bleibt die Nebengeschichte einer Nebengeschichte in einem Universum, das nur noch aus Nebengeschichten besteht. Abseits von Andor hat Star Wars völlig verlernt zu überraschen. Und das muss sich dringend ändern.

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