Der Chef von Nvidia ist sich sicher: KI wird für einen Job-Boom sorgen, vor allem im Handwerk

Der Aufbau und der Betrieb von KI-Rechenzentren erfordert hunderttausende Handwerker, laut Nvidia-Chef Jensen Huang.

Vor allem Elektriker, Klempner und Tischler sollen vom KI-Boom profitieren. (Bildquelle:(© Ai FactoryAdobe Stock)) Vor allem Elektriker, Klempner und Tischler sollen vom KI-Boom profitieren. (Bildquelle:(© Ai Factory/Adobe Stock))

Dass die Entwicklung von KI-Systemen sich in vielen Berufen bemerkbar macht und machen wird, ist weitläufig akzeptiert. Bisher lag hier der Fokus auf Berufen, die entweder von der Nutzung von KI profitieren werden oder in Zukunft durch KI zumindest teilweise abgelöst werden könnten.

In einem Interview mit Channel 4 News aus Großbritannien gab Nvidia-Chef Jensen Huang zu bedenken, dass auch traditionelle Handwerksberufe vom KI-Boom profitieren würden.

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Der Bau und der Betrieb von KI-Rechenzentren würden hunderttausende Handwerker benötigen, so Huang gegenüber dem Sender. Vor allem Elektriker, Klempner und Tischler würden benötigt werden.

Der Handwerkssektor jeder Volkswirtschaft wird einen Aufschwung erleben, der, so Huang, mindestens zehn Jahre anhalten wird. Jedes Jahr würde doppelt so viel gebaut werden müssen wie im Vorjahr, um KI voranzubringen und der Entwicklung Rechnung zu tragen.

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Wenn Sie Elektriker, Klempner oder Zimmermann sind – wir werden Hunderttausende von Ihnen brauchen, um all diese Fabriken zu bauen.

Der Bereich der Handwerksberufe wird in jeder Volkswirtschaft einen Boom erleben. Sie werden jedes Jahr doppelt so viele Fachkräfte brauchen, und dann noch einmal doppelt so viele.

Facharbeiter für den Bau und den Betrieb

Laut dem Magazin Fortune benötigt ein einzelnes Rechenzentrum mit einer Fläche von 23.000 Quadratmetern bis zu 1.500 Bauarbeiter in der Bauphase. Viele von ihnen würden, zumindest in den USA, jährlich über 100.000 Dollar, umgerechnet 85.000 Euro, verdienen, und das ohne Überstunden.

Nach der Inbetriebnahme würden 50 Fachkräfte aus dem Bereich für das Rechenzentrum benötigt. Zusätzlich würde jeder dieser Jobs weitere 3,5 Jobs in der umliegenden Wirtschaft begünstigen.

In Deutschland gibt es seit Jahren einen Fachkräftemangel im Handwerk. Im Jahr 2022 gab es laut dem Handwerk-Magazin mehr als 230.000 offene Stellen im Handwerk. Vor allem Fachkräfte, Gesellen und Meister, werden händeringend gesucht.

Nun ist eure Meinung gefragt. Was haltet ihr von der Aussage? Seht ihr einen Boom auf das Handwerk zukommen? Schreibt uns dazu gerne einen Kommentar.

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