Ein unsichtbares Gespenst geht in vielen Büros um und es trägt den Namen KI. Obwohl der Arbeitsmarkt momentan stabil ist, fürchten vier von fünf europäischen Angestellten um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes durch den unaufhaltsamen Vormarsch der Künstlichen Intelligenz.
Das belastet große Teile der Belegschaft vieler Unternehmen und entwickelt sich zu einem enormen Wirtschaftsproblem, wie jetzt die »People at Work 2026-Studie« des HR-Dienstleisters ADP deutlich macht.
Mitarbeiter, die um ihre Jobs wegen KI fürchten, seien unproduktiver. Unternehmen, die den Einsatz von KI nicht transparent kommunizieren, würden daher nicht nur demotivierte Teams, sondern auch handfeste Leistungseinbußen riskieren.
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Die Ergebnisse der weit-angelegten Studie
Für den »People at Work 2026«-Report des HR-Dienstleisters ADP, wurden weltweit mehr als 39.000 Beschäftigte in 36 Märkten befragt.
Die Daten zeigen eine tiefe Kluft zwischen der Lage auf dem Arbeitsmarkt und dem Empfinden der Mitarbeitenden. Weltweit glauben im Schnitt nur 22 Prozent der Befragten, dass ihr Job sicher vor einer Übernahme durch Künstliche Intelligenz sei. In Europa liegt der Wert sogar nur bei 21 Prozent.
Wie groß die Unsicherheit ist, hängt laut der Studie stark von der Art der Tätigkeit ab. Während »Wissensarbeiter«, wie Softwareentwickler, Ingenieure oder Ärzte noch zu rund einem Drittel (34 Prozent) optimistisch sind, sinkt der Wert bei Angestellten mit immer wiederkehrenden Aufgaben auf 19 Prozent.
Auch die Größe des Unternehmens spielt eine Rolle. Weltweit betrachtet fühlen sich Mitarbeiter in Großkonzernen mit 22 Prozent unsicherer als ihre Kollegen und Kolleginnen in mittelständischen Unternehmen (34 Prozent).
Für Firmen hält die Studie zudem noch eine Warnung parat. Sie belegt, dass die gefühlte Jobsicherheit ein Hebel für die Leistung ist. Angestellte, die keine Angst vor dem KI-bedingten Jobverlust haben, arbeiteten im Schnitt dreimal so produktiv, zeigten ein sechsmal höheres Engagement im Arbeitsalltag und seien doppelt so loyal, wenn es um den Verbleib im Unternehmen geht.
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ADP empfiehlt Unternehmen daher, Veränderungen und Pläne transparent zu kommunizieren. Dazu gehöre auch, den Arbeitern zu verdeutlichen, in welchem Maße ihre Jobs betroffen seien.
Nun ist eure Meinung gefragt: Setzt ihr KI bereits bei der Arbeit ein oder habt Sorge, von Künstlicher Intelligenz ersetzt zu werden? Schreibt uns dazu gerne unten einen Kommentar.

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