Habt ihr schon The Odyssey gesehen? Als Kino-Fan führt an dem neuen Film von Christopher Nolan gerade kein Weg vorbei: Trotz lautstarker Diskussionen im Netz haut die Adaption des circa 2.800 Jahre alten Mythos gerade Kritiker sowie Zuschauer gleichermaßen von den Socken und lässt ebenso die Kassen klingeln.
Das Kinojahr ist aber noch lange nicht vorbei und der ein oder andere von euch dürfte sich ebenso den 18. Dezember 2026 rot im Kalender angestrichen haben. Einen Tag zuvor startet zwar auch Avengers: Doomsday in Deutschland, aber hier soll es um Dune: Part Three gehen.
Denn zwischen einer Figur, die in Homers Ilias und Odyssee auftritt, und dem Haus Atreides besteht eine Verbindung, die ihr vielleicht gar nicht auf dem Schirm hat: König Agamemnon ist ein direkter Vorfahre von Paul Atreides.
So ist Paul Atreides mit dem griechischen König Agamemnon verwandt
Und das etablierte nicht irgendwer, sondern Frank Herbert persönlich: In Children of Dune (zu deutsch: Die Kinder des Wüstenplaneten) von 1976 verfügt Pauls Schwester Alia (in den Filmen von Anya Taylor-Joy gespielt) über die Erinnerungen tausender ihrer Vorfahren.
Diese Fähigkeit erlangte sie unfreiwillig, nachdem ihre Mutter Lady Jessica während der Schwangerschaft das sogenannte Wasser des Lebens zu sich nahm. So heißt die Flüssigkeit, die junge Sandwürmer absondern, indem sie ertränkt werden.
An dieser Stelle wollen wir mal nichts vorwegnehmen, was möglicherweise in Dune: Part Three noch relevant für die Handlung wird. Zumindest so viel sei verraten: Eine der zahlreichen Stimmen, die in Alias Kopf herumspuken, gehört Agamemnon – seines Zeichens Sohn von König Atreus.
Atreides bedeutet wiederum genau das: Der Name von Pauls Haus lässt sich mit Sohn des Atreus
übersetzen, dessen Blutlinie im Dune-Universum sich damit mehr als 12.000 Jahre in die Vergangenheit zurückführen lässt.
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Dass Frank Herbert die Atreides in ein direktes Verhältnis mit Agamemnon gesetzt hat, ist natürlich kein Zufall: Agamemnon (in The Odyssey übrigens dargestellt von Ben Safdie) und dessen Verwandte und Vertrauten werden von einem Unglück nach dem anderen heimgesucht, die er größtenteils auch selbst zu verschulden hat.
Und wer sich mit Dune bereits beschäftigt hat, weiß, dass es für die Atreides ebenfalls nicht allzu rosig läuft: Die Parallelen zwischen der griechischen und der Sci-Fi-Tragödie dürften damit offensichtlich sein.
Tja, da habt ihr’s: Einen Fun Fact, mit dem ihr eure Kino-Begleitung nerven könnt. Vielleicht schon jetzt bei der nächsten Vorstellung von The Odyssey oder eben, wenn Dune: Part Three am 18. Dezember 2026 auf der großen Leinwand aufschlägt.
Mehr dazu, was aktuell in der Film- und Kino-Landschaft passiert, könnt ihr unter den Links oben nachlesen.
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