Es ist eigentlich eine der ganz großen Story-Sünden: der sogenannte Retcon. Oder »rückwirkende Kontinuität« auf Deutsch, aber das sagt nun wirklich niemand. Beides bezeichnet den gleichen Vorgang, nämlich in einer Fortsetzung die eigentlich etablierte Story des Vorgängerwerks zu verändern.
Damit riskiert man natürlich das Wohlwollen der Fans, denn Kontinuität ist extrem wichtig, um eine runde und glaubhafte Geschichte zu erzählen. Wenn jederzeit im Nachhinein geändert werden kann, was passiert ist – wie soll man sich dann noch voll auf eine Erzählung einlassen?
Dass ausgerechnet die Story-Meisterschmiede hinter Kingdom Come: Deliverance bei Teil 2 gleich mehrere Retcons gewagt haben, überrascht also erstmal. Allerdings gibt es drei Gründe, warum es in diesem Fall kaum jemandem aufgefallen ist. Und warum es auch dann kaum stört, wenn es einem doch auffällt. Wir listen die spannendsten Änderungen auf, die wir entdeckt haben, und schauen uns an, was dahinter stecken dürfte.
Drei Beispiele für Retcons in KCD2
Ab hier gilt natürlich Spoiler-Warnung für die Story von Kingdom Come 1 und 2. Es wird aber nichts zum Ende verraten, keine Sorge.
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