Kingdom Come: Deliverance 2 klammert das Thema Religion keineswegs aus. Logisch, im böhmischen Königreich des frühen 15. Jahrhunderts war das Christentum nun mal allgegenwärtig. Entsprechend fürchten sich viele Bewohner vor Dämonen - gut, dass Heinrich mitsamt Schwert bereit ist, ihnen zu helfen. Dazu wagt er sich in einer Nebenmission sogar in den Höllenschlund.
Dämonenjagd im Höllenschlund
Questgeber Pater Marian wartet, umgeben von einer wütenden Meute, westlich von Altkutna auf euch. Ihr
erfahrt, dass »etwas« das ganze Vieh des Dorfes getötet hat. Ein Augenzeuge berichtet von einem
Monster, das weder Mensch noch Wolf sei. Er hörte in der Nacht rasselnde Ketten und ist sich sicher,
Dämonen treiben ihr Unwesen!
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Kingdom Come: Deliverance 2 - Neuer Trailer zeigt die düsteren Seiten der Story
Bietet eure Hilfe an und ihr erfahrt den Standort des vermeintlichen Dämons. Der Unruhestifter soll sich
in einer Mine befinden. Folgt dieser Spur. Die Dorfbewohner empfehlen, Opfergaben in Form von Essen
mitzunehmen, um den Dämon anzulocken. Begebt euch von Pater Marians Position aus Richtung Westen
zu der Mine. Die Quest hinterlässt eine Markierung auf der Karte, dort befindet sich der Eingang.
So findet ihr den Weg durch die Höhle
Nutzt die Leiter am Eingang zur Mine, und es startet eine Videosequenz. Heinrich lässt einen Korb
hinunter und es erscheint eine Person in Ritterrüstung. Als die Person sich den Inhalt des Korbs ansieht,
vertritt Heinrich sich und das Holz unter ihm bricht. Er stürzt hinab in die Tiefen und stellt beim
Aufwachen fest, dass seine Rüstung verschwunden ist.
Folgt dem Weg, bis ihr eine Stimme hört. Folgt der Stimme in einen Raum mit einem großen Kreuz und klettert die Leiter hinauf, bis ihr euer Ziel an einer Weggabelung findet.
Vor der Treppe befindet sich auf der linken Seite ein Tisch. Nehmt das Jagdschwert an euch, dann
wird der bevorstehende Kampf deutlich einfacher.
Den Kampf vermeiden
Seid ihr geschickt genug mit einem Dietrich, ist es möglich den Kampf gegen den Ritter zu umgehen und die Quest so gewaltlos abzuschließen.
Unter dem großen Kreuz steht eine kleine Kiste, die mit einem mittleren Schloss gesichert ist. Im selben Raum findet ihr zwei Dietriche, mit denen ihr euer Glück versuchen könnt. Habt ihr das Schloss geknackt, findet ihr in der Kiste einen Haufen Groschen sowie den Vertrag des Ritters. Lest ihn durch, dann könnt ihr den Ritter anschließend davon überzeugen, dass ihr ihn ablösen wollt.
Wollt ihr ganz sicher gehen, dann geht von dem Raum mit dem Kreuz den Weg zurück, den ihr kamt. Auf der linken Seite findet ihr irgendwann eine Nische, in der sich ein Behältnis mit zwei Retterschnäpsen findet.
Ihr begebt euch dann gemeinsam an die Oberfläche und könnt die Dorfbewohner davon überzeugen, dass Taras harmlos ist und das Dorf ihm Dank schuldet. So vermeidet ihr den Kampf komplett und alle Beteiligten gehen friedlich auseinander.
Kampf gegen das Schild Gottes
Die Stimme gehört zu Taras Muras, einem Ritter, der sich selbst als Schild Gottes gegen den Dämon
bezeichnet. Sprecht mit ihm und ihr merkt schnell, dass ihm die Zeit in der Mine nicht gut bekommt.
Egal, wie eindrücklich ihr es ihm erklärt, dass ihr kein Dämon seid, greift euch Taras kurze Zeit später an.
Stellt euch dem nicht gerade fairen Kampf.
Taras trägt seine volle Ritterrüstung inklusive Axt, Heinrich gerade mal seine Unterhose. Habt ihr den Ritter besiegt, nehmt seine Rüstung an euch. Dabei stellt ihr fest, dass sich sein Helm nicht entfernen lässt und mit seinem Kopf verbunden zu sein scheint.
Töten oder leben lassen?
Der Ritter ist nach eurem Kampf erstmals nur bewusstlos. Eure Entscheidung hier, ihn zu töten oder am
Leben zu lassen, verändert den Ausgang der Quest leicht. Versetzt ihr ihm nicht den Todesstoß, steigt der
Ritter später nochmals empor. Tötet ihr ihn auf der Stelle, verändert sich der Enddialog und ihr erlebt
keinen weiteren Kampf mit Taras.
Folgt dem Weg links, bis ihr zu einer Leiter kommt, die nach oben führt. Achtung: Geht hier unbedingt
an der Leiter noch geradeaus vorbei in den Raum, wo eine Fackel leuchtet. Hier befindet sich in einer
Truhe eure gesamte verlorene Ausrüstung.
Optional: Die Geschichte des Ritters: Wollt ihr mehr zu der Geschichte des Ritters erfahren, könnt ihr insgesamt vier Schriftstücke finden. Das ist für die Quest nicht relevant, gibt euch aber spannende Einblicke in die Hintergründe des mysteriösen Gesellen.
Die Schriftstücke sind in der Mine verstreut. Schriftstück Nummer Vier befindet sich auf einer Kiste
einige Meter hinter dem toten Ritter. Das erste Schriftstück findet ihr gleich auf einem Stein, neben der
Kiste mit eurer verlorenen Ausrüstung.
Geht nun wieder die Treppe runter, wo ihr ursprünglich zu Taras Muras hochgeklettert seid. Dort befindet
sich ein Altar mit einer verschlossenen Schatulle. Knackt das Schloss (Schwierigkeitsgrad Mittel) und holt
euch den Vertrag des Ritters. Brief zwei befindet sich gleich gegenüber auf einem Tisch.
Das letzte Schriftstück, Brief drei, findet ihr in einer Abzweigung, wenn ihr von dem zweiten Schriftstück dem Weg durchs Wasser folgt. Nehmt, sobald ihr eine Abzweigung seht, den linken Weg. Hier findet ihr das Schriftstück.
Der Höllenritter
Habt ihr alles erledigt, könnt ihr zur Leiter zurückkehren und hochsteigen. Dann startet eine
Videosequenz. Heinrich berichtet den Dorfbewohnern, dass der vermeintliche Dämon nur ein Mensch aus Fleisch und Blut ist.
Falls ihr euch dazu entschieden habt, ihn am Leben zu lassen, steigt er wenige
Augenblicke später ebenfalls die Leiter hinauf. Ihr bekämpft Taras Muras gemeinsam mit den Dorfbewohnern ein zweites Mal. Diesmal stirbt der Ritter endgültig. Sprecht mit Pater Marian. Er bedankt
sich für eure Arbeit und belohnt euch mit 225 Groschen.
Somit seid ihr also der gefürchteten Höllenschlucht lebendig entkommen. Für Heinrichs nächste Abenteuer haben wir uns die Finger wund getippt, um jede Menge Guides und Tipps für euch anzubieten. Oben im Kasten findet ihr eine Auswahl verlinkt, noch mehr natürlich bei GameStar.de! Viel Spaß beim Schmökern.

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