Winzig wie ein USB-Stick: Kleinster Fernseher der Welt - aber mit OLED-Bildschirm

Das Crowdfunding-Projekt TinyTV schrumpft TV-Geräte auf Puppenhausgröße.

»Liebling, ich habe unser TV-Gerät geschrumpft!« (Bild-Quelle: Iana Alter über Adobe Stock; TinyCircuits) »Liebling, ich habe unser TV-Gerät geschrumpft!« (Bild-Quelle: Iana Alter über Adobe Stock; TinyCircuits)

Endlich Feierabend! Ab auf die Couch, Daumen auf die Fernbedienung - und mehrere Minuten mit der Zoom-Funktion des iPhones zubringen, bis endlich euer TV-Gerät in Sichtweite rückt? Dieses Gerät ist nämlich nicht größer als eine 2-Euro-Münze.

Diese Mini-Fernseher sind die idealen Geräte fürs Puppenhaus, die Lego-Welt oder das Barbie-Traumhaus - und sehen aus wie altertümliche Röhrenfernseher.

Was können die Mini-Fernseher wirklich?

TinyTV2 und TinyTV Mini heißen die beiden Geräte.

Der TinyTV2 in Zahlen: 47,6 × 36,6 × 25,9 mm lauten die Dimensionen des Mini-TVs. Trotz der winzigen Größe findet sich im Gerät ein IPS-Panel verbaut, welches 216 × 135 Pixel darstellt. Angesichts der Mini-Größe dürfte diese Auflösung mehr als ausreichend sein.

Der interne Speicher mit einer Kapazität von 8 GB gestattet das Speichern von Videomaterial mit einer Maximallänge von 20 Stunden. Über einen an der Geräterückseite angebrachten USB-C-Anschluss ladet ihr das TinyTV2 entweder über den integrierten Akku auf, oder übertragt eure Videos auf das Gerät.

Nebst Bildschirm findet ihr auf der Gerätevorderseite Lautsprecher und Bedienelemente.

Sehen aus wie eine Mattscheibe von Oma und Opa - sind aber deutlich kleiner. (Bild-Quelle: TinyCircuits) Sehen aus wie eine Mattscheibe von Oma und Opa - sind aber deutlich kleiner. (Bild-Quelle: TinyCircuits)

Noch kleiner ist übrigens das TinyTV Mini. Nur 26,3 × 23,8 × 21,9 mm bemisst die Gerätschaft. Damit dürfte das TinyTV Mini der erste waschechte Fernseher sein, den ihr gemütlich in eurer Hosentasche transportieren könnt. Auf der technischen Seite bietet der TinyTV Mini ein echtes OLED-Panel mit 64 × 64 Pixeln, also 0,6 Zoll (1,52 cm).

Wie sein »großer« Bruder auch, verbirgt sich im TinyTV Mini ein interner Speicher mit einem Volumen von 8 GB. Bei diesem kleineren der beiden Geräte findet ihr die Bedienung entlang der Geräteoberseite - aber nur, wenn ihr eure Augenschlitze stark verengt und eine Lupe bemüht.

Scherz beiseite: Die beiden muten zwar wie echte TV-Geräte an, und zeigen über ihre Bildschirme auch Bewegtbilder an, aber streng genommen handelt es sich eher um Miniatur-Monitore inklusive Videospeicher. Auch das, was ein richtiges TV-Gerät ausmacht, kann weder TinyTV2 noch TinyTV Mini: TV-Programme empfangen.

Beide Geräte können mit einer - wie sollte es anders sein - Mini-Fernbedienung bedient werden.

Klein, kleiner, am allerkleinsten. (Bild-Quelle: TinyCircuits) Klein, kleiner, am allerkleinsten. (Bild-Quelle: TinyCircuits)

Finanziert wird das Projekt über die Crowdfunding-Plattformen Kickstarter und Indiegogo. Schon im November letzten Jahres hatte das Projekt das 18-fache seines Crowdfunding-Ziels erreicht.

Wo wir bei TV-Geräten sind: Kommt 3D wieder? Das erwarten wir von Fernsehern in den kommenden Jahren?

Was haltet ihr von diesen Mikro-TVs? Werdet ihr euch eines dieser Teile für euer Puppenhaus besorgen? Oder besitzt ihr gar kein Puppenhaus - und stellt die Geräte ins Gehäuse eures Tower-PCs? Welche Fernseher steht in eurem Wandschrank? Und am allerwichtigsten: Welcher Fernsehsender ist bei euch auf der Fernbedienung auf der »1«? Schreibt uns dazu gerne in die Kommentare!

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