Komoot ist meine erste Wahl, wenn ich mich aufs E-Bike schwinge. Ich nutze die App immer, wenn ich in die Pedale treten will und greife gerne auf die zahllosen vorgefertigten Rundkurse der Community zurück.
Für Radfahrer bietet Komoot verschiedene Filter an. Es lässt sich etwa festlegen, ob man mit einem Mountainbike, Rennrad oder Gravelbike unterwegs ist. Dies hat einen Einfluss auf die Art der Strecke: Mit dem Rennrad möchte man nicht über Waldwege geführt werden, mit dem Mountainbike darf es hingegen gerne ruppiger zugehen.
Seit einigen Jahren bietet Komoot zusätzliche Features speziell fürs E-Bike an. Ich kann jedem Pedelec-Besitzer dazu raten, diese zumindest einmal auszuprobieren.
1. E-Bike-Filter bei Fahrradtouren setzen
Wenn ich eine eigene Radtour plane, kann ich neben dem Suchfeld die Option »E-Bike« einschalten. Diese ist verfügbar, wenn vorher ein Fahrradtyp bei »Sportart« ausgewählt wird.
Bei fertigen Touren aus der Community funktioniert das auch, allerdings müssen die Routen zunächst einmal bearbeitet werden, um den Filter setzen zu können.
Dazu wählt ihr einfach eine entsprechende Tour aus, tippt auf das Symbol »...« und anschließend auf »Anpassen«. Ist die E-Bike-Optionen eingeschaltet, sollte noch die Art des Pedelecs festgelegt werden.
Zur Auswahl stehen:
- Mountainbike
- Rennrad
- MTB-Enduro
- Gravelbike
- Oder schlicht »Fahrrad«, falls euer Rad in keine der Kategorien passt.
1:42
Season: A letter to the future - Meditativer Fahrradausflug im Angesicht der Apokalypse
Aber warum solltet ihr den E-Bike-Filter überhaupt setzen?
Der Filter hat zwei Auswirkungen:
- Komoot passt die voraussichtliche Zeitdauer der Tour an: Mit dem Pedelec seid ihr in der Regel schneller unterwegs als mit einem unmotorisierten Fahrrad.
- Es verändert sich auch die Schwierigkeit der Tour. Sollten Strecken mit dem normalen Rad als »mittelschwer« oder »schwer« gekennzeichnet sein, so werden diese unter Umständen zu »einfach«, wenn sie mit dem E-Bike gefahren werden.
Ich halte gerade die angepasste Zeitdauer für praktisch, um einschätzen zu können, ob ich meine Akkulampen mitnehmen muss, weil ich vielleicht erst im Dunklen zurückkomme.
2. Ladestationen in Touren berücksichtigen
Gerade auf langen Touren kann es nützlich sein, wenn man unterwegs eine Ladestation ansteuern kann.
Ich war schon mehrmals unterwegs und kam gerade so mit komplett leerem Akku zurück in die Einfahrt gerollt, wäre aber gerne noch weitergefahren. Da wäre ein kurzer Boxenstopp an der Ladestation nett gewesen.
Solche lassen sich bei Komoot auf der Karte einblenden und in die Route integrieren. Das funktioniert, wenn ihr eigene Touren plant oder aber fertige Touren anderer Nutzer anpasst.
Geht dann wie folgt vor:
- Tippt oder klickt ins Suchfeld.
- Wählt in der Liste die Kategorie »Ladestationen« aus. Auf der Karte werden auch nun bekannte Ladestationen eingeblendet. Wenn ihr eine davon antippt, könnt ihr sie über die Schaltfläche »Zur Tour hinzufügen« in eure Strecke einbinden.
Das Feature steht sowohl in der mobilen App als auch im Browser zur Verfügung. Mitunter gibt es zu den Ladestationen auch Zusatzinformationen, beispielsweise, ob sie etwas kosten.
3. Komoot mit dem E-Bike verbinden
Komoot arbeitet mit Herstellern von E-Bikes, Motoren, Displays oder auch Fahrradcomputern zusammen.
An meinem E-Bike verwende beispielsweise ich den »Smartphone Hub« von Bosch. Dabei dient das Handy als Bordcomputer/Display.
Die Komoot-Touren importiere ich in die Bosch-App »Cobi.Bike«. So kann ich während der Fahrt mit meiner physischen E-Bike-Steuerung am Lenker nicht nur die Navigation, sondern viele weitere Funktionen bedienen.
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Insgesamt ein sehr Feature, vor allem wenn ihr (nicht wie ich) externe Displays oder Bordcomputer am Rad verwendet. Dann schont die Nutzung nämlich auch den Handyakku.
Im Supportforum von Komoot gibt es zur Koppelung diverse Anleitungen je nach Hersteller. Unterstützt werden unter anderem E-Bikes mit Displays von Bosch, Panasonic und Yamaha.
Außerdem funktioniert es mit E-Bikes von Flyer sowie vielen Fahrradcomputern von Garmin. Solltet ihr ein kompatibles Gerät nutzen, probiert es ruhig einmal aus.
Hinweis: Dieser Artikel ist in einer früheren Version bereits auf GameStar.de erschienen.


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