Stimmt ihr mir zu, wenn ich sage, dass wir Techies Spielkinder sind? Ich zumindest bin eines, denn ich liebe es, neue Dinge auszuprobieren: eine Monitorlampe, die ich vorher nicht auf dem Schirm hatte, einen OLED-TV als Monitor – oder auch den sonst so lange von mir missachteten Thermomix.
Nicht immer komme ich zum Schluss, dass sich all diese Geräte für mich auch lohnen. Gerade in der Küche bin ich Traditionalist, obwohl ich den Mehrwert dieser Geräte erkenne. Immerhin macht meine Mutter in der Küche mit ihrem Thermi seit 12 Jahren nahezu alles.
In diesem Artikel zu unserer Digital-Detox-Woche erkläre ich euch, wieso ich nur das Nötigste an Technik in der Küche habe – und was meine drei wichtigsten Gadgets sind. Obacht, das sind keine Wunderdinger, sondern Tools, die ich als erfahrener Hobbykoch nicht mehr missen will. Erwartet also keine biblischen Offenbarungen.
Warum ich auf Technik (weitestgehend) verzichte
Über 8 Monate lang habe ich den Thermomix, Boschs Cookit und Lidls Monsieur Cuisine getestet. Alle drei sind ganz wunderbare Geräte, die einem viel Arbeit in der Küche abnehmen oder erleichtern können.
Mein größtes Problem dabei war, dass ich zu wenig Einfluss auf den Prozess hatte.
- Wie klein häcksle ich die Zwiebeln?
- Wie stark brate ich etwas an?
- Wie lange lasse ich etwas eindicken?
Das sind alles Überlegungen, die ich der Maschine überlassen habe. Für viele andere kein Problem, aber ich habe mich nicht mehr wie der Herr über mein Gericht gefühlt.
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Kochen ist für mich zudem ein Ausdruck von Kreativität. Es spielt eine Rolle, wie groß ich meine Zwiebel schneide oder wie stark ich Basis meines Currys anbrate. Oder welche Gewürze ich verwende. All das habe ich an eine Maschine abgegeben – und das gefällt mir nicht.
- Objektiv betrachtet sind solche Allzweckmaschinen bockstark! Dass wir uns hier nicht missverstehen. Sie ersetzen teilweise mehrere Küchengeräte auf einmal.
- Subjektiv gesehen gebe ich aber zu viel aus der Hand, weil solche Maschinen für mich denken, anstatt nur ihren Job zu machen.
Natürlich habe ich in der Küche elektrische Geräte wie Ofen, Herd, Kühlschrank, Thermometer, Stabmixer oder Handrührgerät; ohne geht es nicht. Doch die vereinfachen »nur« Handgriffe. Meine wichtigste Elektronik auf der Arbeitsplatte bleibt das:
Es gibt jedoch ein paar wenige Küchenutensilien, die mir das Leben sehr viel leichter gemacht haben – und sie brauchen keinen Strom.
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