Kündigungen bei Valve - 13 Mitarbeiter müssen gehen, angeblich VR-Abteilung betroffen

Valve bestätigte, dass man 13 Mitarbeiter und eine unbekannte Anzahl an Auftragnehmern entlassen hat. Gerüchten zufolge arbeiteten diese in der VR-Abteilung.

von Mathias Dietrich,
09.03.2019 08:09 Uhr

Für die Erschaffung der HTC Vive Pro arbeitete Valve mit HTC zusammen. (Bildquelle: HTC)Für die Erschaffung der HTC Vive Pro arbeitete Valve mit HTC zusammen. (Bildquelle: HTC)

Im Gespräch mit The Verge bestätigte Valve, dass sie 13 festangestellte Mitarbeiter und diverse Auftragnehmer entlassen hat. Unbestätigten Quellen zufolge arbeiteten diese in Valves Hardware-Abteilung an VR-Geräten.

Letzteres behauptet zumindest der Reddit-Nutzer 2flock. Dieser hat eigenen Angaben zufolge einen Kontakt bei Valve und leakte bereits in der Vergangenheit Fotos des nächsten VR-Headsets des Steam-Entwicklers. Eine weitere Bestätigung gibt es von einem Mitglied des VR Teams bei Valve. Nat Brown teilte kürzlich auf Twitter mit, dass er seit dem 7. Februar nicht mehr Teil des Teams ist.

Trotz der Entlassungen soll allerdings alles beim alten bleiben. Doug Lombardi, Director of Marketing, zufolge, gibt es keine großen Veränderungen bei der Firma. Und nach wie vor sucht Valve zum Beispiel auch einen neuen Software Engineer für VR und Hardware.

Valves Arbeit im Hardware-Bereich

Der Steam-Entwickler arbeitet seit längeren an VR-Headsets und dazugehöriger Software. Sie arbeiteten unter anderem an der HTC Vive und deren Controllern mit. Erst 2018 veröffentlichten sie die zweite Generation der Vive Knuckle Controller für Entwickler. Abseits von VR hat Valve zudem die Steam Machine, den Steam Controller und Steam Link veröffentlicht.

Erstere sind vorgefertigte PCs mit Valves hauseigenem SteamOS Betriebssystem. Im April 2018 entfernte das Studio jedoch die dazugehörige Sektion von seiner Onlinevertriebsplattform. Auch Steam Link gibt es nicht mehr als Hardware. Die Streaming-Option fürs Wohnzimmer lebt aber als offizielle Software für Handys und das Raspberry Pi weiter. Den Controllerkönnt ihr nach wie vor erwerben. Er wird von vielen Nutzern als gute Alternative für Spiele angesehen, die traditionell mit Maus und Tastatur gespielt werden.

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