Mit über drei Metern Länge ist der Nachbau der Tantive IV von Dubbzi Bricks gigantisch. Das wisst ihr schon. Nun liefert der Schöpfer in einem neuen Video Details zu den Kosten: Über 13.600 Euro verschlang das Projekt in zwei Jahren Bauzeit. Eine Summe, die der Erbauer selbst als »wahnsinnig« bezeichnet.
Was als Erweiterung eines offiziellen Lego-Sets des Star-Wars-Raumschiffs begann, wuchs rechtzeitig zur BrickCon in Dublin zu einem Koloss heran, dessen genaue Steineanzahl selbst der Erbauer im Bauverlauf aus den Augen verlor.
Ein Budget gerät außer Kontrolle
»Hätte ich gewusst, dass es so teuer werden würde, wäre ich wohl bei der Zwei-Meter-Version geblieben«, gibt Dubbzi Bricks zu. In der fünfstelligen Summe sind einige Posten noch gar nicht enthalten: Das Lichtsystem mit Leuchtdioden stellte ein Sponsor bereit, während speziell bedruckte Beine für die zahllosen Rebellen-Minifiguren im detaillierten Inneren der Tantive IV extra kosteten.
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Finanziert wurde das Projekt durch den Verkauf von Sets aus der Sammlung des Erstellers, YouTube-Einnahmen sowie Community-Spenden. Geschätzt mindestens 150.000 Steine stecken in dem Koloss, der rund 120 Kilogramm wiegt. Allein die elf Hecktriebwerke bringen fast 25 Kilogramm auf die Waage und bestehen aus knapp 1.900 gebogenen Elementen.
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Kostspielige Abrisse ohne Bauplan
Ein wesentlicher Grund für die Kostenexplosion lag im Verzicht auf digitale Planungssoftware. Ohne Prototypen für die Hülle kam es zu Fehlkäufen und Umbauten.
Kurios: Der Hauptkorridor entstand im ersten Versuch spiegelverkehrt nach rechts statt nach links. Noch bitterer traf es das hammerförmige Cockpit: Es geriet vier Noppen zu breit und musste nach monatelanger Arbeit komplett abgerissen und neu konstruiert werden.
Trotz aller Strapazen und einer Beinahe-Katastrophe auf einer Messe in Dublin, wo das Modell auf einem schrägen Tisch fast umkippte, erwartet die Tantive IV jetzt ein dauerhafter Ruheplatz. Anders als viele andere monumentale Eigenbauten wird die Korvette nicht zerlegt.
Dubbzi Bricks verkaufte das Schiff an den YouTuber Darren von Redmond’s Forge für dessen Museum. Nach weiteren Messen in Cork und Manchester tritt der Drei-Meter-Riese dort seinen Ruhestand an. Sein Schöpfer widmet sich derweil bereits neuen Großprojekten wie einem Ewok-Dorf.
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