Die neuste Iteration MacBook Pro kommt mit dem leistungsstarken M5-Prozessor. Damit findet die große Veränderung wieder einmal primär unter der schicken Hülle statt, optisch bleibt dagegen alles beim Altbewährten. Was die neueste Version des MacBooks leistungsmäßig so zu bieten hat, sehen wir uns in diesem Test einmal genauer an.
Bei diesem Artikel handelt es sich um einen älteren Test, der bereits zu einem früheren Zeitpunkt veröffentlicht wurde. Aufgrund der aktuellen Neuheiten von Apple glauben wir, dass der Test dennoch für euch von Interesse sein könnte.
Transparenzhinweis: Notebooksbilliger hat mir das Apple MacBook Pro 14 für den Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Anbieter hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor dem Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.
Ein MacBook ist ein MacBook ist ein MacBook
Bis jetzt gibt es nur das Modell mit 14-Zoll-Display mit dem neuen M5-Prozessor. Rein äußerlich sieht das neue Modell so aus wie sein Vorgänger. Wirklich viel zu verbessern gibt es an dem tollen Unibody-Gehäuse des MacBook Pros allerdings auch nicht.
Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben, um ein ähnlich stabiles und verwindungssteifes Gehäuse zu finden, müsst ihr schon lange suchen. Ich verweise für weitere Infos zum Gehäuse auf den Test zum Apple MacBook Pro M4 mit 16-Zoll-Bildschirm, die dort getätigten Aussagen treffen 1:1 auch auf das neue 14-Zoll-Modell zu.
Auch bei den Anschlüssen gibt es nichts neues, es bleibt bei:
- 3x USB-C-Thunderbolt 4
- 1x SDXC-Kartenleser
- 1x HDMI
- 1x 3,5-mm-Audio
Es bleibt beim bewährten Unibody-Gehäuse. In Sachen Qualität gibt es bei Laptops kaum etwas vergleichbar gutes. (Bildquelle: GameStar Tech)
Bekannt gute Eingabegeräte
Soweit ich das beurteilen kann, hat Apple an den Eingabegeräten nichts verändert. Die Tastatur besitzt nach wie vor einen kurzen Hub und sitzt bombenfest im Gehäuse. Da gibt selbst bei starkem Druck nichts nach.
Auch das Touchpad ist unverändert. Warum sollte man aber auch am besten Touchpad, das der Markt zu bieten hat, etwas verändern? Eingaben werden auch an den Rändern und in den Ecken zuverlässig erkannt. Die Gleiteigenschaften der Glasoberfläche sind Spitzenklasse.
Hervorragendes Mini-LED-Display
Wie bei allen Pro-Modellen kommt auch bei unserem Testmuster ein hochwertiges Mini-LED Panel zum Einsatz. Apple spricht auf seiner Webseite von einem großen Farbraum (P3),
der abgedeckt werden soll. Mit wie viel Prozent dieser abgedeckt wird, wird allerdings nicht angegeben. In Anbetracht der allgemein sehr hohen Qualität des Displays gehe ich aber mal von 100 Prozent aus.
Display-Helligkeit
Apple MacBook Pro 14 M5 (2025)
- cd/m²
- 0
- 320
- 640
- 960
- 1280
- 1600
Die maximale Peak-Helligkeit wird mit 1.600 cd/m² angegeben, gemessen habe 1.250 cd/m² ein sehr guter Wert, der dennoch deutlich unter der Werksangabe bleibt. Die Farbdarstellung und der Kontrast sind dagegen wieder vom Feinsten und werden nur von guten OLED-Bildschirmen übertroffen
Die Oberfläche des Display spiegelt stark, selbst die hohe maximale Helligkeit kann die Reflexionen in hellen Umgebungen nicht komplett überstrahlen. (Bildquelle: GameStar Tech)
Aufgeräumter Innenraum
Eigentlich lohnt es sich nicht, das neue MacBook aufzuschrauben, austauschen könnt ihr hier eh nichts. Die Bodenplatte abzunehmen, kann nur sinnvoll sein, um hin und wieder mal den Lüfter zu reinigen.
Trotzdem ist der Blick auf die Hardware für Tech-Enthusiasten lohnenswert. Kaum ein anderes Notebook sieht im Inneren so aufgeräumt aus wie das MacBook Pro, fast würde man sich wünschen, dass der Boden transparent wäre.
Erstaunlich guter Klang
Wirklich Freude kommt bei kaum einem aktuellen Laptop auf, wenn man über die internen Lautsprecher Musik hört und einen Film ansehen möchte. Das ist bei den MacBooks bereits seit Jahren anders. Apple zeigt, was man klanglich aus einem Notebook herausholen kann. Die Lautsprecher klingen nicht nur absolut klar, sie verzerren auch bei maximaler Lautstärke nicht.
Dazu kommt, dass sie durchaus räumlich klingen, natürlich nicht so wie ein ausgewachsenes externes Lautsprechersystem, aber dennoch durchaus vernehmbar. Wirklichen tiefen Bass gibt es hier zwar ebenfalls nicht, aber die Mitten und ansatzweise auch tiefere Töne werden durchaus gut reproduziert.
Die Lautsprecher sind definitiv mehr als ausreichend, um abends im Hotel einen Film anzusehen und selbst Musik verursacht keine Ohrenschmerzen.
Der neue M5 lässt die Muskeln spielen
Die größte und eigentlich auch einzige wirkliche Neurung ist der M5-Prozessor. Zum Vergleich habe ich den M4 Pro und den normalen M4 gewählt. Damit ihr die Leistung besser einordnen könnte, habe ich zusätzlich noch ein Windows-Notebook mit dem zurzeit sehr beliebten Intel Core 9 Ultra 275HX (24 Kerne) in das Testfeld aufgenommen.
Der Geekbench Single-Core-Test zeigt, dass Apple hier die Leistung noch weiter steigern konnte. Der M5 liegt zwischen 10 und 15 Prozent vor dem M4 beziehungsweise M4 Pro. Die CPU von Intel findet sich mit einem respektvollen Abstand von 66 Prozent zu Apples M5 auf dem letzten Platz wieder.
Auch bei der Leistung im Multi-Core gibt es eine Steigerung zu verzeichnen. Der neue M5 kann sich hier um 21 Prozent von seinem Vorgänger absetzen. Der mit 14 Kernen ausgestattete M4 Pro ist dann noch einmal deutlich schneller als der M5. Selbst im Multi-Core hat Intels 275HX mit seinen 24 Kernen nicht den Hauch einer Chance.
Geekbench CPU
Apple MacBook Pro M5 14
- Geekbench Punkte
- 0
- 4600
- 9200
- 13800
- 18400
- 23000
Viel wurde im Vorfeld über die Leistungssteigerung bei der M5 iGPU spekuliert. Insgesamt kann sich der M5 mit seinen 10 GPU-Kernen von seinem Vorgänger mit ebenfalls 10 GPU-Kernen um 29 Prozent im Geekbench GPU-Benchmark absetzen. Der M4 Pro mit 20 GPU-Kernen ist dagegen 45 Prozent schneller als der M5.
Die Leistung einer dedizierten RTX 4060 wird bisher weder vom M5 noch vom M4 Pro erreicht. Es wird spannend, wie der M5 Pro hier abschneiden wird. Geht man von einer potenziellen 20-Kern-GPU und einer Mehrleistung von 29 Prozent aus, käme ein M5 Pro der RTX 4060 schon sehr nahe.
Cinebench 2024
Apple MacBook Pro M5 14
- Cinebench 2024 Punkte
- 0
- 360
- 720
- 1080
- 1440
- 1800
Im Cinebench liegt der M5 14 Prozent vor dem normalen M4, im Multi-Core sind es sogar 27 Prozent. Das Pro-Modell hat mit seinen 14 Kernen natürlich einen Vorteil und spielt diesen im Multi-Core auch gnadenlos aus. Intels 275HX schafft es im Multi-Core zumindest, den älteren M4 knapp zu schlagen. Insgesamt ist die Leistung der Apple-CPUs wirklich beeindruckend.
Spiele Benchmarks
Bei Cyberpunk 2077 kann leider kein valider Vergleich zwischen M5 und dem bereits getesteten M4 Pro erfolgen. Zum damaligen Zeitpunkt gab es das Spiel noch nicht nativ für macOS, entsprechend wurde es mit einer emulierten Version getestet. Mittlerweile ist Cyberpunk aber als natives macOS-Spiel verfügbar.
Das vorliegende Testmuster des M5-MacBooks kommt mit dem ganz normalen M5, der über jeweils 10 CPU- und GPU-Kerne verfügt. In FHD werden knapp 29 FPS mit Ultra Settings und ohne Raytracing erreicht. Für eine iGPU ist das durchaus beachtlich. Alles oberhalb von FHD ist dagegen mit den genannten Einstellungen unspielbar.
Cyberpunkt 2077 in FHD, QHD & 4K
Apple MacBook Pro 14 M5 (2025)
- FPS
- 0,00
- 6,00
- 12,00
- 18,00
- 24,00
- 30,00
Aktiviert man Apples Upscaler Metal FX, steigt die Framerate wie zu erwarten etwas an. Unter FHD ist der Anstieg nicht der Rede wert, bei QHD mit Raytracing ist der Leistungszuwachs dagegen sehr deutlich.
Cyberpunk 2077 bietet zusätzlich noch die Möglichkeit, AMD FSR 3.1 Frame Generation zu nutzen. Wenn ihr davon Gebrauch macht, wird die Framerate bei FHD mehr als verdoppelt. Dieses Mehr an Leistung bezahlt ihr allerdings teuer, die Texturen wirken verwaschen und im Benchmark kommt es zumindest aktuell noch zu Bildfehlern.
Tomb Raider in FHD, QHD & 4K
Apple MacBook Pro 14 M5 (2025)
- FPS
- 0,0
- 42,0
- 84,0
- 126,0
- 168,0
- 210,0
Tomb Raider lässt sich gut mit dem M4 Pro vergleichen, beide Tests wurden mit dem nativen macOS-Spiel getestet. Grundsätzlich ist der Vergleich aber natürlich unfair, der M4 Pro fährt 4 CPU-Kerne und 10-GPU-Kerne mehr auf.
Mit dem Basis-M5 ist das ältere Spiel mit Ultra Details bis zur 4K-Auflösung flüssig spielbar. Schön zu sehen ist, dass die Apple iGPUs mit der Anzahl der zusätzlichen Kerne skalieren. So ist der M4 Pro in FHD gut doppelt so schnell unterwegs wie der neue M5.
Unter dem Strich lässt sich sagen, dass man auch mit dem Basis-M5 das ein oder andere Spielchen zocken kann. Für Hardcore-Gamer wird ein MacBook zwar vermutlich niemals das richtige Gerät sein, Gelegenheitsspieler können sich aber freuen.
Temperatur & Lautstärke
Apple nimmt bei der CPU schon immer höhere CPU-Temperaturen zugunsten einer niedrigeren Geräuschkulisse in Kauf. Entsprechend schnellt die Temperatur des Prozessors unter Volllast direkt auf 101 °C, nach 15 Minuten pendelt sie sich dann auf hohe 99,2 °C ein.
Im Idle sinkt die CPU-Temperatur recht schnell auf 27,4 °C ab, ein Indiz für ein sehr effektives Kühlsystem.
Temperaturen
Apple MacBook Pro 14 M5 (2025)
- °C
- 0,0
- 20,0
- 40,0
- 60,0
- 80,0
- 100,0
Die Oberflächen des MacBook Pro M5 bleiben sehr kühl. So wird etwa die Handballenauflage nur 26,4 °C warm. Insgesamt wird an keiner Stelle die 40-°C-Marke überschritten. Hinsichtlich der Lautstärke gibt es zumindest im Vergleich zum größeren MacBook Pro M4 mit 16-Zoll-Display eine deutliche Verschlechterung.
Unter Volllast werden fast 52 Dezibel erreicht, das ist schon sehr gut hörbar. Das 16-Zoll-Modell bleibt hier wesentlich leiser, bietet aber auch das deutlich größere Kühlsystem mit zwei Lüftern.
Auch mit M5-Prozessor ein echter Langläufer
Da es den PC Mark 10 leider nicht für macOS gibt, verwende ich ein Full-HD-Testvideo, das in Dauerschleife läuft, bis der Akku leer ist. Dazu wird die Beleuchtung der Tastatur abgeschaltet, die Helligkeit des Displays wird auf zwei Stufen über deaktiviert gesetzt.
Akkulaufzeit
Apple MacBook Pro 14 M5 (2025)
- Minuten
- 0
- 300
- 600
- 900
- 1200
- 1500
Das MacBook Pro mit M4 Pro hatte sich damals im Test als echter Dauerläufer entpuppt und erreichte im Test eine Laufzeit von über 24 Stunden. Apple selbst gibt auf seiner Homepage bei Videostreaming bei beiden Geräten eine Laufzeit von bis zu 24 Stunden an.
Im Test hat sich gezeigt, dass Apple auch beim neuen Modell mit 14-Zoll-Display nicht zu viel verspricht. Ich konnte exakt 23 Stunden und 39 Minuten messen, ein sehr guter Wert. Damit eignet sich das kleine MacBook Pro uneingeschränkt für den mobilen Einsatz, auch wenn die Laufzeit bei hellem Display und stärkerer Belastung natürlich deutlich kürzer ausfallen wird.
Solltet ihr euch ein Apple MacBook Pro 14 M5 kaufen?
Das Apple MacBook Pro 14 M5 (2025) ist das richtige Notebook für Content-Creator und andere professionelle Anwender, die …
- … sich mit Apples Ökosystem anfreunden können.
- … möglichst lange abseits der nächsten Steckdose arbeiten möchten.
- … keine Kompromisse bei der Verarbeitung eingehen wollen.
Mögliche Alternativen
Apple MacBook Air M4: Wenn ihr nicht auf das letzte Quäntchen Leistung angewiesen seid und ihr primär einen ausdauernden Begleiter für unterwegs benötigt, könnte auch das MacBook Air mit M4 Chip interessant sein. Das Gerät besitzt ein 13-Zoll-Display, das zwar nicht ganz so brillant ist wie beim Pro-Modell, aber dennoch eine gute Darstellungsqualität bietet. Die SSD fällt im Basis-Modell mit 256 GB ziemlich übersichtlich aus. Dafür beginnt der Einstieg bereits bei deutlich unter 900 Euro.
Asus ROG Zephyrus G14 (2025): Wenn ihr unterwegs gerne mal ein Spielchen wagen möchtet, ist das 2025er Zephyrus G14 von Asus sicher eine gute Wahl. Das Gerät besitzt ein tolles 14-Zoll-OLED-Display und kommt mit einer AMD Ryzen 9 270 CPU mit 8 Kernen sowie 32-GB-RAM (verlötet). Die Grafikausgabe übernimmt eine dedizierte Nvidia RTX 5060 (105 W TGP). Das Gerät wird auch noch mit deutlich stärkeren GPUs (bis RTX 5080) angeboten, kostet dann aber schon ein kleines Vermögen. Die kleine Version mit RTX 5060 bekommt ihr ab 2.199 Euro.
Razer Blade 14 (2025): Ebenfalls eine gute Wahl für Spieler ist das Blade 14 von Razer in der aktuellen Version. Auch hier gibt es ein richtig gutes 14-Zoll-OLED-Panel. Die Verarbeitung ist ähnlich hochwertig wie bei Apple. Eine RTX 5070 Grafikkarte sorgt bei modernen Spielen für ausreichend Dampf. Ebenfalls wie bei Apple lässt sich der Arbeitsspeicher bei diesem Gerät nicht austauschen. Dank seiner kompakten Abmessungen und der praxistauglichen Akkulaufzeiten, ist das Blade 14 perfekt für unterwegs geeignet. Das schlanke Notebook gibt es ab 1.799 Euro.
Fazit zum Apple MacBook Pro 14 M5
So, das war nun also der Test zum MacBook Pro mit dem neuen M5-Prozessor. Was soll ich groß herumeiern, es ist eben ein MacBook. Diese Aussage ist dabei durchaus als Kompliment zu verstehen. Man weiß halt, was man bekommt, wenn man sich für ein solches Gerät entscheidet.
Im Einzelnen sind das eine extrem hohe Qualität, eine tolle Leistung der M5 CPU, sehr gute Eingabegeräte, ein tolles Display und die Ausdauer eines Marathonläufers.
Aber es ist auch nicht alles eitel Sonnenschein. So ist das Gerät im Test unter Volllast erstaunlich laut geworden. Warum Apple auch bei einem brandneuen Modell auf WiFi 7 verzichtet, erschließt sich mir nicht wirklich.
Und ja, dann wäre da noch die Frage nach dem Netzteil. Das hat sich Apple mal gleich ganz gespart und bietet selbstverständlich zwei Modelle zu gesalzenen Preisen optional an. Bei einem Premium-Produkt, und nichts anderes möchte Apple ja verkaufen, gehört ein Netzteil für mich zum Lieferumfang dazu.
Insgesamt bleibt auch das 2025er-MacBook Pro eine klare Kaufempfehlung. Apple macht zwar nicht mehr als nötig und so gibt es am Ende dann auch kaum was Neues, aber irgendwie ist das Teil trotzdem nach wie vor konkurrenzlos.


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