Mähroboter bringen 2026 endlich das Feature, auf das ich gewartet habe

Mähroboter gehen im Garten endlich einen Schritt weiter und nehmen noch ein weiteres Stück Arbeit ab.

Was Ecovacs auf der CES 2026 zeigt, behebt ein großes Problem bei Rasenmährobotern. Was Ecovacs auf der CES 2026 zeigt, behebt ein großes Problem bei Rasenmährobotern.

Ich liebe Technik, die mehr Arbeit abnimmt. Deswegen steht das Testen von Saug- und Mährobotern bei mir im Fokus. Aber bei Mährobotern war das Abnehmen von Arbeit bisher immer nur die halbe Wahrheit.

Auch, wenn sie inzwischen kabellos und mit guter Navigation meinen Rasen mähen, muss ich alle zwei Wochen mit dem Trimmer die Rasenkanten nachbearbeiten, um die stehen gelassenen Streifen an Mauern und Zäunen zu kürzen.

Auf der CES 2026 wurde nun endlich die Lösung präsentiert, auf die viele Gartenbesitzer gewartet haben.

Die Evolution des Kantenschnitts - Von Software zu echter Hardware

So war es bisher: Der Kampf gegen ungemähte Randstreifen ist nicht neu. Schon Hersteller wie Worx haben mit ihrer Cut-to-Edge-Technologie als Pioniere versucht, das Messerwerk so weit wie möglich an den Rand zu rücken. Auch Dreame hat mit seinem EdgeMaster-System Software-Algorithmen entwickelt, die den Roboter möglichst nah an Hindernissen mähen lassen.

Doch baubedingt sitzen die Messer aus Sicherheitsgründen unter dem festen Gehäuse. Ein Roboter kann technisch gar nicht auf null Millimeter an einer Mauer oder einem Zaun mähen, da das Gehäuse zuerst den Kontakt mit dem Hindernis haben wird.

Eine spannende Lösung: Ecovacs geht mit der neuen GOAT-A-Serie (Modelle A1600 und A3000) nun den nächsten logischen Schritt. Statt einfach näher heranzufahren, besitzt der Roboter einen integrierten, mechanischen Kantentrimmer.

Wo immer es nötig ist, schmeißt er den kleinen Arm an, der wie eine Mini-Motorsense fungiert. Er schneidet an den Stellen, die das Hauptmesser nicht erreicht.

Ein wichtiger Meilenstein, aber ... perfekt ist das ganze System von Mährobotern auch mit diesen Änderungen im Jahr 2026 nicht.

Wer einen Garten hat, der kriegt hin und wieder Besuch von einem Maulwurf. Und Maulwurfshügel wird man weiterhin vor dem Mähvorgang händisch entfernen müssen. Zwar erkennen die Roboter (in den meisten Fällen) die Hügel, aber diese werden dann einfach umfahren.

Auch abgefallene Äste und Zweige sowie tiefhängende Ranken bleiben Herausforderungen. Trotzdem: Dass wir die Kantenpflege nun endlich dem Roboter überlassen können, ist ein großer Komfort-Sprung.

Übrigens: Eine solch gravierende Entwicklung sehen wir dieses Jahr auch bei Saugrobotern. Dort lernen die Geräte jetzt, Treppen zu erklimmen, an denen sie jahrelang gescheitert sind.

Wie funktioniert der neue Kantentrimmer von Ecovacs in den Goat-Modellen?

  • Was passiert, wenn der Trimmer auf einen Stein trifft? Die neue GOAT A-Serie nutzt ein verbessertes AIVI 3D-System. Die Kamera und Sensoren erkennen harte Hindernisse wie Steine oder Mauern. Der Roboter berechnet den Abstand so präzise, dass er den Trimmer erst kurz vor dem Kontakt aktiviert und bei drohendem Widerstand sofort leicht einzieht. Damit sollen auch Blumenbeete erkannt und nicht getrimmt werden.
  • Wann kann ich die neuen Modelle kaufen? Hier ist aktuell noch Geduld gefragt. Wer jetzt im Handel sucht, findet meist die GOAT G1-Serie, die noch keinen mechanischen Trimmer besitzt. Die neue A-Serie wird voraussichtlich zum Start der Gartensaison im März/April 2026 verfügbar sein.
  • Was kosten die GOAT-Mähroboter mit Kantentrimmer? Offizielle Preise für den deutschen Markt stehen noch aus. Man kann nur schätzen, dass sie mit einem Einstiegspreis zwischen 1.600 € und 2.000 € erhältlich sein werden.

Fazit

Patrick Freese
Patrick Freese

Endlich eine Lösung, die die Bezeichnung autonom verdient. Für mich ist dieser mechanische Trimmer einer der wichtigsten Sprünge bei Mährobotern der letzten Jahre. Während wir uns bisher mit smarten Apps und besseren Akkus zufriedengeben mussten, wird hier ein echtes, physisches Alltagsproblem gelöst.

Natürlich ist die smarte Gartenarbeit damit nicht perfekt – Maulwurfshügel und herabgefallene Äste zwingen uns auch 2026 noch zu einer kurzen Kontrollrunde durch den Garten. Aber ich kann es kaum erwarten, die neue Technik auszuprobieren!

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