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Conjuring und Co. basieren auf wahren Begebenheiten – ein kontroverser Comedian hat deren Überbleibsel gekauft und will sie für nächtliche Führungen verwenden

Der US-Comedian Matt Rife hat das geschlossene Horror-Museum von Ed und Lorraine Warren gekauft, auf deren Geschichte das Conjuring-Franchise basiert.

Annabelle kommt zurück und damit ist nicht der Film gemeint. Bilderquelle: Warner Bros. (links); Netflix (rechts); Warner Bros. (hinten). Annabelle kommt zurück und damit ist nicht der Film gemeint. Bilderquelle: Warner Bros. (links); Netflix (rechts); Warner Bros. (hinten).

Via Instagram gab der kontroverse US-Comedian Matt Rife bekannt, zusammen mit seinem Freund Elton Castee das Ed and Lorraine Warren’s Occult Museum in Monroe, Connecticut gekauft zu haben.

Dabei handelt es sich um ein altes Haus, in dem okkulte Gegenstände und vermeintliche Beweise für paranormale Ereignisse ausgestellt wurden. Die sind teilweise fast 60 Jahre alt und stammen aus der Arbeit der ehemaligen paranormalen Ermittler Ed und Lorraine Warren, die auch das Museum leiteten.

Die Vorlage für eines der wichtigsten Horror-Franchises der letzten Jahre

Eine Puppe zum Fürchten: Unter den okkulten Gegenständen im Museum befindet sich auch die originale Annabelle-Puppe, die im gleichnamigen Horror-Film zu sehen war, sowie Relikte der echten Perron-Familie, die im Zentrum des ersten Conjuring-Films steht.

Kein Wunder, schließlich basiert das Grusel-Franchise lose auf dem Leben von Ed und Lorraine Warren, die in Conjuring von Vera Farmiga und Patrick Wilson verkörpert werden. Bis 2019 konnte das Museum für einen Preis von rund 13 Dollar pro Person besucht werden, um zahlreiche Überbleibsel und Videos zu begutachten. Nachdem Lorraine jedoch im Alter von 92 Jahren gestorben war, wurde das Haus endgültig geschlossen.

Video starten 1:14 Annabelle 2 - Kino-Trailer: Die Gruselpuppe aus Conjuring ist zurück

Neueröffnung in kontroverser Hand

Der vor allem durch TikTok bekannt gewordene Comedian Matt Rife hat nun das Haus von Ed und Lorraine gekauft sowie eine vorerst fünf Jahre andauernde Patenschaft ihrer okkulten Sammlung erworben. Rife hat sich in den vergangenen Jahren jedoch nicht nur Freunde gemacht, weswegen auch unter Horror-Fans nicht ausnahmslos Jubel ausbrechen dürfte.

So wird er etwa dafür kritisiert, sich über die mutmaßliche Gewalt gegen eine Kellnerin lustig gemacht sowie sich im Internet mit einem Siebenjährigen gestritten zu haben. Außerdem rät er Leuten, die ihn deswegen nicht mehr mögen, einen Schutzhelm für behinderte Menschen zu kaufen.

So geht's weiter mit dem Haus: Nachdem das Museum jetzt sechs Jahre geschlossen war, sollen Interessierte es als Teil einer Führung bald wieder besuchen können. Mit Übernachtungen im Haus soll obendrein ein völlig neues Erlebnis geboten werden. Zum Preis und wann es so weit sein soll, äußerte sich Rife bisher nicht.

So ungewöhnlich die Aktion zunächst auch scheinen mag, völlig aus dem Nichts kommt sie nicht. So hat Rife bereits zuvor diverse Male deutlich gemacht, dass er sich sehr für Übernatürliches interessiert und Conjuring sein liebster Horror-Film sei. Der vierte und letzte Teil der Grusel-Saga erscheint am 5. September 2025 im Kino. Bis dahin dürfte das Museum seine Pforten jedoch noch nicht geöffnet haben.

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